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Kundenrezensionen

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am 24. Juli 2012
"'An das, was vorher war, kann ich mich nicht erinnern. Ich erinnere mich nur an Kälte, Dunkelheit und üble Gerüche. Beim bloßen Gedanken daran wird mir noch nach all den Jahren schlecht. Ich weiß nur, dass es hier besser ist.'"

Méto lebt in vollkommener Unwissenheit. Seine Vergangenheit liegt im Dunkeln, ebenso wie sein Weg in die Zukunft, der beginnt, sobald er eine bestimmte Körpergröße erreicht hat. Bis dahin lebt er zusammen mit 63 anderen Jungen eingesperrt in einem Haus auf einer Insel. Abgeschottet, überwacht, gehorsam. Die Jungen bekommen von den Cäsaren, ihren Lehren und Aufpassern, Krafttraining, Kampfunterricht und erlernen die Grundlagen des Ackerbaus. Die wenige Freizeit hat ihren Namen kaum verdient: Unzähligen Regeln und Verboten müssen die Jungen Folge leisten, sonst droht der Ohrfeigenkreis oder die Kühlkammer.

"'Das Kalte Zimmer ist nur schwach beleuchtet. Anfangs wirkt es gar nicht so kalt. Doch bei dem Versuch, seine Temperatur von 37,5° aufrechtzuerhalten, verliert der Körper viel Energie.'"

Was es mit dem Ganzen auf sich hat, weiß der Leser ebensowenig wie Méto selbst ' weshalb man sofort in die Geschichte gezogen wird. Informationen gibt es jedoch nur häppchenweise. Als Méto einen Neuankömmling betreuen und ihn mit dem streng geregelten Alltag vertraut machen muss, beginnt er, Fragen zu stellen ' im Stillen, versteht sich. Denn so viel ist klar: Wer aufmuckt, wird aus dem Weg geräumt. Allmählich durchschaut Méto die Methoden, von den Propagandafilmen bis zum Schlafmittel im Trinkwasser. Doch wem kann er sich anvertrauen? Ist er in der Lage, etwas zu verändern?

Auf den ersten Blick hat der französische Schriftsteller Yves Grevet eine spannende Geschichte für Jugendliche geschrieben. Doch das allein wird dem Roman nicht gerecht. Die beängstigende und beklemmende Situation im Haus spiegelt sich in der distanzierten und kühlen Erzählstimme Métos wider und wird für den Leser dadurch deutlich spürbar. Die wenigen Seiten reichen aus, um die Grausamkeit eines totalitären Systems zu veranschaulichen ' und macht es dadurch greifbarer als so manches Geschichtsbuch. Nicht zuletzt deshalb, weil der Erzählrahmen zunächst ausschließlich auf das Haus beschränkt ist und damit die Komplexität einer ganzen Gesellschaft ausgeklammert wird. Beschrieben wird keine 'Alles oder nichts'-Rebellion, wie in vielen anderen Dystopien, sondern ein langsames Herantasten und Verstehen, das in den Folgebänden '"Die Insel"' und '"Die Welt"', die im Oktober und April erscheinen, fortgeführt wird. Das macht den Auftakt der Trilogie zu einem sehr spannenden und wichtigen Buch und bekommt dafür eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

Eine Rezension von textnase.de
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Méto ist einer von 64 Jungen, die im Haus leben. Er ist ungefähr 14 Jahre alt, und wie die anderen Jungen weiß auch er nicht, woher er kommt, wie er in das Haus gekommen ist, und was mit ihm passiert, wenn er zu groß für sein Bett wird. Sowie das Bett unter einem Jungen zusammenbricht, verschwindet dieser spurlos, und es kommt ein neuer Junge in das Haus. Jeder Neuzugang bekommt einen der älteren Jungen zugewiesen, der fortan dafür verantwortlich ist, den Kleinen einzuweisen und der für dessen Fehler bestraft wird.
Der Tagesablauf der Jungen, denen lateinische Namen zugeordnet wurden, ist bis in die kleinste Einzelheit hinein streng geregelt. Ein enger Zeitplan und eine Vielzahl unsinniger Regeln bestimmen den Alltag. Die Aufseher, Cäsaren genannt, bestrafen jede noch so kleine Verfehlung streng und unerbittlich. Fragen sind nicht erwünscht; die Jungen unterwerfen sich widerstandslos und bewegen sich wie eine Herde Schafe.
Lediglich Méto begehrt auf. Er hinterfragt die Situation, interessiert sich dafür, wie er vor seiner Ankunft im Haus gelebt hat und versucht herauszufinden, was mit den Jungen geschieht, die das Haus verlassen müssen. Dabei erfährt er viele Dinge, besonders aber, dass er nicht allein ist, sondern dass eine Gruppe im Haus eine Rebellion plant. Aber leider sind auch Verräter unten den Jungen.
Diese Dystopie ist ziemlich düster und verstörend. Leider wird zu wenig auf die Grundlagen dieser seltsamen Gemeinschaft eingegangen. Warum gibt es nur Jungen im Haus? Warum werden sie so schlecht behandelt? Was hat man mit ihnen vor? Wie ist die Gesellschaft organisiert?
Man merkt diesem Buch zu sehr an, dass es der Auftakt einer Trilogie ist. Es wird einfach zu wenig ausgeführt. Auch die Charaktere sind recht blass.
Warum gibt es eigentlich keine dicken Schmöker mehr? Diesem Buch hätte es gut getan, nicht in drei Teilen, sondern als Einzelband veröffentlicht zu werden. Dann wäre es nicht so schlimm, dass am Anfang die Rahmenbedingungen nicht vollständig erklärt und die Charaktere nicht gründlich genug eingeführt werden. Die derzeitige Mode, Dystopien möglichst als Trilogien zu veröffentlichen, wird dieser Geschichte nicht gerecht.
Ich werde dennoch auf jeden Fall den nächsten Teil lesen, denn irgendwie hat mich die Geschichte doch gepackt.
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am 7. September 2013
Inhalt:

Méto lebt zusammen mit 63 anderen Jungen in einem Haus, total abgeriegelt von der Aussenwelt. Das Leben aller richtet sich jeden Tag nach sehr strengen Regeln. Sollte jemand die Regeln verletzen oder unbequeme Fragen stellen, wird dies brutal bestraft. Was einige der Jungen immer wieder beschäftigt sind Fragen wie "Wer sind wir ?", "Wo komme ich her?", oder "Wie sind wir entstanden?", doch Antworten finden sie keine.
Als sich Méto gegen das System erhebt, folgen ihm einige andere, denn alle wollen Antworten und jeder möchte wissen was sie ausserhalb des Hauses erwartet und woher sie kommen.

Meine Rezi:

Auf Méto bin ich erst aufmerksam geworden als bei 1Live (Radiosender) die Buchvorstellung gesendet wurde. Da ich mich sehr oft für Bücher entscheide wenn mir das Cover gefällt, hätte ich mich wahrscheinlich niemals an Méto getraut, denn es hat mich optisch nicht fasziniert. Jetzt hatte ich aber das Glück die Trilogie zu gewinnen und ich bin 1Live und dem Deutschen Taschenbuch Verlag sehr dankbar, denn den ersten Teil habe ich regelrecht verschlungen.
Der Autor hat die gesamte Geschichte in einer sehr schlichten und leicht verständlichen Ausdrucksweise geschrieben. Am Anfang fragte ich mich immer wieder in welches Genre das Buch fallen könnte, denn es liest sich zwar als Dystopie aber doch bekommt man ja nichts mit was ausserhalb des Hauses ist und der Autor verzichtet auch auf Fantasy- Elemente.
Das Einzige was etwas negativ war, ist das abrupte Ende. Mitten im Geschehen hört die Geschichte auf.
Méto ist für mich ein sehr interessanter und sympathischer Charakter. Er wirkt auch manchmal etwas geheimnisvoll und er handelt immer sehr überlegt. Im ersten Teil übernimmt er zwar noch nicht die Anführerrolle, aber doch sind alle sehr an seiner Meinung interessiert.
Von den "Bösewichten" in dem Buch bekommt man so nicht besonders viel mit, aber wenn man sich vor Augen hält wie die Jungen in dem Haus Leben, können das keine sehr sympathischen Menschen sein. Die Idee des Buches finde ich sehr interessant und es wurde auch genial umgesetzt. Irgendwie erinnert mich die Thematik auch an "1984" von George Orwell.

Mein Fazit:

Absolut genial und ich freue mich, noch die beiden folgenden Teile vor mir zu haben !
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am 21. Juli 2012
Cover----------------------------------------------
Ganz klar fällt der Junge mit dem misstrauisch Blick und dem Inch-Anzug auf, der die Hauptperson Méto darstellen soll. Der Retro oder Comic Effekt verleiht dem Buch das gewisse Etwas ;)
Leider muss ich zugeben, dass mich das Cover nicht wirklich anspricht, auch wenn es super zum Inhalt des Buches passt, bloss stört mich diese Farbwahl.
Trotz circa nur 200 Seiten Buch, hat es der französische Autor Grevet geschafft, dem Leser so viel Handlung zu übermitteln, dass es sich eher anfühlt, als ob man einen viel dickeren Schinken gelesen hätte. :)

Meinung-------------------------------------------
In der Geschichte geht es um Méto, der mit anderen 63 Jungen in einem Haus lebt, dass von Cäsaren regiert wird. In seinem Leben haben Disziplin, Gehorsamkeit und Anpassung oberste Priorität und jeder Verstoß gegen die Regeln wird bestraft. Dieser Anordnung will sich der Junge nicht anpassen und riskiert sein Leben, um in Freiheit leben zu können und um mehr von seiner Vergangenheit zu erfahren.

"Méto - Das Haus" ist der erste Teil einer Reihe und somit der Anfang der Rebellion von Méto, der sich dem System der Cäsaren widersetzt. Bereits nach einigen Seiten wird man von der Flut an Informationen ergriffen und muss ein paar Mal feststellen, dass man einige Textstellen erneut lesen muss.
Das liegt unter anderem an den sehr vielen Personen, die im Laufe des Buches auftauchen und zu ungenau beschrieben werden. Somit weiß man oft nicht mit welchem Charakter man es zu tun hat, oder wie er genau tickt. Außerdem enden so ziemlich alle Namen der Kinder auf -us wie z.B. Marcus oder Crassus. Ergo man kommt da wirklich durcheinander.
Aber auch die vielen ungewohnten und meist seltsamen Rituale und Regeln machen es dem Leser nicht einfacher, da sie abstrus sind und ihre Eigenheiten haben.

Was den Schreibstil von Yves Grevet anbelangt, so kann man wirklich nicht meckern. Denn er ist sehr einfach, distanziert und leicht. Vor allem junge Leser, die nicht so viele Bücher gelesen haben, würden sich über die simplen Sätze ohne viele rhetorische Stilmittel freuen. Dabei redet der Autor nicht lange um den heißen Brei herum, sondern überbringt mit seinen Sätzen den Inhalt auf dem Punkt rüber.

Fazit: Das erste Buch der Méto Reihe ist ideal für junge und etwas unerfahrene Leser, aber auch richtige Leseraten dürfen sich auf viel Spannung und einige Schock Momente freuen, die einem das Buch definitiv liefern kann!
Dank dem Cliffhänger am Ende darf man auf Band 2 gespannt sein :)
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am 20. Juli 2012
Ich möchte euch das Buch Méto - Das Haus von Yves Grevet vorstellen. Das Buch handelt von Méto einem Jungen, der mit ca. 60 anderen Kindern in einem Haus lebt, aus dem sie nie herauskommen werden. Sie sind dort gefangen und müssen sich streng an die Regeln des Hauses halten. Sie machen Sport, haben Unterricht und Chorgesang, bekommen genug zu Essen, aber wenn irgendjemand gegen die Regeln verstößt wird er hart bestraft. Die Kinder wissen nicht wer sie sind oder woher sie kommen, als hätte jemand ihr Gedächtnis ausgelöscht. Méto ist ein Junge, der sich aber nicht von diesen Männern einlullen lässt und der einen Weg sucht aus dem Haus zu verschwinden. Wird ihm das gelingen?

Meine Meinung:

Beim Lesen habe ich gleich mal Méto den Hauptprotagonisten ins Herz geschlossen. Er ist schon einige Jahre im Haus eingesperrt, ist aber trotzdem ein netter Junge geblieben, der sich um andere sorgt und eigentlich zu jedem nett ist. Er versucht Streitereien zu schlichten und wenn es geht Streitereien aus dem Weg zu gehen um nicht bestraft zu werden. Trotz jahrelangem Eingesperrt sein im Haus hat er die Hoffnung noch nicht verloren irgendwie raus zu kommen, auch wenn er nicht weiß, woher er kommt und wie er wirklich heißt.
Das Buch ist aus der Sicht von Méto geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, denn so weiß man immer was Méto denkt und was er als nächstes vorhat. Mir hat der Schreibstil des Autors überhaupt sehr gut gefallen, denn er schreibt flüssig und spannend. Das Buch könnte man in einem Rutsch durchlesen, denn es fesselt einem gleich von der ersten Seite weg. Ich hatte Mitleid mit den 64 Jungen im Haus und habe die ganze Zeit mit ihnen mitgefiebert und gehofft, dass sie nicht zu viele Strafen bekommen. Außerdem musste ich Méto ja bei seinen Fluchtplänen die Daumen drücken, dass da ja nichts schief geht, denn die Wächter der Jungs haben ihre Ohren und Spitzel überall. Für die Jungs muss es ja wirklich schlimm sein immer im Haus eingesperrt zu sein, nie an die frische Luft zu können und sich immer an Regeln halten müssen. Ich konnte die Jungs nur bewundern wie diszipliniert sie meistens waren und dass sie sich fast immer an die Regeln gehalten haben. Ich weiß nicht ob ich da nicht mit der Zeit durchdrehen würde, immer so auf engstem Raum zu sitzen, eingesperrt und keine Zeit für sich selbst zu haben. Da ist mir meine Freiheit lieber und drum verstehe ich die Jungs, dass sie von dort weg wollen.
Das einzige was mir nicht so gefallen hat im Buch waren die Beschreibungen der ganzen Regeln. Es war schon interessant zu lesen, dass es Regeln gibt, aber es waren einfach zu viele und das wurde dann mit der Zeit ein wenig langatmig.
Sonst kann ich nichts an dem Buch bemäkeln. Es ist ein toller, spannender Fantasyroman, der leider an der spannendsten Stelle zu Ende war. Natürlich warte ich jetzt schon sehnsüchtig auf die im Oktober erscheinende Fortsetzung. Ich will ja wissen wie es mit Méto und seinen Freunden weitergeht.

Das Jugendbuch bekommt von mir 4 Sterne.
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am 19. Juni 2012
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Méto ist ein Roter, mehr weiß man erst mal nicht.
Rote sind die ältesten Jungen im Haus. Wenn sie zu alt werden, um Rote zu sein, verschwinden sie. Niemand weiß wohin, so wie auch niemand weiß, woher sie kommen.
Das Leben im Haus ist sehr verwirrend, für alles gibt es Vorschriften, jedoch keine Erklärungen. So ist es ganz gut, dass es in diesem Jugendbuch eine sehr linear erzählte Geschichte gibt. Keine Finten, keine Abweichungen, keine Nebenhandlungen. Das ist auch gut so, denn der Alltag der dort lebenden Jungen ist dem Leser so fremd, dass man Zeit braucht sich dort zurecht zu finden. Immerhin, der Leser hat diese Zeit, die Jungen weniger. Daher gibt es auch immer wieder drakonische Strafen, die zu Blessuren und Verletzungen führen.
Auf 220 Seiten entfaltet sich eine spannende Geschichte. Wenngleich mit äußerst knappen Worten und kurzen Sätzen erzählt, gelingt ihr doch, dem Leser von dem Schrecken zu erzählen, den die Jungen erleben.
Leider bleiben dabei viele Fragen unbeantwortet, denn Méto ist der Anfang einer Trilogie. Ich habe es wirklich genossen, das Buch zu lesen und freue mich schon auf die Fortsetzungen, aber es bleibt ein Wermutstropfen. Das Ende ist so offen wie ein Scheunentor. Wer leicht ungeduldig wird, sollte warten, bis die Folgebände auf dem Markt sind. Zum Glück dauert das nicht mehr lang. Lesen sollte man es auf jeden Fall, denn die Geschichte um Méto ist äußerst lesenswert.
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am 26. Februar 2016
Fazit:

Ich finde der Autor schreibt wirklich interessante Bücher, die mich zum Nachdenken anregen. Das Haus und seine Regeln sind eine Sache. Es hat mich aber nicht ganz packen können, daher fand ich es nur ganz okay. Ich werde wohl auch nicht weiterlesen.

Bewertung:

Das ist der erste Band der Reihe.

Es geht hier um Méto und das Haus, genau wie der Titel des Buches.

Das Haus ist eine komische Einrichtung mit vielen Regeln, die so gar keinen Sinn machen. Zum Beispiel gibt es eine Regel, die besagt, dass zwischen jedem Bissen 50 Sekunden sind.
Außerdem sind in diesem Haus nur Kinder untergebracht, keiner weiß, wie es weiter geht. Alles ist sehr geheimnisvoll und auf Regeln und Strafen aufgebaut. Ich erfahre auch nicht wirklich was über das System und was es außer dem Haus noch gibt. Ich denke, das wird in Teil fortgesetzt.

Méto ist schon längerem Haus und kennt daher die Regeln und befolgt diese. Alle Figuren auch Méto wirken etwas farblos. Ich denke, dass es auch so gedacht ist. Denn keiner hat Erinnerungen vor dem Haus und alle müssen diesen komischen Regeln folgen. Alle sind in gewisser Weise gleich.
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am 14. September 2013
Viele Jungen von neun bis 14 Jahren leben gemeinsam in einem verbarrikadierten Haus auf einer Insel. Wo? Keine Ahnung. Warum? Keine Ahnung. Was sie dort sollen? Keine Ahnung? Wer sie sind? Wissen sie nicht.
Was wissen sie? Nichts.
Diese Jungen schlafen, essen, lernen und spielen gemeinsam. Wissen nicht wie es in Zukunft weiter geht. Was ihnen bevorsteht, was mit ihnen passiert.
Aber einer möchte es wissen, es ist Méto. Kann er mit den anderen aus dem Haus flüchten oder werden sie verraten? Wer sind die Verräter und wer die Helfer?

Ich habe das Buch knapp drei Stunden durchgelesen und war wie gefesselt. Einfache, aber eindringliche, Sprache.
Wie die Jungen leben wird klar ersichtlich, aber wer alles im Hintergrund steuert ist nicht klar. Man fiebert mit den Jungs, dass sie den Ausbruch schaffen.
Für mich selber war auch das Buch großartig, da die Jungen nicht groß beschrieben werden und man sich so selber ein Bild machen kann. Einfach nur herrlich.
Für Kinder ist das Buch nichts, eher was für Jugendliche. In dem Buch kommen Szenen vor, die mich sogar erschreckt haben.
Freu mich schon auf die Nachfolger.
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Zum Inhalt:

Méto gehört zu einer Gruppe von 64 Jungen, die in einem Haus wohnen. Kann man es wohnen nennen? Wohl eher nein, denn sie sind Gefangene. Auch wenn es ihnen weder an essen, trinken und einer warmen Unterkunft fehlt, ist das ein Leben was so nicht genannt werden kann. Die Jungens leben nach strengen Regeln und wer sie bricht, wird sofort bestraft. Damit auch ja kein Regelverstoß übersehen wird, gibt es die Cäsaren, die in jedem Raum auf Beobachtungsposten stehen. Ohrfeigen sind da noch die geringsten Strafen, die Höchststrafe ist in einem Kühlhaus zu übernachten. Spritzen gehören zur Tagesordnung und schlafen muss man, als wenn man in einem Sarg liegt. Man darf sich nicht bewegen. Außerdem sind die Jungens in farbliche Gruppen eingeteilt. Méto ist in der roten Gruppe, was heißt, dass er das Haus bald verlassen muss. Aber was passiert danach, diese Frage stellt sich Méto immer öfter. Als dann das Bett eines Freundes zerbricht, was zur Höchststrafe führt, verschwindet dieser spurlos. Was ist mit ihm passiert? Méto kann noch sehen, dass er weggeschleift wird, aber wohin und wird er es schaffen draußen? Mehrere Jungens schmieden dann einen Plan und wollen das Haus übernehmen. Kann dieses Vorgehen denn überhaupt gelingen, denn die Verräter sind unter ihnen?

Lest selbst, denn mehr werde ich jetzt nicht verraten.

Fazit:

Méto Das Haus ist der erste Teil einer Trilogie. Dem Autoren Yves Grevet gelingt es dabei von Anfang an die düstere Stimmung in dem Haus rüberzubringen. Er beschreibt den Tagesablauf sehr detailliert und man kann sich ziemlich schnell eine Vorstellung von dem Leben im Haus machen. Die Figuren bleiben dabei eher blass beschrieben. Méto ist der Hauptprotagonist, der hier etwas tiefgründiger beschrieben wird. Hier konnte ich jederzeit mit ihm fühlen, frieren und lachen, mich ängstigen und freuen. Sein Gemütszustand war wirklich toll beschrieben. Auch die Freundschaften, die sich verbotener Weise unter den Jungens fanden, waren gelungen rübergebracht.

Leider fehlte mir hier ein wenig Information über die Cäsaren, warum sie so sind und weshalb sie so handeln. Sicher wird das in den Folgebändern noch näher erklärt.

Alles in allem ein wirklich interessantes Jugendbuch, was ich empfehlen kann. Der Schreibstil ist klar und flüssig lesbar und man kann das Buch wirklich in einem Rutsch lesen; denn eins kann man nicht, es wieder aus der Hand legen. Der Spannungsbogen hält das ganze Buch über und man will unbedingt wissen, wie es im nächsten Teil weiter geht.

Das Cover aber finde ich nicht gelungen. Wenn ich danach gehen würde, hätte ich das Buch sicher nicht ausgesucht und das wäre ein Fehler gewesen; denn es ist nämlich wirklich lesenswert.

Hier kommen von mir 5 verdiente Sterne.
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am 5. Oktober 2014
Dieses Buch ist sehr abwechlungsreich. Einfach mal so gesagt, auch etwas unrealistisch, allerdings kann man dem Autor, oder derjenigen Person nicht vorwerfen, da zurzeit alle Bücher unrealistisch sind. Ich kann eigentlich nichts über die Qualität sagen, denn das Buch wurde übersetzt und man weiß nicht, wie viel da vom Original wirklich noch hängen geblieben ist.

Dieses Buch ist hauptsächlich für Jüngere Altersgruppen geeignet, weil sie nicht so kritisch Büchern gegenüber sind. Erwachsene mögen vielleicht sagen, dass man sehr merkt, dass das kein Kind geschrieben hat, nur eine Erwachsene, die versucht wie eines zu schreiben. So etwas merken die jüngeren Generationen noch nicht. Man kann streiten ob das gut oder schlecht ist. Aber natürlich gibt es vielleicht Erwachsene denen das nichts ausmacht.

Ich gebe vier Sterne wegen des Gesamtpackets. Einige kleine Dinge bringen es zusammen um einen Stern runter.

Für Kinder unterhaltsam und weiterzuempfehlen.
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