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Männer Können Seine Gefühle Nicht Zeigen [Vinyl LP]
 
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Männer Können Seine Gefühle Nicht Zeigen [Vinyl LP]

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Produktinformation

  • Schallplatte (1. Mai 1998)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Plattenmei (Indigo)
  • ASIN: B00004ZNI3
  • Weitere Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 100.412 in Musik (Die Bestseller Musik)

1. Hasch un Rock
2. Bonanzarad
3. Jazzmusik & Alkohol
4. Du nennst mich Penner
5. 4'55''
6. Fickpisse
7. Fick mein Gehirn (Vinyl Bonus)
8. Atari
9. Vater will uns sehen
10. Tut mir leid
11. Blindflug
12. Habt ihr schon gehört?
13. Ey, Aller (Allernativmix)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit ihrem Debüt Männer Können Seine Gefühle Nicht Zeigen von 1995 haben Fischmob einen Meilenstein in der Geschichte des deutschen Hip Hop gesetzt. Warum eigentlich? Vielleicht, weil der ihnen ganz eigene Mix aus plattem Partyabgefeier, krankem Humor, Systemkritik und 80er-Gesample für jeden Geschmack etwas im Sack hat.

Da gibt es für die Mitgröhlfraktion Songs wie "Hasch un Rock", die plattdeutsche Coverversion eines Prollhead-Songs, "Ey, Aller" über die Probleme bei der Benutzung der städtischen Infrastruktur mit der unsterblichen Zeile "Komm her, ich mach dich blutich" und "Tut mir leid (schon wieder breit)". Freunde des tiefsinnigeren Humors und der Klangspiele werden bei "Atari", "Jazzmusik und Alkohol" und den Moderationen zwischen den Tracks ins Schmunzeln kommen. Dass politische Aussagen differenzierter sein können als das obligatorische "Fuck The System" beweisen die vier Wahlhamburger mit "Du nennst mich Penner", das aus der Sicht eines Obdachlosen geschrieben ist, und "4'55"", das von einer Vergewaltigung und ihren Folgen handelt. Einer der Höhepunkte des Albums ist definitiv Fischmobs vom Wahnsinn berotzte Hymne an den Fahruntersatz aus alten Zeiten, das "Bonanzarad".

Vier Menschen zwischen Genie und Drogenkonsum, ein Spaß sondergleichen mit dem ungehobelten Charme eines Erstlings. --a.k.h.


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Politisches + Spaß mit besten Noten, 29. November 1999
Von Ein Kunde
Fischmob zeigt auf dieser Scheibe sehr schön, wie man politisches und Spaß im Hip Hop vereinen kann. Für manch einen ist sie zu albern, aber das ist nun mal der Party Charakter. Außerdem sind die Texte keineswegs sinn- oder niveaulos, sondern genau das Gegenteil ist der Fall. In wirklich jedem Titel kommt ihre Redegewandtheit und das Know-how von Kozes Kratzerei voll zum Tragen.

"Atari" soll verdeutlichen, daß gerade viele andere Musikmacher nur dumpfe Töne produzieren. Das verpacken sie natürlich wieder auf ihre spaßige Art und Weise.

Nochmal zum Thema Gesellschaft: "Ey, Aller" erzählt von Problemen, die man jeden Tag mit Streit suchenden Menschen haben kann. Ein falsches Wort kann ein blaues Auge bedeuten. 4'55'' thematisiert die Ungerechtigkeiten, der Justiz, die Zugunsten von Vergewaltigern urteilt.

Erfrischend ist auch die Zusammenarbeit mit der Oldenburger Punkband NoNotNow ("Bonanzarad") und der norddeutschen Band Cucumber Man in "Vater will uns sehen". Schade ist, daß "Fick mein Gehirn" nur als sogenannter Vinyl Bonus zu hören ist, also nur ein drittel so lang, wie das Original. Manch einer, der nicht hinter den Text und dessen Bedeutung steigt, wird sich ein bißchen an der Wortwahl stören. Nun ja, sein Problem!

Äußerst abrundend ist auch der instrumentale "Blindflug", der so um die 10 min dauert. Also alles in allem eine hervorragende Platte! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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