Sicherlich ist das Buch stark von der Biographie Wiecks geprägt, trotzdem werden sich wahrscheinlich die allermeisten Männer im Buch wiederfinden, wie ich auch. Wieck macht Zusammenhänge klar zwischen mütterlicher Erziehung und der späteren Abhängigkeit der Männer von der Bestätigung und Liebe der Frauen. Dabei wird klar, dass viele Handlungen der Männer von der Motivation getrieben sind, Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen, in viel stärkerem Maße als das bei Frauen der Fall ist. Leider zeigt Wieck kaum Auswege bzw. Problemlösungen auf. Literaturempfehlung zum Thema: "Das starke Geschlecht" von F. Früchtel