Pressestimmen
Absolut empfehlenswert:
Es heißt zwar immer, dass ein erotischer Roman keine gute Hintergrundgeschichte braucht, aber mal ehrlich, eine solche macht die aneinander gereihten prickelnden Momente doch noch ansprechender. Dieses Motto scheint der leider noch recht unbekannte blue panther books Verlag zu vertreten, der mit einem Programm von sehr guten erotischen Büchern überraschen kann. Der Titel Vom Mädchen zum Luder ist erst kürzlich erschienen und ein gutes, positives Beispiel für solch einen gelungenen Roman.
Amy ist die normale Studentin von nebenan, hübsch, intelligent, mit ihren ganz eigenen Träumen. Sie ist schon länger mit ihrem Freund Flo zusammen, der auch schon Pläne für sie hat. Er möchte sie heiraten, ein Haus und Kinder haben, sobald sie mit dem Studium fertig sind. Dabei vergisst er jedoch auf ihre Bedürfnisse einzugehen und lässt sie vor allem im Bett oft allein. So kommt es, das Amy eines Nachts vollkommen frustriert zum Telefonhörer greift und eine Hotline für Frauen anruft. Dort lernt sie einen netten Mann kennen, der ihr hilft ihrer Begierde Herr zu werden und sie in ein Forum einlädt, wo er ab und zu aufzufinden ist, wenn ihr wieder einmal nach solch einem Gespräch sein sollte. So kommt es dazu, dass sich Amy tatsächlich einen Account anschafft und so die Begegnung mit den verschiedensten Männern hat. Da ist nicht nur der Selbstlose, der sie schick ausführt und ihr das Feinste vom Feinsten bietet, um sie vollkommen uneigennützig zu beglücken, sondern auch jener, der bedingungslose Ansprüche hat und den sie erst überzeugen muss. So kommen nach und nach eine Menge prickelnde Situationen zustande und Amy lernt Liebe und Sex zu trennen und sich voll und ganz auf diese erotischen Abenteuer einzulassen.
Zunächst sind die einzelnen Episoden, die Amy in diesem Buch erlebt tatsächlich sehr aufregend und erotisch. Man liest sich sehr schnell ein, was zum einen an der sehr sympathischen Amy liegt und zum anderen aber auch an der außergewöhnlichen Situation. Es gibt diese einzelnen Szenen, in die Amy zunächst hineinwachsen und mit ihnen zurechtkommen muss. Sie muss sich selbst und die eigene Prüderie überwinden, um sich auf die verschiedenen Abenteuer einlassen zu können und mehr als einmal über ihren eigenen Schatten springen. Die Entwicklung die sie durchmacht wirkt jedoch niemals schmutzig oder nuttig, sondern ist nachvollziehbar und bis zum Schluss prickelnd. Sie liebt einen jungen Mann, der eher ein Junge ist, nicht bereit ist etwas in die eigene Beziehung zu investieren und zu unreif ist, um zu kämpfen und klar zu sehen. Er besitzt kein Feingefühl, um zu erkennen dass die eigene Freundin unglücklich ist oder sich mehr wünscht. So sucht Amy all das was sie benötigt bei anderen Männern, die sie nur aus dem Internet kennt. ...
Ansonsten erlebt man wunderbare Augenblicke, die immer und überall auch auf den Leser warten könnten, die man aber so wohl niemals erleben wird. So wird man direkt sehnsüchtig und fiebert dennoch mit der sympathischen Amy mit, bis man schließlich vor der letzten Seite sitzt und feststellen muss, das es zumindest einen Nachfolger geben wird, da die Geschichte recht abrupt endet. Zwar findet man zum Schluss hin einen Code, der dem Leser ermöglicht auf der Verlagsseite ein zusätzliches Kapitel zu lesen, aber selbst das macht nur Lust auf mehr und so kann man lediglich hoffen, dass man bald den zweiten Band in Händen halten kann, beziehungsweise, das es einen geben wird.
Bis dahin kann ich dieses Buch voll und ganz empfehlen, da es alles beinhaltet, was man (oder eben Frau) in Sachen erotischer Roman nur wünschen kann: Eine spannende Geschichte, Emotionen, heiße Szenen voller prickelnder Begierde, ein wundervoller Stil und eine sympathische Protagonistin, deren Weg man gerne verfolgt. (roterdorn.de)
Kurzbeschreibung
Begleiten Sie Amy auf ihrem Weg vom Mädchen zum Luder! Amys Bedürfnis nach Sex
wird von ihrem Freund
nicht befriedigt.
So geht sie ins Internet
auf ein erotisches Portal,
wo sie einen Mann
nach dem anderen anlockt
und es mit ihnen an vielen
verschiedenen Orten treibt.
Ihr Hunger ist geweckt und
kennt keine Grenzen ...
Leseprobe: Plötzlich war sie wieder da, diese wundervolle, vor Erregung berstende Gelassenheit, die mein Herz schneller und kräftiger schlagen und mein Atmen so viel tiefer und bewusster werden ließ.
LonelyHeart kletterte aus seinen Schuhen und Strümpfen und schlüpfte aus der Hose. Dann trat er, dabei meine beiden Hände haltend, einen Schritt zurück, um mich zu betrachten.
Und ich betrachtete ihn. Sein dunkelblonder Wuschelschopf war inzwischen noch verwuschelter als ohnehin schon, seine Augen leuchteten lebendig, als sie mich von oben bis unten scannten, was seine schönen Lippen besonders breit lächeln ließ. Ihm gefiel, was er sah. Seine Schultern waren breit und gerade, seine Brust angenehm trainiert, so wie auch sein Bauch kein Sixpack, aber flach. Die Beine waren am besten trainiert, vermutlich joggte er regelmäßig oder fuhr Fahrrad.
Wieder wurde ich leicht schüchtern. Denn die ganze Zeit hatte ich bewusst vermieden, ihm zwischen die Beine zu schauen. Fast wünschte ich mir jetzt ein bisschen, es wäre wie bei Flo: Licht aus und anfangen. Aber ich wollte es ja anders, als ich es mit Flo hatte. Also zwang ich mich, hinzusehen.
Er stand leicht nach oben gekrümmt von seinem Körper ab, war, wie ich vorhin erfühlt hatte, gänzlich rasiert und schien mir zuzunicken.
»Gefällt er dir?«
Oh ja, er gefiel mir! Er war kleiner als der von Flo ... was, nahm ich an, nicht so schwer war, weil der von Flo wirklich riesig war. Oftmals zu riesig für mein enges Kätzchen. Aber er sah reiner aus, vielleicht weil er rasiert war, vielleicht weil er in der Farbe heller war, und härter. Ich nickte nur. Ich war viel zu erregt, um etwas sagen zu können. Ich wollte nicht, dass ich stotterte oder krächzte.
»Dann küss ihn, süße Prinzessin«, forderte er mich lächelnd auf. Einfach so.
Schamröte und Erregung zugleich schossen mir in den Kopf. Ich hatte noch nie den Penis eines Mannes in den Mund genommen. Klar hatte ich davon gehört, dass man das wohl so tat. Die Meinungen meiner Freundinnen darüber waren geteilt. Die einen taten es, um dem Mann einen Gefallen zu tun, die anderen, weil es ihnen selbst sehr viel Spaß machte und es sie zusätzlich erregte. Ich selbst hatte es noch nie getan, zwar schon oft darüber nachgedacht, wie es sich wohl anfühlen und ob es mir gefallen würde, aber nie ausprobiert. Flo hatte mich nie darum gebeten oder es verlangt. Deshalb nahm ich an, dass er es nicht wollte. Und wenn er es nicht wollte, wollte ich es auch nicht unaufgefordert tun, um bei ihm nicht den Eindruck zu erwecken, versaut und verdorben zu sein. Aber gereizt hatte es mich seit Jahren.
Und jetzt endlich sollte ich ... durfte ich.
LonelyHeart küsste mich auf den Mund, streichelte meine Brust ... und dann stand er wartend da. Nicht ungeduldig wartend, nein, lächelnd. Das Herz schlug mir bis zum Hals. Ich griff nach unten, fasste ihn an, vielleicht, um ihn mir vertrauter zu machen ... um meine Angst zu verlieren. Gut fühlte er sich an warm, hart, samtig, glatt. Mit der anderen Hand fasste ich nach seinen Hoden, streichelte sie mit den Fingerspitzen. LonelyHeart schloss genussvoll die Augen, atmete tief ein.