Tom Berenger ist ein erfahrener, hartgesottener und ... im Moment arbeitsloser Söldner mit ein wenig Berufsehre.
Seine Freundin unterrichtet engagiert an einer der schlimmstmöglichen Highschools in Miami; Gewalt und Chaos sind die Tagesordnung; bei ihrem vergeblichen Versuch, die Lage zu verbessern, gerät sie mit dem Chef der Schulgang KOD (= "Kings of Destruction") aneinander; Resultat: der jugendliche Schwerverbrecher lässt ihr das Knie zerschmettern.
Damit tritt der arbeitslose Söldner auf den Plan: Verkleidet als Aushilfslehrer beginnt er die vertrackte Lage an der Highschool aufzurollen ...
Wer jetzt einen ähnlichen Plot wie "Der Prinzipal" erwartet, bei dem es vor allem um den Kampf gegen die schulinterne Gewalt, gegen das schlechte und undisziplinierte Verhalten der Schüler etc. geht, wird zunehmend mehr enttäuscht.
Achtung: *** Spoiler ***
Statt dessen entwickelt sich der Film immer mehr weg vom Sozialdrama zum Actionfilm: Mit High-Tech-Überwachung, Einsatz seines ganzen Teams und eines umfangreichen Waffenarsenals deckt der Söldner die Beziehungen der Schulgang und des Schulleiters zu einem Drogendealer auf, stiehlt dessen Drogengeld, zerstört dessen Ware und macht nach und nach blutig allen den Garaus.
Routiniert gespielt und inszeniert sicher kein miserabler Film. Ich hatte allerdings erwartet, dass die Schulprobleme im Mittelpunkt stehen (tun sie auch eine Weile lang), und nicht der brutale Kampf gegen einen Dealer und seine Verbrecherbande.