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Männer: Eine Spezies wird besichtigt
 
 
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Männer: Eine Spezies wird besichtigt [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Dietrich Schwanitz
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 325 Seiten
  • Verlag: Eichborn (Mai 2001)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 3821808586
  • ISBN-13: 978-3821808581
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 16,2 x 3,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 129.322 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dietrich Schwanitz
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Rätselwesen Mann

upj. Früher, teilt uns Dietrich Schwanitz mit, habe der Mann als Modell und die Frau als Rätselwesen gegolten. Aber früher, das war eben früher und ist folglich längst vorbei. Heute hingegen beherrschen die Frauen mit ihren Vorzeige-Tugenden das gesellschaftliche Parkett: völkerverbindende Emotion bei akkurater Intelligenz und ansehnlichem Einfühlungsvermögen. Da bleibe der Mann aussen vor, gelte als antiquiertes Gockelwesen und diene bestenfalls noch als wetterfeste Zielscheibe für eine Vielzahl von Vorwürfen, vom Hooligan zum Bonusempfänger inklusive. Und die Frauen? Verstehen sie denn den Mann? Aber gewiss nicht. Zwar inspizierten sie forsch und munter, wie sie heute nun mal seien, die absonderlichen Rituale der Spezies Mann. Doch die Resultate dieser Forschungen sind – kläglich. Hier muss nachgeholfen werden. Gesucht ist ein mutiges Wesen, das sich ins exotische Biotop des Mannes vorwagt und uns selbigen «im Rohzustand» zeigt. Dietrich Schwanitz bietet sich hier gleich selbst an und wagt sich also vor in das «Land Maskulinia», beschreibt dessen reiche Bodenschätze in der Form von Y-Chromosomen, erzählt die ruhmreiche Geschichte dieses einst machtvollen Reiches und analysiert dessen sukzessiven Niedergang während der Regierungsdekaden des korrupten Präsidenten Priapos Phallokratos. Nicht unwesentlich beigetragen zum Niedergang Muskuliniens hätte zudem die Systemphilosophie des Alphonso Macho (lat. «Machismus»), deren feinmaschiges Netz von Propagandalügen und Beschönigungen allzu lange als offizielle Staatsideologie gefeiert wurde. – Bis hierher ist die Leserin ganz Ohr und leidet gar ein bisschen mit; welche Herrlichkeiten werden da nicht destruiert. Doch ach. Wenn Herr Schwanitz dann aus dem ironischen Berichterstatten herausfällt und mit populärwissenschaftlichem Ernst die Lage des Mannes erklärt – «Knaben müssen nämlich ihre männliche Geschlechtsidentität gegen die Mutter ausbilden» usw. –, ist der Spass zu Ende. «Der Mann ist niemals gockelhafter, als wenn er von sich selbst spricht», zitiert Schwanitz auf dem Vorsatzblatt. Richtig.

Kurzbeschreibung

Der Mann ist in der Krise. "Neue Männer braucht das Land" lautete vor zwanzig Jahren der Schlachtruf der Feministinnen, doch ist seitdem keine Ruhe und Zufriedenheit an der Geschlechterfront eingekehrt. Männer, egal ob Chauvis oder Softis, können es Frauen einfach nicht recht machen. Mal sind sie zu weichlich, mal zu egozentrisch, mal wollen sie Karriere und keine Familie, mal nur schnellen Sex ohne Gefühle, dann aber wieder verlangen sie absolute Loyalität und sehen in allen Frauen nur eine Inkarnation der ewigen Mutter und Versorgerin. Während in den vergangenen Jahren zahllose Bücher die Frau von allen Seiten untersucht haben, ist der Mann ein unbekanntes Wesen geblieben, ein rätselhafter, verschlossener Block, unerziehbar und gerade deshalb für Frauen so anziehend. Doch auch sich selbst ist der Mann im neuen Jahrhundert ein Rätsel - die alten Rollenmuster sind passé, und in der Epoche des 'anything goes' ist auch die männliche Identität dauernden Veränderungen unterworfen. W as also ist der Mann?
Dietrich Schwanitz beantwortet die Frage auf fulminante Weise. Sein Buch ist ein Reiseführer in einen dunklen Kontinent, eine provokative Polemik und die schon lange fällige Abrechnung mit falschverstandenen weiblichen Forderungen, die in den vergangenen Jahrzehnten eine Vielzahl neuer Gräben zwischen den Geschlechtern gerissen haben. Dietrich Schwanitz' ebenso intelligente wie sensible Selbstbefragung macht sein Buch zu einem herausragenden Ereignis. Für alle Frauen, die wissen wollen, wie Männer ticken! Für alle Männer, die wissen wollen, warum sie so sind, wie sie sind!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schuppen von den Augen 22. Oktober 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Schwanitz' Buch ist eigentlich etwas fuer Frauen und Maenner mit "Lebenserfahrung" - also so ab 35.
In diesem Alter hat man schon so manche Beziehung - oder Ehe - hinter sich und ist verbluefft ueber die Analyse des Buches, welche so manchen Aha-Effekt aufkommen laesst.

Schwanitz brilliert nicht nur in der Darstellung maennlich-weiblicher Missverstaendnisse sondern ueberzeugt durch Tiefgang in Soziologie und Geschichte. Ein rundum gelungenes und lustiges Werk.

Es wird sicher nicht das letzte Buch sein, was meine Frau und ich von ihm lesen werden. Es hat uns in unserem Urlaub naeher gebraucht und mehr als genug Diskussionsstoff geliefert. Zur Selbstreflektion hat es beiden Parteien ebenfalls geholfen.

Schwanitz - weiter so!!

War diese Rezension für Sie hilfreich?
31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T. Jobst
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist eines der 5 besten, die ich in den letzten 2 Jahren gelesen habe.

Dietrich Schwanitz gelingt es einerseits, in populärwissenschatlicher Sprache dem Mann auf wissenschaftlich-analytischer Ebene ein Profil als komplexes Gebilde zu geben, das in Abhängigkeit zu sozialen, mentalen, pädagogischen und psychologischen Einflüssen seiner Umwelt steht.

Andererseits geht es keinesfalls um "Bedienungsanleitungen" für Frauen, wie in diesem Zusammenhang leider oft misverstanden wird. Dieses Werk ist interessant für beide Geschlechter, die in unterhaltsam-amüsantem und gleichzeitig überzeugend fundiertem Stil etwas über die Wechselwirkungen von Wollen, Können und Sollen in Bezug auf Geschlechtsidentität erfahren möchten. Dank Schwanitz' geradezu genialer Gabe, "trockene" Sachverhalte anschaulich darzustellen lesen sich "seine" Erkenntnisse herzerfrischend dynamisch und halten gleichsam wissenschaftlicher Analyse stand. Oft wirken die Zeilen und Stories wie Spiegel, in die man(n) schaut - und die erst richtig interessant werden, wenn man(n) wirklich ehrlich sich selbst gegenüber ist.

Jedes Kapitel, jede Seite macht Lust auf mehr, Lust auf ein Erlebnis, das sich "Ich" nennt. Dass in diesem Werk nichts wirklich Neues steht, ist sicherlich Ansichtssache. Was ist wirklich "neu"? Das meiste Wissen ist tausende von Jahre alt, evolutionsgenetisch gespeichert, maximal wiederentdeckt, also nicht neu. Was neu ist, und genau das zeichnet das Buch aus, ist seine herzerfrischende Betrachtungsweise, die zugestandermaßen teilweise sprunghafte Szenenwechsel zwischen Poesie und Sachvortrag einfügt. Klar, diese Form verlangt Einfühlungsvermögen seitens des Lesers, die Fähigkeit, auch einmal über sich selbst lachen und schmunzeln zu können(!).

Das Buch greift auch auf, inwieweit Frauen an der Entwicklung des Mannes teil haben, und zwar sozial als auch mental. Schwanitz bedient hier jedoch weder Klischees noch installiert er diese. Schwanitz spricht Wahrheiten aus, die eigentlich lange bekannt sind, streckenweise allerdings althergebrachte Bilder erschüttern - und ob der Mitverantwortung der Frauen bei diesen gelegentlich auf Ablehnung stoßen. Im Sinne des Resonanzgesetzes ist dies ein sehr interessanter Aspekt, dem sich insbesondere weibliche Leser zuwenden sollten.

So einfach, wie manche Rezensentinnen hier das Zusammenleben von Mann und Frau beschreiben, ist es nämlich (leider?) gar nicht. Unsere Welt ist komplexer. Und leider wird gerade der psychologische Aspekt in der Entwicklung vernachlässigt. Glücklicherweise greift Schwanitz ihn massiv auf.

Immer wieder beklagen sich Frauen, dass sie sich bspw. von Männern unverstanden fühlen, dass diese teilweise gefühlskalt seien, zu rational, dass sie betrügen, dass sie Machos sind. Die Reihe läßt sich beliebig fortsetzen. Allerdings: Die Frage, WARUM sie das eigentlich sind, und WARUM sie diese Rolle einnehmen, wird selten gestellt und auch selten geklärt. - Schwanitz' Buch eignet sich hierfür besonders, möge jedoch die Bereitschaft zum Denken in weit gesteckten Zusammenhängen, also vernetztes Denken, voraussetzen. Weiterhin die Fähigkeit, sich selbst einmal von außen zu sehen, also die Meta-Ebene einzunehmen.

Ich habe bisher kein besseres Buch gefunden, in dem wissenschaftliche Fachgebiete so treffend zusammengeführt werden, nämlich einerseits sprachliche Brillanz, andererseits analytische Treffsicherheit gepaart mit Beobachtungsgabe, Wortwitz und Ideenreichtum, der beinahe neidisch macht.

Daher 5 Sterne und Fazit: Uneingeschränkt lesenswert!

--
Tobias Jobst
Psychologe
- PR & Communications -

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Gerade bei dieser Art von Literatur, die mit dem Aufwärmen von Klischees Geld verdient, ist ja eigentlich Vorsicht angesagt. Nicht so bei diesem Buch! Der Autor versteht es, mit seiner erfrischenden Erzählweise Allgorithmen in typisch männlichen Verhaltensweisen auch und insbesondere in Interaktion mit dem weiblichen Geschlecht und in Partnerschaften aufzudecken, zu beschreiben und zu belächeln. Es ist eine wahre Freude dieses Buch zu lesen. Übrigens: obwohl es mir das Buch als Mann schon sehr gut gefallen hat, war der Erkenntnisgewinn für meine Freundin wohl doppelt so groß... ;-))
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Die neuesten Kundenrezensionen
mit Augenzwinkern
Wenn man das Buch mit ein bisschen Augenzwinkern liest ist es unheimlich witzig - und doch ganz schön informativ. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von S.W. veröffentlicht
Zwar nichts wirklich neues aber dafür wirklich gut geschrieben
Wie gewohnt von Schwanitz fundiert recheriert mit sehr guten Hintergrundinformation;also nicht nur einfach Unterschiede aufgezeigt, sondern auch erklärt wo die Wurzeln dieser... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von B. Nemnich veröffentlicht
Grauenhaft
Ich habe nichts gegen Ironie, auch nicht gegen Kritik. Mit Klischees spielen finde ich toll.

Aber was Schwanitz hier verfasst hat ist einfach nur grausam. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Marcel Block veröffentlicht
Brilliant
Ein Thema wie dieses lässt sich nicht mit dem Anspruch auf Objektivität behandeln. Das sollte man gerade auch von Dietrich Schwanitz nicht erwarten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2007 von Christian Guenther
Erwägungen zu Mann und Frau aus der Portokasse
Das Buch von Schwanitz über die Männer ist eine Abrechnung mit dem vermeintlich so starken Geschlecht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2006 von buechermaxe
Abschreckend zynisch
Dieses Buch zählt zu jenen wenigen, bei denen ich einfach nicht glauben konnte, dass ich die restlichen 280 Seiten ebenso schlecht finden würde, wie die ersten 100 Seiten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. März 2006 von Andrea Graf
Polemisch-wissenswertes über Männer und Frauen
Der Autor versucht das Phänomen der Geschlechterbeziehung mittels drei Wegen aufzuzeigen. Erstens die sachliche Abhandlung - hierbei geht Schwanitz von der historisch bedingt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2005 von Thomas R.
unterhaltsam, aber...
...manchmal auch ein bisschen zu sehr auf effekthascherei aus ist dietrich schwanitz in diesem buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2004 von Tobias Gehrke
interessante beobachtungen
dieses buch von schwanitz deckt einem in erschreckendem maße die eigenen verhaltensformen auf, hält somit also den männlichen lesern unerbittlich den spiegel vor... Lesen Sie weiter...
Am 3. Juli 2003 veröffentlicht
Sich selbst und seine Umwelt verstehen
Schwanitz regt mit seinem Buch "Männer - eine Spezies wird besichtigt" dazu an, sich selbst und die Menschen, in erster Linie Männer, um sich herum genauer zu beobachten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2002 von Thorsten Piecha
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