Ein nachdenkliches und warmherziges Buch, das den älter werdenden Mann in zahlreichen Facetten seiner Lebenswirklichkeit ausleuchtet. Welche Sorgen und Nöte treiben Männer um? Welche sozialen Beschränkungen prägen ihr Älterwerden? Welche Potenziale gilt es (endlich) zu heben?
Immer wieder pocht Eckart Hammer darauf, mehr männergerechte Angebote in der Altenhilfe und -pflege zu schaffen. Die "alten Heimkasernen" würde er am liebsten zugunsten von "neuen, phantasievollen Mischkonstruktionen aus professioneller, bürgerschaftlicher und Selbsthilfe" abschaffen.
Im Kern ist "Männer altern ander" "aber ein Buch für den gemeinen Mann, der die 50 gerade überschritten hat und spätestens jetzt damit anfangen sollte, sich über seine nähere Zukunft Gedanken zu machen. Dazu gibt der Autor viele angenehm zugewandte Tipps, die am Ende darauf hinauslaufen, alles etwa langsamer angehen zu lassen, mehr zu genießen, sich mehr Zärtlichkeit zu gönnen, überhaupt den vergessenen und verdrängten Bedürfnissen mehr Raum zu geben: Nicht mehr den Helden spielen zu müssen.