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Mädchenmörder: Ein Liebesroman
 
 
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Mädchenmörder: Ein Liebesroman [Gebundene Ausgabe]

Thea Dorn
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Manhattan; Auflage: 1. Auflage (18. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442545838
  • ISBN-13: 978-3442545834
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 87.946 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thea Dorn
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Thea Dorn lässt den Figuren, von denen sie erzählt, gerne Böses widerfahren. Von daher gesehen ist in ihrem „Liebesroman“ Mädchenmörder alles wie immer. Zugleich aber ist alles ganz anders. Denn das Opfer, die 19-jährige Ich-Erzählerin Julia, die von einem abgehalfterten Ex-Radprofi entführt, gequält und vergewaltigt wird, gibt sich rasch als Mittäterin ihres Peinigers zu erkennen, in den sie sich verliebt hat…

Statt Julia zu ermorden, wie all die anderen Mädchen, schleppt der Mädchenmörder sie mit sich durch Europa. Er macht sie zur Zeugin und sie sich zur Komplizin seiner abscheulichen Taten. Von diesen Taten und von ihren abgründigen Gefühlen für den Täter erzählt uns Julia alles, was ihr dazu einfällt. Und sie verschweigt auch nicht, was mit ihr schon vorher alles irgendwie nicht gestimmt hat. Auch die Liebesbriefe, die sie dem „lieben David“ später ins Gefängnis geschickt hat, legt sie uns vor, damit wir erfahren, wie es wirklich war. Sie tut dies, wie sie schreibt, weil in den Medien zu viele Lügen verbreitet worden seien über sie und ihren Entführer und sie mittlerweile glaubt, „dass die Medien noch schlimmer sind als der Mann, der mir das alles angetan hat“.

Dorn lässt ihre Julia ein Bild aus dem Tierreich finden, mit dem sie beschreibt, wie sie sich die Ausweglosigkeit ihrer Situation schnell -- für unseren Geschmack ein bisschen zu schnell -- erträglich gemacht hat: „Wie fühlt sich eine Gazelle, wenn ihr klar wird, dass sie dem Löwen nicht mehr entkommt? Spürt sie panische Angst? Versucht sie, doch noch einmal zu fliehen? Oder schaut sie nicht den Löwen im letzten Moment an und denkt: Was für ein schönes, starkes Tier! Sterben muss ich ja sowieso. Ist es da nicht besser, von solch einem Tier gefressen zu werden als einfach zu verrecken?“ -- Julia glaubt, sie habe vielleicht nur deshalb überlebt, weil sie, im Gegensatz zu den anderen Mädchen, die Einsicht der Gazelle in sich gefunden habe. Ein schiefes Bild! Und auch sonst konnten wir dieser Julia nicht recht folgen. Und Zwischenfragen kann man an eine Romanfigur ja leider nicht stellen. -- Freia Danz, Literaturanzeiger.de

kulturnews.de

Man stelle sich vor, wie Thea Dorn im Spätsommer 2006 vor dem Fernseher sitzt, die Berichterstattung zum Fall Natascha Kampusch verfolgt - und plötzlich die zündende Idee für ihr nächstes Buch hat. "Mädchenmörder" ist im ersten Teil der Romanentwurf der jungen Julia, die von einem Serienkiller zwei Wochen lang durch Europa geschleppt wurde und ihm bei seinen Vergewaltigungen und Morden zuschauen musste. Als Icherzählerin beschreibt Julia, was sie erlebt hat, lässt dabei vieles aus, motzt über das Medienecho auf ihre Entführung, ist sehr emotional. Im zweiten Teil ändert sich die Perspektive: Julia schreibt Briefe an ihren Peiniger - und die erzählen eine völlig andere Geschichte. Das Stockholm-Syndrom ist Thea Dorns großes Thema; sie will zeigen, wie sich zwischen Täter und Opfer eine Beziehung entwickeln kann, wie die Entführte plötzlich freiwillig beim Entführer bleibt und seine Taten sogar unterstützt. Doch ihre Figuren bleiben komplett schwammig, weder die Motivation des Täters noch der wahre Charakter Julias werden deutlich. Warum lässt sich die vernünftige Abiturientin so leicht beeinflussen? Warum ist der schnieke Ex-Rennradfahrer so ein grausamer Killer geworden? Antworten gibt Dorn nicht. So bleibt "Mädchenmörder" eine sprachlich sehr holprige und oberflächliche Geschichte, die keine Analyse zu bieten hat. (jul)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T. Planko
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist das erste Buch von Thea Dorn, das ich gelesen habe. Von der Authentizität der Figuren und der sprachlichen Prägnanz war ich begeistert, dennoch lässt mich die lückenhafte Darstellung der Motivation der Protagonistin Julia ratlos und ein wenig "unbefriedigt" zurück. Denn: Dass es immer wieder vorkommt, dass sich Opfer mit Tätern solidarisieren, wusste ich bereits, bevor ich diesen Roman gelesen habe. Spannend wäre es meiner Meinung nach gewesen, in dieser fiktiven Geschichte Schritt für Schritt mitzuverfolgen, wie sich die Psyche und die Handlungsmotivation von Julia verändert. Diese Entwicklungsmöglichkeit nimmt sich Thea Dorn jedoch schon dadurch, dass ein Teil der Geschichte so erzählt wird, wie es "von der Öffentlichkeit erwartet wird". Der andere Teil der Geschichte stellt dann in Briefform dar, was während der Geiselnahme tatsächlich in Julia vorging. Warum sich an einem bestimmten Punkt die anfängliche Todesangst in Bewunderung und Liebe für den Entführer wandelt, war deshalb für mich nicht nachvollziehbar. Abgesehen davon finde ich es sehr mutig von Thea Dorn dieses Thema in einem Roman zu bearbeiten. Denn es ist ganz klar, dass die Protagonistin früher oder später Dinge tun wird, die es dem durchschnittlichen Leser unmöglich machen, sich mit ihr zu identifizieren und so mit ihr mitzuleiden/mitzufiebern. Trotz dieser "erschwerten Bedingungen" ist eine Geschichte entstanden, die ich bis zum Schluss mit Interesse gelesen habe - wenn auch durch die innere Distanz zum Handlungsgeschehen nicht immer mit Spannung.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wenig Fisch, kein Fleisch 10. März 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn ich Hape Kerkelings Reiselektüre "Ich bin dann mal weg" ( weil
Frankreich und Nordspanien ) mit ein paar schlüpfrigen Yellow Press
Gedanken zum Fall Kampusch oder Steffi mixe...

- wenn ich noch einige Gedanken an Patty Hearst oder das Stockholm
Syndrom dazu tue und es etwas ungestüm mit der Biografie eines mir
"unerklärlichen" Frauenschänders und Mörders mixe...

- und wenn ich dann noch eine 1er Aibturientin dazu nehnme , die sich
als Essensgestörte, als Borderlinerin entpuppt, als ein beziehungsarmes
Fräulein "ohne Erfahrungen" , dafür aber umso mehr Druck sich
periodisch selbst zu verletzen...

- und wenn ich dann diese Julia einen Roman verfassen lasse und ein
paar dutzend reflektierender Gedanken und Erkenntnisse in Briefen
niederlegen lasse...

- dann habe ich ungefähr die Rezeptur für den Fisch in Thea Dorn's
Drei Gang Menue - dem Mädchenmörder.

Für das Fleisch empfehle ich eher das Studium diverser SPIEGEL
Gerichtsreportagen in ähnlich gelagerten Fällen von suspekt anmutender
sexueller Gewalt - die manchmal hereinprasselt wie aus heiterem Himmel.

Die Autorin hat eine kurzweilige Story geschraubt, die für mich bei
tieferer Betrachtung weniger Stand hält - dem Leser nicht recht
plausibel macht warum er so mordet, vergewaltigt, quält - dann aber
"einem gefühlsduseligem Weichei" gleich, ein auch noch zickig
rumnörgelndes Opfer an seiner Seite "erträgt", zulässt, fast gnädig
verschont - und sich irgendwann gar kümmert, wie um einen zugelaufenen
Strassenhund - trotz der sehr erheblichen Risiken - warum er plötzlich so
völlig irrational, fast menschlich handelt.

Nur sehr vage und andeutungsweise berührt Thea Dorn den Spagat einer
möglicherweise vorhandenen Anziehungskraft von Gewalt und rohem Sex -
z.B. durch sehr viele Assoziationen von Schweiss, Blut, Tränen und Tod beim
Stierkampf.

Die mir zu oft übergangenen, verschluckten Wörter und Silben bei
sexuell expliziten Handlungen ( ca ein dutzend ) enttäuscht sicher
nicht nur den kleinen Spanner in uns allen - es enttäuscht auch jeden
neugierig fragenden Leser insgesamt - denn die Frage nach dem Motiv -
dem warum so einer ( drahtig, gut aussehender und vermögender
Mittdreißiger als Porsche Fahrer bevorzugt junge, wehrhafte Frauen
vernascht, quält und grausam abmurkst ) warum er so was macht - die
bleibt für mich komplett unbeantwortet.

Ebenso ziemlich unbeantwortet ist der Schlingerkurs der Julia - und
hier wäre m.E. etwas mehr Fleisch, ein tieferer Einblick in ihre Psyche
ein möglicher Rettungsanker - ein Beitrag zum Verständnis.

Die Intensität der Selbstverletzungen der Julia mochten sie etwas
immun gegen den Entführer machen, die schon so zahlreich erlittenen
Demütigungen ihrer Mutter verschafften ihr eine zusätzliche Hornhaut -
aber dennoch erschien Julia mir in so vieler Hinsicht
unglaubwürdig.... - mal die todesmutige Heldin, mal der Teenager, der
im Stil von pubertierenden Mädchen über ihren Urlaubsschwarm ins
Poesiealbum formuliert.

Mal wirklich - kann so jemand eine 1er Abituerientin sein ?

Das Spiel mit der multiplen Julia ist dort unverständlich wo die
Autorin vor der Bettkante und an den zahlreichen Schauplätzen seiner
brutal sadistischen Abgründe ein Stoppschild aufstellte oder mir
woanders noch plausiblere Gründe für ihr "so sein" eben nicht lieferte
- und die Täteranalyse ist mir noch verschwommener - die bekommt ein
SPIEGEL Leser gewöhnlich auf 3 knappen Seiten eher in verständlicheren
Ansätzen serviert als in Thea Dorns "Mädchenmörder" auf 330.

Mein Fazit - sowohl die Borderline Thematik wie auch die Täter/Opfer
Analyse ist Thea Dorn weniger gut gelungen - allenfalls schrieb sie
eine ziemlich "reisserische Lektüre " mit weniger begründeten Einblicken in Abgründe mit Tagebucheinsichten einer heillos Verknallten, mit punktgenauen Reisebeschreibungen von Nordspanien plus einigen gewagten Assoziationen von Stierkampf und Mordlust.

Dennoch - las sich ziemlich spannend
und daher - ganz befriedigend !
War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mörderisch ermüdend... 16. April 2008
Von Phil
Format:Gebundene Ausgabe
Der Roman "Mädchenmörder" von Thea Dorn hat mich schwer enttäuscht. Lediglich der unkonventionelle Aufbau verhilft ihm dennoch zu 2 Sternen.
Der Erzählstil ist alles andere als gelungen, das Lesen gestaltet sich schwierig, man wünscht sich, die endlosen Einschübe in der Erzählung hinter sich zu lassen und in der eigentlichen Story voranzukommen.
Spannung will auf diese Weise nicht wirklich aufkommen.
Auch die Wendung im zweiten Teil ändert daran nichts, sondern verstärkt diesen Effekt nur noch.
Ein langweiliges Buch, das den hohen Erwartungen nicht gerecht wird.

Daher: nicht empfehlenswert!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Enttäuschung.....
Thea Dorn kenne ich nur aus dem TV und mag sie - daher wollte ich auch unbedingt mal etwas von ihr lesen. Krimis und Thriller sind sonst nicht mein Genre...... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Geologe veröffentlicht
ja nee, is klar...
Ich liebe Horror,

also echten Horror des Alltags. Ein Mädchen wird entführt und vergewaltigt, der Täter kann es aber nicht töten und schleppt sie... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Marco veröffentlicht
Gewollt und nicht gekonnt
Thea Dorn wollte das schreckliche und wichtige Thema: Entführung bzw. Ermordung junger Mädchen aufgreifen, doch das ist ihr nicht gelungen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Beate veröffentlicht
Kein Platz für den Leser...
Zu Beginn der Lektüre war mir das Buch alles andere als sympathisch. Es hat mich weder auf den ersten 20 Seiten in seinen Bann gezogen, noch tagsüber begleitet und meine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2009 von B. Bartoldus
Zwiespältiges Buch im wahrsten Sinne
Dieses Buch wird die Leser in zwei Lager teilen und sehr stark polarisieren. Es wird Leser geben, die sich mehr erwartet haben und enttäuscht sind und es wird Leser geben, die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2009 von tinaklein
nicht empfehlenswert
bin gerade der lektüre dieses buches fertig geworden...das mich 3 wochen lang beschäftigt hat... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juli 2008 von Nina Wolke
Ein Sprachsog
Gut, man könnte Thea Dorn vorwerfen, dass sie es sich mit dem Aufbau ihres "Mädchenmörders" einfach macht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2008 von Greta Egger
Sehr enttäuschend
Es ist das erste Buch, das ich von Thea Dorn gelesen habe, und bin sehr enttäuscht. Es beginnt ziemlich furchtbar und ungewohnt und wird dann sehr langweilig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2008 von M. Moeller
Unausgewogen und überfrachtet
Auf diesen Roman war ich sehr gespannt, zumal ich alle Bücher von Thea Dorn gelesen habe und eigentlich nie enttäuscht wurde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2008 von Doro
Thea Dorns mutigstes Buch
Darf man dieses Werk als Antwort auf reale Schrecken lesen?
Darf man der klugen Thea Dorn unterstellen sie wolle Antworten geben ? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2008 von Gabriele Wald
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