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Männer lassen lieben. Die Sucht nach der Frau
 
 
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Männer lassen lieben. Die Sucht nach der Frau [Broschiert]

Wilfried Wieck
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 208 Seiten
  • Verlag: Kreuz-Verlag (1989)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3783108802
  • ISBN-13: 978-3783108804
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 296.953 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wilfried Wieck
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Produktbeschreibungen

Auszug

Ein Mutter-Sohn-Komplott

Sie wäre so gerne noch mal mit mir spazierengegangen, wie früher, wenn sie mich einlud: »Du, laß uns was unternehmen, was wir nicht vergessen.« Sie hätte so gerne noch mal mit mir in Wannsee Kaffee getrunken. Zum Schluß mußten wir mit dem Auto fahren, weil sie die dreihundert Meter von der Haltestelle zum Café nicht mehr schaffte. Sie hätte so gerne gehört, daß ich glücklich bin. Eigentlich hatte sie sonst keine Wünsche. Sie hatte für uns gewünscht und getan. Gedankenlos, wie wir waren, bemerkten wir es nicht. Sicher verdiente sie mehr Anerkennung.

Sie hätte so gerne mit mir noch über das Wichtigste im Leben gesprochen, um es mir leichter zu machen. Sie fürchtete immer, mir das noch nicht gesagt zu haben. Ihr hatte niemand das Leben erleichtert. Am Ende mußte ich fliehen, weil ich ihr Leiden nicht mehr ertrug. Ehe ich verständnisvoll genug war, ihr einmal liebevoll übers Haar zu streichen, wie sie es bei mir Hunderte Male getan hatte, war sie nicht mehr. Ich wäre so gerne noch mal mit ihr spazierengegangen. Ich hätte so gerne noch mal mit ihr in Wannsee Kaffee getrunken. Ich hätte so gerne gehört...

Meine Aufgabe als Sohn war es, meine Mutter zu retten. Sie hatte mir das aufgebürdet. Wir beide waren in eine Falle geraten, aus der sie uns nicht befreien konnte. Dabei war sie noch die Einzige. Die Frau, der ich mein Leben verdanke, auf die ich total angewiesen war. Die Erste in meinem Leben. Ich werde offen über meine Mutter sprechen. Ich will sie nicht anklagen. Mir wird heute manchmal schwindlig, wenn ich mir ihre Not vorstelle, ihre Schmerzen, ihre grenzenlose Einsamkeit, ihren qualvollen Tod. Diese Vorstellungen bedrängen und beunruhigen mich. Dann denke ich, wie selten sie glücklich war. Sie schrieb mir: »Alles Gute, was eine Mutter ihrem Kind wünschen kann, das ... . -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Frauensucht 6. März 2011
Von Agi Rich
Format:Taschenbuch
Wilfried Wieck schreibt als Mann aus eigener Erfahrung und ganz ehrlich. Er schildert warum Männer ohne Frau nicht lebens- und leistungsfähig in der Gesellschaft sind. Steht die Droge Frau nicht zur Verfügung, leidet er. Hier ist Eine schonungslose Offenlegung des Mechanismus des Konfliktes zwischen Mann und Frau zu finden.
Bemerkenswert ist, dass auch heute überwiegend von Frauen die Kindererziehung übernommen wird, auch wenn sich einiges langsam verändert.
Die heutige Männerwelt wird sich nur verändern, wenn beide Geschlechter dieses Rollenklischee verstehen und durchschauen lernen und Frauen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und die "Therapeutenrolle" für den Mann aufgeben.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der wunde Punkt 29. August 2008
Von Lesegern
Format:Taschenbuch
Obwohl vor über 20 Jahren geschrieben, deckt dieses Buch noch immer den wunden Punkt unserer Gesellschaft auf: dass sie bis heute fast ausschließlich patriarchalisch geprägt ist und gelenkt wird, was dazu führt, dass Mann und Frau nach wie vor in GeschlechterROLLEN gezwängt und festgehalten werden. Eine Folge dieses, von der Gesellschaft durchaus gewollten, Systems sei, so eine These Wiecks, die weit verbreitete Unfähigkeit des Mannes zu lieben. Dabei geht es dem Autoren nicht darum, den Mann zu kritisieren, sondern Ursachen und Zusammenhänge zu analysieren und zu beschreiben (Auch die Rolle der Mütter wird dabei z.B. durchaus kritisch hinterfragt). Dass Wieck von seiner eigenen "Geschichte" als Sohn einer Mutter und Ehe- bzw. Lebenspartner ausgeht, macht sein Werk sympathisch, zeugt von seiner eigenen Entwicklung und hebt das Buch erfreulich von all den pseudowissenschaftlichen Werken ab, die die sog. genetischen Unterschiede zwischen Mann und Frau dazu benutzen, das Rollenverständnis zu legitimieren und postulieren und somit den angeblich vorprogrammierten Geschlechterkampf weiter anzuheizen anstatt Mann und Frau einander näher zu bringen (Vgl. "Männer sind anders. Frauen auch" oder "Warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können" etc.- durchaus amüsant, aber nicht mehr). Jeder, der seinen Partner oder seine Partnerin und sich selbst besser verstehen lernen möchte, sollte dieses Buch lesen - Männer UND Frauen! Unverständlich und erschreckend für mich die unglaublich konservativen und bösartigen Reaktionen und Rezensionen auf dieses Buch noch heute!Männer lassen lieben
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Sicherlich ist das Buch stark von der Biographie Wiecks geprägt, trotzdem werden sich wahrscheinlich die allermeisten Männer im Buch wiederfinden, wie ich auch. Wieck macht Zusammenhänge klar zwischen mütterlicher Erziehung und der späteren Abhängigkeit der Männer von der Bestätigung und Liebe der Frauen. Dabei wird klar, dass viele Handlungen der Männer von der Motivation getrieben sind, Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen, in viel stärkerem Maße als das bei Frauen der Fall ist. Leider zeigt Wieck kaum Auswege bzw. Problemlösungen auf. Literaturempfehlung zum Thema: "Das starke Geschlecht" von F. Früchtel
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Stimmt!
Ein engagiertes Buch, dessen Thesen auch nach 20 Jahren noch nicht an Richtigkeit verloren haben. Mitunter ist das Buch etwas langatmig, auch einseitig. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Bücherwurm veröffentlicht
Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches
In einer faszinierenden Analyse und mit schonungsloser Offenheit beschreibt Wilfried Wieck die zerstörerischen Formen, mit denen die meisten Männer Frauen begegnen, wie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. September 2007 von Bianca Weinitschke
Oh je-oh Wieck!
Nein, das Buch kann man sich sparen. Wieck ist auch einer von denen, die mit dem großen Löffel in der alten Suppe Vergangenheit rühren, rühren,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Mai 2007 von Rezensentin
Pathologisch.
Dieser Wieck-Klassiker drückt doch nur die Psychopathologie des Autors aus.

Ein Irrgarten nebulöser sehr subjektiver Sichtweisen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Mai 2007 von Rezensentin/Rezensent
.. mein Gott Wilfried ...
Sicher ist es ein Buch, über das man streiten kann. Mir gefällt es nicht und ich kann es auch nicht weiter empfehlen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2007 von Ulrich Janert
Ein Buch für Männer!
Eine radikal feministische Analyse aus der Sicht eines Mannes, ein Buch, das zu Widerspruch und Auseinandersetzung herausfordert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2006 von C. Starshine
Vorsicht! Sie werden Ihren Mann nicht mehr mögen.
Ich halte dieses Buch für sehr gefährlich und kontraproduktiv für eine harmonische Beziehung. Lesen Sie weiter...
Am 2. Juni 1999 veröffentlicht
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