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Mädchenfänger
 
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Mädchenfänger [Gebundene Ausgabe]

Jilliane Hoffman , Sophie Zeitz
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (209 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

“Ich würde gerne mehr von dir sehen”. Im Internet lernt die 13jährige Lainey Emerson den unbekannten Zach kennen, der sich ElCapitan nennt. Das junge Mädchen ist verliebt, die Welt rosa-rot. Fürs erste Treffen hat sich Lainey etwas älter gemacht als sie ist. „Der Märchenprinz war endlich da.“ Nach Hause kommt sie aber nicht mehr. Und nicht nur sie wird vermisst. Ein „Mädchenfänger“ treibt sein schauriges Spiel über 450 gnadenlos spannende Seiten.

Tief in der Pubertät steckt sie, unzufrieden mit sich und der Welt und erst recht der Familie. Ihre Mutter hat keine Zeit, der Vater wird zudringlich, der kleine Bruder nervt und die große Schwester ist auch keine Hilfe. Lainey flüchtet ins Internet, chattet, findet hier die Ansprache, die sie so sehr vermisst. Ein aktuelles Thema: Preisgabe persönlicher Dinge an Unbekannte im Internet, gedankenloses Chatten und gefährliche Dates mit Wildfremden. „Die meisten Eltern hatten keine Ahnung“. Die frühere Staatsanwältin und Autorin mit Bestseller- Talent packt ein heißes Eisen an, baut so manche Zahlen, Fakten und Entwicklungen in diesen fesselnden Thriller, die, wenn man, getrieben von Grusel und Gänsehaut überhaupt dazu kommt, zu denken geben. „50 000 Kinder, die sich allein in Florida jedes Jahr aus dem Staub machen.“ Manche freiwillig, manche nicht. Und Viele werden überhaupt erst gar nicht vermisst.

Es ist Bobby Dees Fall, Special Agent, sozusagen der Spezialist für verschwundene Kinder schlechthin. Bürokratie, Kompetenzgerangel und letztlich bittere Erinnerungen machen ihm die Aufklärung schwer: vor einem Jahr verschwand auch seine Tochter Katy. War sie einfach nur abgehauen, zusammen mit ihrem Freund, den Bobby und seine Frau nicht leiden konnten, oder fiel auch sie dem Mädchenfänger in die verbrecherischen Hände? „Er hatte nur sein Bauchgefühl“.

Behindert wird Dees Arbeit auch durch einen profilneurotischen Journalisten, der offenbar nur eines will: Berühmtheit, Karriere, Anerkennung. Quote und Erfolg , das ist vermeintlich wichtig, und zwar um jeden Preis! Auch das ein aktuelles Thema. „Das World Wide Web hatte ganz neue Jagdgebiete eröffnet.“ Die Verfolgung ist schwer, potentielle Täter konnten in die schwarze „Tiefe des Cyberspace“ verschwinden.

Dann erhält der Journalist Post: in Öl gemalte schaurige Porträts von Mädchen, verzerrt, verstümmelt. Kann es sein, dass wir einen echten Psycho an der Backe haben?“ Der Picasso- Mörder ist geboren. Jilliane Hoffman ist ein atemraubender Thriller geglückt, keine Seite auf der man länger verweilt, wie getrieben liest man weiter, folgt den sich überschlagenden und eskalierenden Ereignissen. Und es dauert eine herrlich lange, knebelnde Weile, bis Dees klar wird: „Volltreffer“.
-- Barbara Wegmann

Kurzbeschreibung

"P.S. Pink steht dir.CUL8R". Die zwölfjährige Lainey kann es kaum fassen. Zach, der gut aussehende Sonnyboy aus dem Chatroom steht offensichtlich auf sie. Und er will sie treffen.Als sie von der Schule nicht nach Hause kommt, nehmen alle an, dass Lainey weggelaufen ist. So wie ihre ältere Schwester Denise vor ein paar Jahren. Routinemäßig wird FBI Agent Bob Dees in die Untersuchung miteinbezogen. Bobby ist Spezialist für verschwundene Kinder - nicht nur beruflich, sondern auch privat. Seine eigene Tochter Katy verschwand vor fast einem Jahr und niemand hat seitdem wieder etwas von ihr gehört. Lainey ist nicht weggelaufen, da ist sich Bob sicher. Doch zunächst führen alle Spuren ins Nichts. Bis ihm ein schreckliches Gemälde zugespielt wird - es zeigt eine gefesselte junge Frau. Anhand des Gemäldes findet Bobby heraus, wo das Mädchen gefangen gehalten wird - doch sie kommen zu spät. Das Mädchen ist tot. Es ist nicht Lainey, doch im Bild finden sich Hinweise auf sie. Bobby kommt der Verdacht, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, der es auf junge Mädchen abgesehen hat, von denen alle denken, sie seien weggelaufen. So wie Katy...

Über den Autor

Schreibe nur über Themen, die du kennst – diesen Rat gibt Jilliane Hoffman angehenden Autorinnen und Autoren. Sie selbst kennt sich vor allem mit dem Justizsystem und der Polizeiarbeit aus, hat sie doch von 1992 bis 1996 als Staatsanwältin in Florida und bis 2001 als juristische Beraterin für Spezialeinheiten der Polizei gearbeitet. Diebe, Drogenhändler, Männer, die ihre Frauen schlagen oder Kinder belästigen, Mörder, Vergewaltiger – Hoffman hat wohl beinahe alle Abgründe des Menschen kennengelernt. Einige Fälle von besonderer Brutalität und Abgestumpftheit lassen sie bis heute nicht los. Immer wieder stellt sie sich daher die Frage nach dem Bösen.
Diesen Themen begegnen wir auch in Hoffmans Büchern: Ihr Debütroman „Cupido“ (2004) beispielsweise, der auf Anhieb ein Bestseller wurde, handelt von einem psychopathischen Serienmörder und einer jungen Staatsanwältin. „Morpheus“, „Vater unser“ und „Mädchenfänger“ sind ungemein spannende Justiz- und Gerichtsthriller. Zwischen vier und zehn Stunden täglich schreibt die ambitionierte Schriftstellerin, die 1967 in Long Island geboren wurde und heute mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Fort Lauderdale lebt. Da dürften noch einige fesselnde Krimis um rechtliche und moralische Grauzonen auf ihrem Programm stehen.

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Deutsch von Sophie Zeitz
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