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Männer sind wie Pfirsiche: 52 Betrachtungen mit einer Gegenrede von Alice Schwarzer
 
 
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Männer sind wie Pfirsiche: 52 Betrachtungen mit einer Gegenrede von Alice Schwarzer [Gebundene Ausgabe]

Harald Martenstein
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann (10. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570009610
  • ISBN-13: 978-3570009611
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 250.151 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Harald Martenstein
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Martensteins Wirkprinzip lässt sich am ehesten veranschaulichen am Beitrag „Über John Lennon“. Raubt uns Gesinnungsgenossen noch die Nachricht den Atem, dass der berühmte ZEIT-Kolumnist über den ermordeten Beatle eine Geschichte im Gepäck hat, „die sonst keiner kennt“, so erfahren wir zunächst leicht irritiert, dass Martenstein zu mehr und mehr Dingen des Lebens keine Meinung mehr habe. Die sich anschließende Gaga-Episode über sein unziemliches Erscheinen auf einer Redaktionsweihnachtsfeier in völlig überheizten Schneestiefeln, lässt die Enthüllungsstory um das erschossene Genie vollends im Winde verwehen. Das Martenstein-Prinzip! Angekündigtes gibt’s prinzipiell nicht. Was man stattdessen aber bekommt, ist oft erhellender – zumindest witziger -, als jedes Programm.

Dies haben inzwischen auch seine Auftraggeber in den Redaktionsstuben mitbekommen, wo man über saftige Martenstein-Honorarforderungen nur noch stöhnt, wie Alice Schwarzer bestätigt, die die hier versammelten 60 plus-Kolumnen mit ihrem Vorwort versehen und veredelt hat. Trotzdem, gäbe es diesen Beobachtungsposten mit dem Look eines Althippies nicht, man müsste ihn schnellstens erfinden. Wer schließlich darf mit seinem peinigenden Knie („Über Mobilat“) derart schamlos und seitenfüllend hausieren gehen? Wer das Abseitige und Abschweifende, das Nichtige im ach so Wichtigen so konsequent feiern. Und wer, außer HM, könnte auch nur annähernd auf den Gedanken kommen, Hitler als eine Art Widerstandskämpfer zu betrachten, nur weil dieser den geliebten jüdischen Arzt seiner Mutter verschonte. Martenstein kann – und darf!

Alice Schwarzer weiß Martensteins „durchgängige Sensibilität für Pornografisches und Menschenfeindliches“ zu schätzen. Der Mann macht sich nicht gemein. Boshaft, ja. Bösartig, niemals! Der Blick seiner Kolumnen, in denen für gewöhnlich nach drei Zeilen auf schlitzohrige Weise der Erzählfaden verlorengeht, erfolgt von unten. Eine wunderbare Perspektive, Hochfahrendes und aufgeblasen Eitles zu enttarnen, wie im Falle des empörten „SPIEGEL“-Kulturchefs, dessen Nationalismus-Begriff von Martenstein ungebührlich ausgeleuchtet wurde. Die Renaissance des Bärlauchs, Meditationen über das Wesen des Buddhismus („Schluritum und mangelnder Ehrgeiz“), in der Abteilung Hypochondrisches wird die lädierte Schulter ausgiebigst beweint. Dann – wie im tragikomischen Falle des spanischen Urlaubsarztes Dr. Mendoza – werden fast schon Hemingwaysche Dimensionen sichtbar. Spätestens hier wird klar, welches Erzähltalent sich hier schon seit Jahren an der Kleinstform abarbeitet –Ravi Unger

kulturnews.de

Harald Martenstein hat ein Problem: Der Kolumnist ist viel beschäftigt für Zeit und Tagesspiegel, schrammt aber qualitativ immer knapp unterhalb der Gattungshelden Wiglaf Droste und Max Goldt vorbei. Man kann ihn scharfzüngig nennen, einen guten Beobachter, und das ist nicht so böse gemeint, wie es klingt - aber Martenstein ist ein Satiriker wie viele andere auch. Regelmäßige Tagesspiegel-Leser wissen, dass dieser Autor dann am besten ist, wo er eben nicht als Satiriker auftaucht, sondern als Theaterkritiker oder politischer Kommentator. "Männer sind wie Pfirsiche" versammelt gleichwohl ausschließlich Glossen. Glossen wie viele andere auch. (fis)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Gut gelesen! 25. August 2009
Format:Audio CD
Ich kann meinem Vorredner - oder -schreiber - nicht zustimmen. Ich bin normalerweise sehr skeptisch, was lesende Autoren angeht. Das kann wirklich nicht jeder. In diesem Fall aber finde ich Harald Martenstein wunderbar! In seiner Stimme schwingt oft einfach die übertriebene Theatralik mit, die seine Texte betont und sie dadurch schön auf die Schippe nimmt. Daher: Selber reinhören. Es ist Geschmackssache.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht gut. 1. April 2009
Format:Audio CD
Eigentlich schätze ich Harald Martenstein sehr. Seine Sonntags-Glossen im Tagesspiegel sind immer exzellent, im Zeit-Magazin ist er gut, wenn er "normalen" Journalismus betreibt, lohnt es sich immer, ihn zu lesen.

Aber dieses Hörbuch... ich weiß nicht. Die Geschichten, oder Geschichtchen, haben ihren eigenen Reiz, eine eigene Komik, sehr nah an der Realsatire, und Martenstein hat die Gabe, diese Dinge zu sehen und zu beschreiben. Vorlesen muss man sie ganz normal, sozusagen trocken, damit diese kleinen Dinger ihren Reiz erst richtig entfalten. Das kann Martenstein aber nicht, denn er liest sie selber in einer Weise, die komisch sein soll, aber es eben nicht ist. Vermutlich ist das Buch wirklich gut, aber das Hörbuch ist es nicht. Eher enttäuschend.

Vier Sterne für die Geschichten, zwei Sterne Abzug für die Art des vorlesens, die den Reiz der Geschichten fast zerstört, jedenfalls sehr beschädigt.
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
das Buch ist fast wie neu 10. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist schnell geliefert worden. Es ist ein Hardcover und wurde als Mängelexemplar ausgeschrieben. Man kann aber keine Mängel erkennnen und es sieht aus wie neu. für diesen Preis war es ein echtes Schnäppchen.
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