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Männer auf der Suche
 
 
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Männer auf der Suche [Gebundene Ausgabe]

Steve Biddulph
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Allein die zahlreichen Leserbriefe beweisen, welches Wespennest Steve Biddulph mit seinem Buch Männer auf der Suche angestochen hat.

Die Ausgangslage ist simpel. Die meisten Männer leben nicht, so seine Erkenntnis. Entweder man hat emotional gehemmte, wandelnde Panzer oder kleine Jungs in Businessanzügen vor sich. Biddulph sieht die Ursache hierfür in der Tatsache, daß männlichen Kindern relativ früh Spieltrieb und Abenteuerlust aberzogen werden, um sie auf die "Ernsthaftigkeit" des späteren (Berufs-)Lebens vorzubereiten. Das Ergebnis: Absperrung kindlicher Gefühle, Neurosenblüte und Aufbau einer männlich-hohlen Scheinwelt. Nach außen toughe Geschäftsleute, innen weinerliche, beziehungsunfähige Männlein. Oft genügt dann irgendein Schlüsselerlebnis, ein Unfall, eine Kündigung etwa, und die wackelige Fassade stürzt in sich zusammen. Nicht umsonst steht der Suizid an dritter Stelle der Todesursachen bei Männern!

Was für Biddulph noch viel schwerer wiegt: Männliche Erziehung findet, spätestens seit der industriellen Revolution, weitgehend ohne Beteiligung der Väter statt. Den Vater als auf dem Weg zum Mannsein dringend benötigte Bezugsperson kennt das Kind meistens nur noch als abendlichen "Vollzugsvollstrecker" für tagsüber angefallene Delikte. Jungen brauchen aber Umgang mit gesunden, älteren Männern, die Mutter alleine kann diesen erzieherischen Aspekt nicht erfüllen. So Biddulph, und hier verrennt er sich vielleicht etwas. Man spürt förmlich des Autors Sehnsucht, den archaischen Jägervater und Familienbeschützer wiederauferstehen zu lassen. Wäre ja schön, Sir, aber auch der kann seine Kinder verbiegen! Dies nur eine Lanze für all die alleinerziehenden Mütter, die schließlich nicht nur Monstren heranziehen.

Aber er hat ja recht, wenn er behauptet, Männer würden leiden und deshalb anderen Leid zufügen. Um die Wunden der Kindheit zu heilen und aus Männern wieder phantasievolle, fühlende Wesen zu machen, hält Biddulph nun seine "Sieben Schritte zur Befreiung" für unerläßlich. Kommen Sie also ins reine mit ihrem Vater (wichtig!), entdecken Sie Ihre Sexualität neu (auch wichtig!) und stellen Sie hinterher verwundert fest: So ist Mannsein schöner! --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

RUFer, Juni 2000

Der australische Familientherapeut und Männerforscher Steve Biddulph hat schon eine Reihe interessanter und gut verkaufter Bücher auf de Markt gebracht. Jetzt hat er sich auch des Männerthemas angenommen und ein praktisches, populärwissenschaftliches Buch für Männer geschrieben, das einen ersten Zugang zur Männerthematik ermöglicht, ohne viel Vorwissen vorauszusetzen. Das Buch befasst sich mit der derzeitigen gesellschaftlichen Ausgangslage, die uns Männer oft ganz schön unter Druck setzt: übermäßige Belastungen in der Arbeit, Rollenunsicherheit in der Beziehung zu Frauen und als Vater in der Familie, Gewaltproblematik, innere Sinnkrisen und daraus resultierende hohe Selbstmordrate bei Männern. Diesen Tatsachen ins Auge schauend, verfasst Biddulph ein Buch, das weniger eine theoretische Abhandlung ist, sondern vielmehr eine praktische Anleitung, ein leicht lesbarer Ratgeber für männerbewegte Männer, die sich um solche Fragen nicht herumdrücken wollen. Alles in allem ist ein gut und leicht lesbares Buch daraus geworden, das auch als Ferienlektüre sehr empfehlenswert ist. Weil es anregt zu einer Reise in die eigene Männlichkeit. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung



Das Buch, das eine Generation von Männern verändern wird!


Das Buch beruht auf einer anschaulichen These: Die Industrielle Revolution hat die Männer ihrer Väter beraubt, mir dramatischen Folgen für das männliche Seelenleben, die innere Reifung und Führungsqualitäten.Die meisten Männer zeigen nicht ihr wahres Gesicht, sie spielen im Grunde genommen den anderen etwas vor, um sich zu schützen. Diese schwierige Lage der heutigen Männer führt der Autor Steve Biddulph auf die industrielle Revolution zurück, die die Männer ihrer Väter beraubt hat, mit dramatischen Folgen für ihr Seelenleben und ihre innere Reifung. Im Gegensatz zu einer über Jahrtausende hinweg praktizierten Lebensform wachsen Jungen in der heutigen industrialisierten Welt weitgehend ohne Mentoren, Initiatoren und väterliche Führung auf, weil die meisten Männer weitgehend aus dem Sozial- und Erziehungsleben ausgeschieden sind. Trauriges Ergebnis dieser gesellschaftlichen Entwicklung sind 'Kinder in Männerkörpern' oder Männer, die sich hinter einer verzweifelten 'Alles klar'- Fassade verschanzen ( mit verheerenden Auswirkungen auf Familie und Gesellschaft.
Steve Biddulph belässt es aber nicht bei der Analyse des männlichen Seelenlebens, vielmehr weist er den Weg aus Isolation, Gefühls armut, Angst und Gewaltbereitschaft, ohne in falsch verstandene "Männlichkeiten" oder gar in ein "Roll-Back" gegenüber der Frauenbewegung zu verfallen. Sieben Schritte sind zu tun, um Männerleben wieder lebenswert zu machen:
1. Das Verhältnis zum eigenen Vater bereinigen
2. Die Sexualität als mächtige Quelle des eigenen Wohlbefindens wiederentdecken
3. Das Verhältnis zum Partner auf eine gleichberechtigte Grundlage stellen
4. Sich aktiv an der Erziehung der eigenen Kinder beteiligen
5. Lernen, echte (Männer-) Freundschaften zu begründen und zu erhalten
6. Eine Arbeit finden, die wirklich befriedigt
7. Den "wilden" Geist befreien und in die Freiräume von Spiritualität und Natur führen.

Klappentext

»Dieses Buch ist keine theoretische Abhandlung, sondern gibt eine praktische Anleitung, was Sie selbst tun können, um Ihr Leben von Grund auf zu verändern ... Willkommen bei der Männerbewegung!« Steve Biddulph -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Steve Biddulph wurde 1953 in England geboren und lebt heute mit seiner Frau Shaaron und seinen beiden Kindern in Australien.
Er ist einer der bekanntesten Familienpsychologen und Therapeuten Australiens und ging bei den wichtigen Pionieren der Kinderpsychologie und Erziehungsberatung in Australien und den USA in die Lehre. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen von Universitäten und Bildungseinrichtungen. Er war Leiter des Collinsvale-Zentrums für Lehrer, Therapeuten und Erziehungsberater in Hobort / Australien.
Seine Arbeit als Familientherapeut ist stets geprägt von dem Wunsch, Vätern und Müttern das Zusammenleben mit ihren Kindern zu erleichtern und sie bei schwierigen Erziehungsaufgaben zu unterstützen um glückliche, ausgeglichene und liebevolle Kinder aufzuziehen.
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