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Männer wollen nur das Eine und Frauen reden sowieso zu viel
 
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Männer wollen nur das Eine und Frauen reden sowieso zu viel [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Hars
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Argon Verlag (28. Juli 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3870245360
  • ISBN-13: 978-3870245368
  • Größe und/oder Gewicht: 19,9 x 12,1 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.087.390 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine Faktensammlung, so steht es im Untertitel, was für eine sträfliche Untertreibung: Ein sprühendes Feuerwerk ist es, einfach nur köstlich und wunderbar amüsant, dieses kleine Büchlein, das sich auf der Spielwiese des Geschlechterkampfes austobt, dort geradezu Pirouetten dreht. Ewig gestrige, unausrottbare und immer wieder vollmundig zitierte Vorurteile, Klischees und Weisheiten sind es, die nun endlich das kriegen, was sie schon lange verdient haben: die passende und aufklärende Antwort.

Ja, es stimmt, Männer benutzen beim Sprechen nur eine Gehirnhälfte und bringen es auch nur auf die Hälfte der von Frauen täglich benutzten Wörter. Allerdings: Frauen leiden "viermal so häufig an Kieferproblemen" wie Männer.

Schokolade hilft bei Liebeskummer, Intelligenz schadet der Potenz, Frauen können rechts und links nicht auseinander halten, Männer nicht gleichzeitig reden und Sex haben und "wollen" immer am Morgen -- und das mit einem "tieferen evolutionären Sinn" : "Wenn das Höhlenmännchen einst tagsüber auf Jagd ging, hatte sein Weibchen sturmfreie Bude und konnte fremd gehen." So schützt die "Lust am Morgen" vor den "Kuckuckseiern in der Wiege".

Lakritz schadet der Potenz, der erste Kuss ist ein Gentest, und: "Männer pinkeln nicht ins Klo, sondern daneben." Auf dem Amsterdamer Flughafen Schipol hat man in 100 Pissoirs die lebensechte "Abbildung einer Stubenfliege" gebrannt. Damit war das Ziel, "welches ein Mann... in jeder Lebenslage braucht" gegeben. Fazit: Die Reinigungskosten konnten um 20 Prozent gesenkt werden.

Überraschende Rechercheergebnisse, unterhaltsam Anwendbares aus Evolutionsbiologie, Psychologie und Gehirnforschung. Das Ganze schlagfertig aufbereitet mit viel Witz und Wortspielerei, Humor und Hintergründigem. Kaum fassbar die Bilanz: Es ist "wenig dran an dem Mythos der natürlichen Überlegenheit des Mannes". Deshalb aber längst nicht nur ein Buch für Frauen! --Barbara Wegmann

Pressestimmen

"Die Ergebnisse seiner Recherche stehen jetzt in einem Buch, das klein genug ist, um es in der Jackentasche zu tragen, und unterhaltsam genug, um in der Kneipe daraus vorzulesen." (Der Spiegel)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Hars Kernthese in diesem reichlich überteuerten Büchlein ist, dass "wenig dran an dem Mythos der natürlichen Überlegenheit des Mannes" ist. Nun ist dieser Mythos nicht mehr wirklich Staatsreligion im Jahr 2001, in dem sich selbst die ersten gestandenen Feministinnen wie Doris Lessing oder Fay Weldon nicht mehr gegen die Frauen-, sondern längst gegen die Männerfeindlichkeit unserer Kultur aussprechen. Hars scheint dies jedoch noch nicht aufgefallen zu sein: Er macht bei seiner Widerlegung angeblich populärer Irrtümer Ausflüge in frühere Jahrhunderte, wo man noch glaubte, dass die Frau keine Seele habe, diskutiert mit sich darüber, ob Adam oder Eva mehr Schuld an der Vertreibung aus dem Paradies hatte, als ob es sich dabei um eine historische Tatsache handele, und widerlegt kühn Thesen aus Sexualratgebern von 1926. An Neuigkeiten aus diesem sexualkundlichen Gebiet erfahren wir, dass nach 3000 Schuss noch lange nicht Schluss sei, schwarze Männer keineswegs außerordentlich "gut bestückt" sind und dass Selbstbefriedigung weder dumm noch krank mache. Tatsächlich! Blondinen seien nicht automatisch dumm, Frauen weder bei Vollmond besonders fruchtbar, noch neideten sie den Männern ihren Penis, und ihr Menstruationsblut lasse auch keine Messer stumpf werden. Gut, dass wir das endlich geklärt haben, brisantere Themen gibt es in der aktuellen Geschlechterdebatte wohl kaum. Insgesamt wirkt dieses Buch wie die Neuauflage eines Werkes aus den Fünfzigern, wo es noch mehr Sinn machte, Männerherrschaft zu geißeln und auch die albernste sexuelle Legende als unzutreffend zu erklären.

Was das Niedermachen von Männern angeht, orientiert sich der merklich schwanitzgesteuerte Autor offenbar an dem Erfolg, den andere schon mit dieser Masche hatten: Dass der Mann der Frau schon biologisch aber sowas von unterlegen sei, verkündet er beispielsweise auf jeder zweiten Seite, womit ja augenscheinlich schon mal der Grundstein für begeisterte Reaktionen gelegt ist. Dies geht aber nicht ohne einen auf das stupideste Niveau heruntergefahrenen Biologismus, der einen seiner peinlichen Höhepunkte darin findet, wenn Hars in wenigen Zeilen darlegt, warum es jedem Mann schon von seiner Gehirnstruktur her unmöglich sei, über seine Gefühle zu sprechen oder gleichzeitig zu reden und "Sex zu haben". Sollte das männliche Wesen aus Versehen doch einmal mit einer überlegeneren Fähigkeit ausgestattet sein, etwa einem besseren Orientierungssinn, dann hat es ihn natürlich nur entwickelt, um auf einem größeren Territorium "fremden Frauen nachstellen" zu können. Folgerichtig fragt sich der Autor an anderer Stelle, "ob der Penis beim Mann nicht eine überflüssige Investition an Protoplasma ist, die in der Großhirnrinde nützlicher eingesetzt wäre".

Der einzige aktuell relevante Mythos, der in diesem Buch überzeugend widerlegt wird, ist "Frauen werden für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt". Doch die Freude über diese durchaus informativen anderthalb Seiten verfliegt schon beim Lesen des nächsten Eintrages, in dem Hars bestreitet, dass Frauen eine deutlich höhere Lebenserwartung als Männer haben. Stimme nicht, Männer stürben nur wesentlich früher, das verfälsche die Statistik. Alles klar. Zwischendurch finden sich unsägliche dahergeplauderte Nichtigkeiten ("Dafür können 54 Prozent aller Männer, aber nur 22 Prozent aller Frauen mit den Ohren wackeln, Frau Schwarzer"), die das Buch vollends unlesbar machen.

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7 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wolfgang Hars stellt in seinem Buch Fakten über schon immer gestellte Fragen zusammen. Können Frauen wirklich schlechter einparken als Männer und erben Söhne die Intelligenz von ihren Müttern ? Gibt es ein verflixtes siebtes Ehejahr und sind schlanke Frauen attraktiver ? Seien Antworten bezieht er aus der Auswertung von wissenschaftlichen Studien. Ein Wermutstropfen bleibt: die Quellen dieser Studien sind leider nicht angegeben. So kann der Leser nicht nachschlagen und muß somit auf die Sorgfalt des Autors vertrauen. Dennoch ein Buch mit hohem Unterhaltungswert !!
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5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kann mich der Rezension von Amazon nur anschließen. Ich habe Wolfgang Hars schon in der N3-Talkshow gesehen, und bin dadurch neugierig auf das Buch geworden. Es übertraf aber meine Erwartungen noch bei weitem, selten habe ich ein derart interessantes und gleichzeitig unterhaltsames Buch über die Themen, die uns alle interessieren gelesen. Für jeden der im Geschlechterkampf mitreden will, ein absolutes Muss. Gerade auch als Mann fühlt man sich doch oft ertappt.
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