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Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn
 
 
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Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn [Taschenbuch]

Gerald Hüther
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Gerald Hüther
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wie wird ein Mann ein Mann? Oder etwas präziser: Wie wird aus dem, was ein Mann werden könnte, schließlich das, wofür sich der Betreffende aufgrund seines Geschlechts hält? Diese Frage beschäftigt den Biologen, Hirnforscher und Bestsellerautor Gerald Hüther in seinem neuen Buch. Die wichtigste Erkenntnis der Hirnforschung lautet: Das menschliche Gehirn ist weitaus formbarer, in seiner inneren Struktur und Organisation anpassungsfähiger, als bisher gedacht. Auch das von Männern. Die Nervenzellen und Netzwerke verknüpfen sich so, wie man sie benutzt. Das gilt vor allem für all das, was man mit besonderer Begeisterung in seinem Leben tut. Was aber ist es, wofür sich schon kleine Jungs, später halbstarke Jugendliche und schließlich die erwachsenen Vertreter des männlichen Geschlechts so ganz besonders begeistern? Und weshalb tun sie das? Warum hat für viele oft gerade das so große Bedeutung, was den Mädchen und Frauen ziemlich schnuppe ist? Männer sind von anderen Motiven geleitet und benutzen deshalb ihr Gehirn auf andere Weise und damit bekommen sie zwangsläufig auch ein anderes Gehirn. Wenn es Männern gelänge, sich nicht an Wettbewerb und Konkurrenz auszurichten, sondern die in ihnen angelegten Potenziale zu entfalten, fände eine Transformation auf dem Weg zur Mannwerdung statt. Dann gäbe es kein schwaches Geschlecht mehr.

Über den Autor

Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Gerald Hüther, geb. 1951, ist Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Zuvor, am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, hat er sich mit Hirnentwicklungsstörungen und mit der langfristigen Modulation monoaminerger Systeme beschäftigt; als Heisenbergstipendiat hat er ein Labor für neurobiologische Grundlagenforschung aufgebaut.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
91 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Männer und das schwache Geschlecht? Wie geht das zusammen? Prof. Dr. Gerald Hüther erklärt als Neurobiologe ausgesprochen anschaulich mit vielen Wortspielen die Zusammenhänge zwischen genetischen, sozialen, kulturellen und hormonellen Faktoren, welche für die Entwicklung eines Mannes von Bedeutung sind. Hier ist die besondere Stärke des Buches zu sehen, dass hier nicht einseitig den genetischen oder den sozio-kulturellen Einflüssen das Hauptaugenmerk geschenkt wird, sondern der ganzheitliche Blick auf die "Mannwerdung" gelenkt wird. Mit witzig-spritzigen Vorbemerkungen für Frauen und Männer führt der Autor zunächst in das Thema ein, ehe er ausgehend von der Tier- und Pflanzenwelt die "Mannwerdung" bei Menschen näher erläutert. Dabei bedient sich Hüther eines "Logbuches", das er abschnittsweise mit markanten Merksätzen füllt, welche die beschriebenen Entwicklungen und Zusammenhänge noch einmal zusammenfassen.
Immer wieder zeigt er nachvollziehbar auf, wie das Zusammenwirken diverser Faktoren dafür verantwortlich ist, dass und wie ein Junge sich zum Mann entwickelt. Die Entfaltung der Anlagen sei abhängig "vom körperlichen und emotionalen Zustand der Mutter während der Schwangerschaft, von den Möglichkeiten, die basalen körperlichen und psychoemotionalen Bedürfnisse ihres Kindes nach der Geburt zu stillen, von den soziokulturellen Rahmenbedingungen, in die er in einer bestimmten Geminschaft zu einer bestimmten Zeit vorfindet." (S. 37) Leider bleibt Gerald Hüther hier eher in allgemeineren Erläuterungen und lässt an einigen Stellen konkrete Beispiele vermissen. Gelegentlich zeigt er aber konkrete statistische Faktoren auf, die das Männliche prägen, wie die durchschnittliche Größe von Männern gegenüber Frauen, die Lebenserwartung, Unfallhäufigkeit und vieles mehr. Hier wären Tabellen bzw. Graphiken noch sehr unterstützend bei der Lektüre gewesen. Zudem wäre es für "neurobiologische Laien" gut gewesen, einige Fachtermini im hinteren Teil des Buches in Form eines Glossars zu erläutern.
Immer wieder lässt Hüther durchblicken, wie sich das Gehirn auf Veränderungen einstellen kann und dass man nicht einseitig auf Festlegungen aus der frühen Kindheit beispielsweise sich versteifen sollte; vielmehr gehe es darum, die Bedeutung von Genen, Hormonen, körperlichen Konstitutionen und dem Zusammenspiel aus Kultur und engerem sozialen Umfeld zu erfassen. Dabei ist sich Gerald Hüther durchaus bewusst, dass "die männlichen Rollenbilder...so fluide geworden (sind)..sich so rasch (ändern), dass sie inzwischen weder für Eltern noch für deren Söhne als Orientierungshilfen auf der Suche nach einem Weg in die Welt der Erwachsenen eignen." (S. 79) Somit resümiert er, dass man diese jungen Menschen dabei in zwei konkreten Bedürfnissen unterstützen sollte; nämlich einerseits Sicherheit vermitteln und andererseits die Autonomie forcieren.
Im zweiten Teil des Buches geht es noch einmal konkret um die zwölf Stufen, die das "schwache Geschlecht" auf dem Weg zum Mannsein zu erklimmen hat. Dieser beginnt mit der Zeugung und führt geradewegs zum erwachsenen Mannsein. Hier brilliert Hüther durch klare, knappe, komprimierte Aussagen. Im Nachwort zeigt er auf, warum es weder Fußnoten, noch Quellen- oder Literaturhinweise in dem Buch gibt. Dieser Verzicht wird viele Leser/-innen freuen, verhilft es doch zu einem flüssigen, angenehmen Lesen.
Dieses Buch gehört in die Hand jedes pädagogisch verantwortlichen Menschen, der den Jungen wieder zu der Aufmerksamkeit verhilft, die nicht von Defiziten und Hyperaktivitäten geprägt ist. Eine spannende, aufschlußreiche Lektüre, die Frauen und Männer zu einer guten Auseinandersetzung führen kann. Hierbei steht dann nicht mehr die Frage im Vordergrund, wer das schwache oder starke Geschlecht ist, sondern wie die Kräfteverhältnisse der Geschlechter ausgewogen ihren Möglichkeiten entsprechend für ein gutes Zusammenleben und -wirken gelebt werden können.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Für mich ein sehr gelungenes Buch, dessen bisweilen leicht ironischer Unterton die Lektüre kurzweilig macht.
Mir ist es schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen.

Teil 1 beleuchtet die biologischen Grundlagen und konfrontiert den Leser u.a. mit der verblüffenden Erkenntnis,
dass die statistisch gesehen unterschiedliche Ausprägung der Gehirne von Mann und Frau (Gewicht, neuronale Verbindungen, etc.)
nicht genetischer, sondern im Wesentlichen biologisch-soziokultureller Natur ist.
Wir - Männer wie Frauen - formen unser Gehirn selbst. Spannend. Spanned auch der wiederholte Ausflug ins Tierreich, der
uns Herren zeigt, dass es noch viel schlimmer kommen kann. Amüsant zu lesen.

Teil 2 behandelt die Mann-Werdung bzw. -Nichtwerdung. Dieser Teil fällt für meinen Geschmack schwächer aus.
Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Herrn Hüther die Puste ausgegangen ist.
Mehr Bezug zum ersten Teil des Buches wäre schön gewesen. Dennoch können auch in diesem Abschnitt interessante
Beobachtungen gemacht werden, insbesondere zum Thema Erziehung und zur Bedeutung von Liebe, Wärme, Geborgenheit
und Spielen auf die Mann- bzw. Frau-Werdung.

Meine Herren, es sieht nicht gut aus, aber - und das die frohe Kunde - wir selbst und unsere Mütter haben es in der Hand.
Und, obgleich ein schwacher Trost, im Vergleich zu männlichen Vertretern manch anderer Spezies geht es uns prächtig.

Wohl behütet, anerkannt, autonom, frei und dabei kontinuierlich wachsend - des Mannes Glück.
Eigentlich klar und dennoch wohltuend, das Thema aus dieser biologisch-kulturellen Perspektive beleuchtet zu sehen.
Dicke Empfehlung, ein gutes Buch - nicht nur für Männer!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die Themen Mannwerden und Mannsein beschäftigen mich beruflich fast täglich - natürlich aber auch persönlich. Schließlich gehöre ich auch zu dem Geschlecht, das sich in genau 20 Genen von den Frauen unterscheidet. Und da es nicht unbedingt leicht ist, in diesen Zeiten seine Rolle als Mann zu finden, empfiehlt es sich, sich hier und da Tipps von erfahrenen Männern zu holen und deren Bücher zu lesen. Diesmal habe ich mir von Gerald Hüther, dessen Vorträge mich schon immer sehr begeistert haben, durch sein Buch "Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn" einiges erklären lassen.

Als Neurobiologe und Hirnforscher erklärt uns Prof. Dr. Gerald Hüther, warum das männliche Geschlecht überhaupt notwendig wurde und sich die ungeschlechtliche Fortpflanzung in der Natur nicht als alleiniger Weg zur Vermehrung durchgesetzt hat. Sehr anschaulich schildert er dabei, welchen Vorteil es für die Natur hatte, das männliche Geschlecht zu entwickeln. Es geht also darum, warum es uns Männer überhaupt gibt. Im folgenden erklärt und Gerald Hüther dann, wozu wir da sind. Warum wir einerseits entbehrlich sind, aber andererseits auch dringend gebraucht werden. Weiter geht es darum, was bei Männern anders ist und warum wir so werden, wie wir sind. Immer wieder erläutert uns Prof. Hüther hierbei, wie sich dies mit der Entwicklung und Funktion unseres "männlichen" Gehirns erklären lässt.

Wundervoll anschaulich und mit interessanten Beispielen zeigt Gerald Hüther uns Männern, was uns so besonders anders macht und welche Aufgaben die Natur für uns vorgesehen hat. Vieles lässt sich dadurch besser verstehen. Fast versöhnlich, dass es einfach in der uns zugedachten Funktion begründet ist, dass wir einerseits um Liebe und Anerkennung kämpfen und andererseits ständig an unsere Grenzen gehen, diese teilweise sogar überschreiten und die Autonomie suchen - und das es weder allein unsere genetischen Anlagen, noch allein die soziokulturellen Faktoren sind, die uns zu dem machen, was wir sind - eben Männer. Ausgestattet mit diesem Wissen nimmt uns Gerald Hüther mit auf eine Zeitreise durch ein Männerleben und erläutert uns, wie sich diese Erkenntnisse in den 12 Entwicklungsstufen eines Mannes nutzen lassen, um zu einem ausgewachsenen und erwachsenen Mann zu werden.

Gerald Hüther hat ein sehr interessantes und zugleich lehrreiches Buch über Männer geschrieben. Ein Buch, das für Männer und Frauen gleichermaßen lesenswert ist, auch wenn oder gerade weil sie so unterschiedlich sind. Sein vielfältiges Wissen über die Neurobiologie kombiniert er auf leicht verständliche und oft erheiternde Art und Weise mit philosophischen Fragen rund ums Mannsein. Nach der Lektüre des Buches fühle ich mich fast ein wenig versöhnt mit mir und meinem Dasein als Mann.
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Es bleibt nichts haften
Also, als mich amazon aufforderte, eine Rezension zu schreiben, war mir nicht mehr bewußt, dass ich das Buch schon gelesen hatte. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Senior veröffentlicht
Männer - Gerald Hüther
Ich habe das o. g. Buch im beschriebenen Zustand erhalten - etwas später als angekündigt aber das ist nicht weiter tragisch. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Petra Mürmann veröffentlicht
Männer- Das schwache Geschlecht und sein Gehirn
Ja, natürlich interessieren Frauen Männer:) Das vorliegende Büchlein von Gerald Hüther ist verständlich und informativ. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Bettina Rabel veröffentlicht
männer - das schwache Geschlecht und sein Gehirn
Ein hervorragendes Buch, das alle Männer wie Frauen lesen sollten! Außerdem ist es sehr humorvoll geschrieben und macht viel Spaß beim Lesen.
Vor 10 Monaten von Christel Schmitz veröffentlicht
Relativierung mancher Vorurteile
Wie steht es um das "starke" Geschlecht von ehedem? Über diesen Begriff sind ja in letzter Zeit schon seit längerem Zweifel geäußert worden. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Karl Heinz Rullmann veröffentlicht
Enttäuscht
Ich bin von dem Buch vor allem enttäuscht. Gut ist Prof. Hüter dort, wo er auf seinem eigenen Fachgebiet bleibt. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Dr. Matthias Stiehler veröffentlicht
Auch ein Buch über die Liebe
Der Lebenslauf des deutschen Neurobiologen Gerald Hüther ist ebenso spannend wie seine zahlreichen Bücher, in denen er einem großen Publikum die Geheimnisse des... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Fuchs Werner Dr veröffentlicht
sehr interessant und spannend
Fundiertes Wissen in einfachen Worten präsentiert und das über eine Thematik, die sich wirklich lohnt! Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Ulli veröffentlicht
Das Frauenbuch
Männer - Das Buch von Gerald Hüther bereitet die Erkenntnisse des Hirnforschers bewußt für Männer auf, obwohl bestimmt 80 Prozent des Inhalts auf Menschen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2010 von Claudia Schmitz
Schwach aber unersetzlich
Der Autor versteht es trotz akademischer Sprache neue Forschungen auf den Punkt zu bringen und populär verständlich zu machen.
Veröffentlicht am 23. März 2010 von Harald Veser
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