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am 19. August 2013
...habe ich für gewöhnlich meine Probleme. Fast immer gefiel mir nur ein kleiner Teil der Geschichten, der Großteil war in Ordnung, aber nicht überragend und ein weiterer Teil wirkte wie Füllmaterial, um einen halbwegs vorzeigbaren Umfang zu erreichen. Kurz: nicht sonderlich erfreulich.

Aber nicht so in dieser Anthologie!
Constantin Dupien bewies ein treffsicheres Händchen bei der Auswahl und Zusammenstellung. Durchgehend wurde das Thema “makabre Geschichten” eingehalten und in vielfältiger Weise für den Leser schmackhaft gestaltet. Quer durch unterschiedliche Genre, ein bisschen SciFi, Mord und Totschlag, allerlei ungewöhnliche Gestalten und noch viel ungewöhnlichere Ideen. Einige AutorInnen, die mir bisher nicht bekannt waren, werde ich mir definitiv näher anschauen und weitere Bücher kaufen. Überzeugt haben mich mit Abstand die Geschichten von Constantin Dupien, Martina Pawlak und Marc Gore.

Besonders gefreut haben mich die Überraschungsmomente der Anthologie. Das Grundthema ist zwar vorgegeben, dennoch sind alle Geschichten so dermaßen unterschiedlich, ich hätte sie in dieser Form niemals in einem Buch erwartet. Chapeau Herr Dupien, Sie haben mich mehr als einmal überraschen können.

Sehr erfreulich ist die hohe Qualität – man merkt als Leser einfach, hier waren nicht nur Profis unter den AutorInnen am Werk, sondern auch das Gesamtpaket ist stimmig und hochwertig. Tolle Aufmachung des Buches, ordentliches Lektorat/Korrektorat, qualitativ (und inhaltlich!) überzeugende Geschichten, es passt alles.
Wenn man möchte, könnte man das Cover auch als Sinnbild verstehen – viele kleine, einzelne Zahnräder haben für dieses Werk ineinander gegriffen und so das Projekt zum Laufen gebracht. Die Suche nach den Perlen hat sich mit dieser Anthologie erledigt – hier sind sie!
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am 28. Juni 2013
Immer, wenn man eigentlich überhaupt keine Zeit hat, kommt einem ein gutes Buch dazwischen.
Genau so geschah es auch bei der Anthologie “Mängelexemplare”. Ich wollte zunächst nur kurz “drüber lesen”, war aber bereits nach den ersten beiden Seiten so tief drin, dass ich nicht mehr vom Rechner weg konnte.
In “Mängelexemplare” findet der Leser eine breit gefächerte Auswahl an fesselnden Kurzgeschichten.
Jede Geschichte trifft einen anderen Ton und übermittelt individuelle Lesegefühle. So durchlebt man auf den ca. 210 Seiten sowohl die wohlige Gänsehaut, als auch das entsetzte Schock-Gesicht.
Allerdings werden mitunter auch leisere, dezentere Töne angeschlagen, deren Stimmungen sich eindringlich ins Gemüt brennen. Obwohl auch zwei Krimis dabei waren, auf die ich generell nicht so unbedingt kann, habe ich mich an keiner Stelle gelangweilt.
Einige der Autoren waren mir vorher nicht bekannt. Dafür haben meine Antennen für gute Horrorliteratur aber extrem gewackelt, als ich Namen wie Vincent Voss, Stefanie Maucher, Constantin Dupien, Nina Horvath, Marc Gore und Michael Sonntag las. Das sind alles Autoren, von denen ich bereits Bücher und/oder Kurzgeschichten kenne und von denen ich mir jederzeit blind das neuste Werk kaufen würde.
Für die Auswahl der teilnehmenden Autoren insgesamt hat der Herausgeber und Autor Constantin Dupien ein wirklich feines Gespür gezeigt.
Bei manchen Anthologien überfliegt man auch mal die eine oder andere Geschichte, die einem nicht liegt.
Nicht so bei “Mängelexemplare”. Hier hat mir tatsächlich jede einzelne Geschichte sehr gut gefallen. Eigentlich ist es auch genau das, was eine gute Anthologie ausmacht – eine durchweg gute Qualität von der ersten bis zur letzten Geschichte. Das hat dann letztendlich auch dazu geführt, dass ich das komplette Buch in nur zwei Lesesitzungen in mich hinein gefressen habe.

Fazit:
In der Anthologie „Mängelexemplare: Makabere Erzählungen“ hat der Herausgeber Constantin Dupien einen Großteil der besten Autoren miteinander vereint, die der deutsche Buchmarkt zu bieten hat.
Der perfekt aufeinander abgestimmte Mix aus Horror, Science-Fiction, Krimi, Mystery und Steampunk enthält die geballte Wortgewalt von insgesamt vierzehn Autoren, die dem Leser alles abverlangt. Jeder einzelne von ihnen überzeugt mit seinem eigenen Stil. Die Geschichten erzeugen im Leser die komplette Bandbreite zur Verfügung stehender Emotionen. Dieses Buch sollte folgende Warnung enthalten: „Der Genuss dieser Anthologie führt zum zügellosen Googeln der teilnehmenden Autoren mit anschließender Bestellung bereits veröffentlichter Werke.“

Die Originalrezension befindet sich auf meiner Homepage.
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Ich hatte das große Glück eins der begehrten 50 Exemplare der Sammlerausgabe dieses Buches zu ergattern. Und darauf bin ich sehr stolz. Denn es nicht nur ein Hardcover, sondern das Buch wurde auch von einigen der Autoren signiert. Ein wahrer Schatz in meinem Bücherregal.
In dieser tollen Anthologie des Makaberen versammeln sich 14 komplett verschiedene Geschichten genauso vieler Autoren, plus ein Vorwort des Herausgebers und ein Nachwort von Claudia Junger von Krimi & Co.

In dem Buch vertreten sind:
Constantin Dupien mit Auge um Auge
Hans J. Muth mit Ruhe sanft!
Lisanne Surborg mit Der Prototyp
Vincent Voss mit Thomas ist anders
Martina Pawlak mit Qualität hat ihren Preis
Jana Oltersdorff mit Blind Date
Andreas Zwengel mit Bedrohte Art
Stefanie Maucher mit Mängelexemplar
Antonia Larás mit Im Watt versunken
Marc Gore mit Devourer - Der Verschlinger
Michael Sonntag mit Heimkehr
Nina Horvath mit Die geteilte Seele
Regina Müller mit 03:30
Markus K. Korb mit Karussells auf Rummelplätzen

Alle Geschichten haben eins gemeinsam: sie sind makaber, teilweise bedrückend, immer auf eine Art gruselig und einfach großartig. Einen Teil der Autoren hatte ich schon durch andere Geschichten oder auch Romane kennengelernt und war sehr gespannt auf diese Anthologie. Und sie hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Ich hatte das Buch mittags zur Hand genommen, wollte nur mal kurz reinlesen und beendete es kurz vorm schlafen gehen. Mich so gefangen zu nehmen schaffen nur sehr wenige Bücher. Kurzgeschichten so gut wie nie und trotzdem ist es dieser Sammlung düsterer Geschichten gelungen. Constantin Dupien hat mit seiner Auswahl an Geschichten absolut überzeugt. Ich bin total begeistert und werde das Buch mit Sicherheit immer mal wieder zur Hand nehmen um die eine oder andere Geschichte ein zweites oder drittes mal zu lesen. Darum vergebe ich dieser großartigen Anthologie volle 10 Punkte. Alle, denen ich jetzt den Mund wässrig gemacht habe können aufatmen. Im Sommer 2013 wird diese Anthologie als Taschenbuch erscheinen und für jeden käuflich zu erwerben sein. Von mit gibt es eine absolute Leseempfehlung für alle Horrorfreunde.

© Beate Senft
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am 11. November 2013
Der Untertitel der Anthologie ist „…und andere makabre Geschichte“. Laut Duden bedeutet das Wort makaber entweder „durch eine bestimmte Beziehung zum Tod unheimlich“ oder „mit Tod und Vergänglichkeit scherzend“. Da eine makabre Kurzgeschichte sich nicht unbedingt einem Genre zuordnen läst, findet der Leser in dieser Anthologie eine Melange aus verschiedenen Genres. Von klassischem Grusel, über lupenreinen Horror bis hin zu Science Fiction-, Steampunk und Kriminalgeschichten reicht der Bogen, den die Geschichten spannen. Jetzt wende ich mich mal den einzelnen Stories zu, die Herausgeber Constantin Dupien, für die Anthologie herausgesucht hat und schaue mal inwieweit sie auf mich makaber wirken:

Constantin Dupien: Auge um Auge
Die erste Geschichte stammt vom Herausgeber selbst. Die Kurzgeschichten, die ich bisher von ihm kannte, haben meinen Geschmack noch nicht getroffen. Bei dieser Story bedient er sich, wie auch schon in denen der Anthologie ERWACHEN, einer gewollt altmodischen Sprache. Und bei „Auge um Auge“ funktioniert es diesmal gut. Die Sprache passt sehr gut zum Erzählten. Ein Mann verliert sein Augenlicht, seine Freundin pflegt ihn und liest ihm täglich aus seiner umfangreichen Bibliothek vor. Das Ende der Gruselstory ist nicht wirklich überraschend, aber trotzdem liefert Dupien eine ordentliche Geschichte ab, die nebenbei noch einigen klassische Kriminal- und Gruselgeschichten Respekt zollt.

Hans J. Muth: Ruhe sanft!
Hans J. Muth liefert eine sehr kurze makabre Kriminalgeschichte, deren Inhalt ich hier nicht wiedergeben kann. Denn schon der kleinste Hinweis würde dem erfahrenen Krimileser, der auch schon ein paar Krimianthologien gelesen hat, klar machen, wie das Ende der Geschichte verlaufen wird, weil er eine ähnliche Geschichte schon 134 Mal gelesen hat. Unoriginell und fade.

Lisanne Suborg: Der Prototyp
Lisanne Suborg ist für mich die Entdeckung dieser Anthologie. Ihr Name war mir vorher vollkommen unbekannt, was natürlich auch mit ihrem jungen Alter zu erklären ist. „Der Prototyp“ ist eine Steampunk-Story mit einer taffen Heldin, die versucht eine Seuche zu beenden. Eine gut erzählte, fiese, kleine Geschichte mit guten Ideen.

Vincent Voss: Thomas ist anders
Vincent Voss‘ Geschichte fällt schon vor dem Lesen auf. Sie hat den mit Abstand besten Titel der Anthologie. Aber nicht nur das. Sie kann auch durch den Inhalt überzeugen. Besagter Titelheld Thomas verändert sich mehr und mehr und seine Frau versucht dem Grund auf die Spur zu kommen. Hat mich stark an amerikanische B-Movies aus den 1950er Jahren erinnert und hat beim Lesen eine Menge Spaß gebracht.

Martina Pawlak: Qualität hat ihren Preis
Martina Pawlak hatte mit „Wie ein grauer Nebelschleier“ in der Anthologie ERWACHEN eine der Geschichten geschrieben, die mir gut im Gedächtnis haften geblieben sind. Hier liefert sie eine typische Horrorgeschichte um einen Biobauern, der für seinen berühmten Döner nur das beste Fleisch benutzt. In dieser Anthologie fällt diese von der Idee her gute Geschichte etwas ab. Pawlaks Stil ist mir zu sehr beschreibend und wirkt dadurch etwas seelenlos.

Jana Oltersdorff: Blind Date
Jana Oltersdorff, die für mich eine der originelleren Geschichten in der Anthologie VAMPIRE COCKTAIL (hier zu meiner Rezension) fabriziert hatte, warnt mit „Blind Date“ vor den Gefahren von Online-Spielen. Manch Dämonen, die sich dort herumtreiben können realer sein, als man sich vorstellt. Stilistisch einwandfrei, bietet die Story aber zu wenig Überraschendes um sich über den Durchschnitt zu erheben.

Andreas Zwengel: Beste Absichten
In dieser Geschichte töten sich gegen Ende des 2. Weltkriegs die Mitglieder einer amerikanischen Militäreinheit gegenseitig, nachdem sie versehentlich ein Zigeunerlager ausgelöscht haben. Die Story beruht auf einer Hammer-Idee. Leider verschenkt Zwengel einiges an deren Potential, in dem er den auktorialen Erzähler zu sehr aus dem Innenleben des Protagonisten erzählen lässt. Das wirkt für mich aufgesetzt. Eine andere Erzählperspektive wäre sinnvoller gewesen.

Stefanie Maucher: Mängelexemplar
Stefanie Maucher erzählt in der Titelstory eine reinrassige Science-Fiction-Geschichte, die ein wenig an den Film „Matrix“ erinnert. Eine Frau träumt häufig davon, ein komplett anderes Leben zu führen. Das wirft die Frage auf, ob die Realität ein Traum oder der Traum die Realität ist. Das ist keine bahnbrechend neue Idee, aber wie es umgesetzt ist, zeugt schon von hoher erzählerischer Qualität.

Antonia Larás: Im Watt versunken
Da mir auch die zweite Kriminalgeschichte des Bandes nicht wirklich gefällt, muss ich voraus schicken, dass ich ein großer Fan von Krimi-Kurzgeschichten bin und schon so einige Anthologien aus diesem Bereich verschlungen und für gut befunden habe. Nicht, dass jemand meint, ich würde das Genre nicht mögen. Aber wie hier eine plumpe Rachegeschichte erzählt wird, dass ist mir, trotz perfider Mordmethode, zu simpel. Dazu kommt noch eine 08/15-Auflösung, die ich selbst in Wolfgang Eckes Jugendkrimis, die ich seinerzeit geliebt habe, als vollkommen unglaubwürdig empfunden hätte.

Marc Gore: Devourer – Der Verschlinger
Eines steht für mich fest: aus Marc Gore wird vermutlich kein brillanter Erzähler mehr. Aber mit dieser Story hat er mich mehr als überrascht. Eine gallertartige Masse sucht sich menschliche Nahrung und ein Mob aufgebrachter und ängstlicher Männer versucht sie zu töten. Ein Arzt erklärt der Menge noch die Herkunft der Masse. Das ist die beste Marc-Gore-Story, die ich bisher gelesen habe. Der Hauptgrund ist, dass er diesmal fast gänzlich auf seine typischen Klischees verzichtet, was aber wahrscheinlich auch daran liegt, dass keine wichtige Frauenfigur in der Geschichte vorkommt.

Michael Sonntag: Heimkehr
Michael Sonntag wagt sich immer wieder an eine der schwierigsten literarischen Disziplinen überhaupt heran. Der Miniatur. Hier ist es mal wieder eine Westerngeschichte. Und es gelingt ihm, in nur etwas über drei (kleinen) Seiten, eine recht eindrucksvolle Rachegeschichte in den Bürgerkriegswirren zu erzählen.

Nina Horvath: Die geteilte Seele
Eine von zwei Geschichten dieser Anthologie, die schon einmal erschienen sind. „Die geteilte Seele“ wurde zum ersten Mal in PANDAIMONION – DIE FORMEL DES LEBENS erschienen. Es ist die längste Geschichte des Bandes und handelt von einem jungen Musiker, der alte Schriften erbt und dort erfährt wie man einen Homunculus erschaffen kann. Eine nicht allzu originelle, aber gute Story, die sich aber durch Horvaths erzählerische Qualität vom Durchschnitt abhebt.

Regina Müller: 03:30
In Regina Müllers Geschichte geht es ähnlich wie schon vorher in Stefanie Mauchers „Mängelexemplar“ um Traum und Realität und das Verschmelzen von beiden. Eine Schriftstellerin löst ihre Schreibblockade, indem sie aus ihren neuartigen Träumen das Vorbild für ein neues Buch zieht. Obwohl vom Thema her ähnlich kommt Müllers Geschichte bei weitem nicht an die Qualität der Maucher-Story heran.

Markus K. Korb: Karussels auf Rummelplätzen
Diese Geschichte erschien erstmals im längst vergriffenen Korb-Debüt TRÄUME VOM ABGRUND aus dem Jahr 2002. Und für diese Wiederveröffentlichung darf man dem Herausgeber dankbar sein. Korb zeigt auch schon in einer seiner ersten Geschichten, warum er für mich einer der besten deutschen Kurzgeschichtenautoren im Horror-Genre ist. Die Intensität, die er auf diesen sechs Seiten erzeugt, erzeugen die meisten anderen Autoren nicht in wesentlich längeren Geschichten. Er hat es geschafft, dass ich bei meinem nächsten Kirmesbesuch, Kinderkarussels mit anderen Augen zu betrachten. Die beste Geschichte des Bandes.

Das waren die 14 Geschichten der Anthologie. Ob jetzt jede einzelne zu 100 Prozent das Prädikat makaber verdient, will ich jetzt gar nicht in den Vordergrund stellen. MÄNGELEXEMPLARE ist eine abwechslungsreiche, durch verschiedene Genres hüpfende Anthologie, die in ihren guten Momenten blendend unterhält. Die beiden Krimi-Stories zählen für mich zu den Schwachpunkten. Positiv überrascht war ich von der Story des Herausgebers und der Geschichte von Marc Gore. Voss, Maucher, Korb und Horvath bieten die von ihnen schon fast gewohnt hohe Qualität und Lisanne Suborg gilt es im Auge zu behalten. Für eine richtig gute Anthologie überwiegen die durchschnittlichen Geschichten zwar, aber MÄNGELEXEMPLARE ist eine sinnvolle Ergänzung des diesjährigen Anthologien-Outputs. Man darf gespannt sein, was Dupien für seine nächste Anthologie vorhat.

Fazit: Abwechslungsreiche Anthologie mit wenigen schwachen, einigen guten und einer Mehrheit an durchschnittlichen Geschichten. Jeder, der Kurzgeschichten mag, muss aber wegen der guten Geschichten des Bandes unbedingt einen Blick riskieren.
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am 28. Juni 2013
Bei dem Stichwort "Makaber" dachte ich natürlich zuerst einmal an Edgar Allan Poe, dessen Bücher ich als Jugendliche geradezu verschlungen habe. Und tatsächlich ist eine Schauergeschichte dieser Kurzgeschichtensammlung ganz im Stil des "Meisters des Makabren" enthalten. Wie die Autoren eindrucksvoll beweisen, ist "makaber" ein sehr vielschichtiger Begriff. Ich las über Morde, unheimliche Wesen, künstlich erschaffene Menschen, über Niedertracht und Wahnsinn. Viele heute bekannte Autoren haben mit Kurzgeschichten angefangen, man denke nur an Stephen King. Sie sind heute längst kein Stiefkind mehr und ich bin sicher, dass einige dieser Geschichten den Leser noch länger beschäftigen werden. Klare Leseempfehlung!

Fazit: Kurzgeschichten für alle, die es düster, schauerlich, grotesk oder unheimlich lieben.
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am 29. März 2015
"Mängelexemplar" ist ein sehr gut gelungenes Buch welches mich sehr gefesselt hat. Ich habe in der letzten Zeit kaum ein besseres Buch in diesem Genre gelesen.
Hier haben sich sehr gute Autoren zusammengeschlossen um ein Werk zu schaffen was es sich auf jedenfall lohnt zu lesen.
Jeder Autor hat seine abgeschlossene Geschichte und jede ist auf ihre Art spannend von der ersten Seite an.
Hier besteht auf jedenfall eine klare Kaufempfehlung meinerseits.
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am 8. April 2014
"Leider" habe ich dieses Buch viel zu schnell gelesen - nur als Bettlektüre - und wünschte, es hätte mindestens doppelt so viele Seiten gehabt. Solche Geschichten wünscht man sich als Freund des modernen Horrors - bitte noch mehr davon !
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