Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Lysistrate
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Lysistrate [Taschenbuch]

Aristophanes , Otto Seel , Ludwig Seeger
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch --  
Pappbilderbuch --  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Taschenbuch: 79 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150068908
  • ISBN-13: 978-3150068908
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 9,6 x 0,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 552.684 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Aristophanes
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Aristophanes auf Amazon

Produktbeschreibungen

Klappentext

Mitten im Peloponnesischen Krieg ergreifen die athenischen Frauen die Initiative. Sie wollen sich ihren Männern so lange verweigern, bis diese endlich Frieden schließen. Ein Stück mit ernstem politischen Hintergrund, vor allem aber eine Komödie à la Aristophanes.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Doch zum Gemach hingehend, besorge Du deine Geschäfte / Spindel und Webstuhl, und gebeut den dienenden Weibern, / Fleißig am Werke zu sein. Der Krieg gebührt den Männern / Allen, und mir am meisten, die Ilios Feste bewohnen." (Homer; Ilias, 6, 489-493) Dieser Idee Homers bestraft Aristophanes Lügen in seinem in den Lenäen im Jahre 411 v. Chr. erstmals in Athen aufgeführten Komödie "Lysistrate", was in der Bedeutung "Heerauflöserin" meint.

Für den Einstieg hilft ein kleiner Dialog, der gleichzeitig das Komödienhafte und auch das Frivole zeigt.
Kalonike
Was ist' s denn, liebe Lysistrata, / Weßhalb du heut uns Frauen hier zusammenrufst? / Was ist das Ding, von welcher Art?
Lysistrata
Sehr groß.
Kalonike
Auch dick?
Lysistrata
Auch dick, gewiß!
Kalonike
Und da zu kommen säumten wir?
Lysistrata
Nicht solcher Art; da kämen wir geschwind heran. / Nein, aufgespürt hab' ich ein Ding, und mich damit / Durch manche ruhelose Nacht herumgewälzt.
Kalonike
War's fein, das Ding, womit du dich herumgewälzt?
Lysistrata
So fein, daß alles Wohlergeh'n und alles Weh / Des ganzen Hellas nur an uns, den Frauen, hängt -
Kalonike
Den Frauen? Nun, dann hängt's an dünnem Faden nur.
Lysistrata
Daß nur in unsern Händen ruht des Staates Macht, / Daß sonst dahin sind alle Peloponnesier -
Kalonike
Am besten wär's, beim Himmel, wären die dahin.

Der Prolog zeigt die Absicht Lysistrates, die Männer mit Verzicht auf Geschlechtsverkehr vom Kriege abzuhalten und nach Hause zu holen. Die Abstinenz der Frauen während des Krieges wird umgedeutet in eine eindeutige Zweideutigkeit amouröser Spielformen, in der das Verlangen der Frauen gar schon die Idee torpediert.
Kalonike
Sonst alles, alles, was du willst. Ja, muß es sein, / Ich gehe dir durch Feuer: laß mir nur den Mann! / Ich kann von ihm nicht lassen, liebe Lysistrata
Lysistrata
Und du?
Myrrhine
Auch ich - durch Feuer will ich lieber gehn.

Dennoch erreicht Lysistrate Einigkeit unter den Frauen, die aus unterschiedlichen Städten zu dieser konspirativen Sitzung gekommen sind. Der peleponesische Krieg (431-404) ist im Gange und trifft Athener wie Spartaner gleichermaßen. Und in dem Zuge der Wünsche und Ablehnungen, vorgetragen durch Chöre gegeneinander, Herolde und Männern wie Frauen erscheint nach dem Auftreten des spartanischen Heroldes es am sinnvollsten, einem Gespräch und einer Verhandlung zuzustimmen. Lysistrate beginnt die Versöhnung anzubahnen, sie gelingt, die Männer dürfen in die Burg der Frauen und die beiden Chöre werden zu einem, der Frieden und die Versöhnung wird gefeiert, der von Aphrodite, der Göttin der Liebe, gestiftet wird.

Aufgeführt wurde das Stück just in dem Jahr der veränderten Machtverhältnisse in Athen. Die 400 Oligarchen treten an die Macht. Aristophanes prangert den Krieg an sich an und führt zu der Erkenntnis im Gegensatz zu Homer, dass Männer nicht in der Lage sind, kriegerische Konflikte zu lösen. Damit erfichtt er mitten im Krieg ein Plädoyer für den Frieden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von sonaleu
Format:Taschenbuch
Eine zeitlose Komödie: die Athenerin Lysistrate zettelt eine Verschwörung der Frauen an. Es wird sowohl in Athen als auch im verfeindeten Sparta keine Frau mehr mit einem Mann schlafen, bis die Männer der beiden verfeindeten Städte Frieden geschlossen haben. Selbstverständlich fällt es auch den Frauen selber nicht leicht, diesen „Sex-Streik" durch zu halten, doch am Ende haben sie ihr Ziel erreicht.
„Lysistrate" ist 411 vor Chr. erstmals aufgeführt worden und steckt voll zeittypischer Anspielungen, die heute nicht mehr ohne Anmerkungen verstanden werden können. Allerdings ist es auch nicht nötig, sie zu verstehen, denn die Geschichte als solche ist unterhaltsam und verständlich genug. Der Aristophanes Text ist voll eindeutiger Zweideutigkeiten und in den sexuellen Anspielungen manchmal drastisch.
Wenn man bedenkt, dass ein Mann dieses Stück geschrieben hat, erstaunt man darüber, welche männliche Selbstironie den Text durchzieht. Die scheinbar rationale Männerwelt kann durch die Verweigerung der fürs Sinnlich-Körperliche zuständigen Frauenwelt ganz schön durcheinander gebracht werden!
Wenn es stimmt, dass jede Zeit die Klassiker wieder für sich entdeckt und deutet, dann sollte aber auch jede Zeite „ihre" Übersetzung der Ur-Texte haben. Genau hier ist die Reclam-Ausgabe zu kritisieren: Die Übersetzung von Ludwig Seeger wirkt doch schon reichlich angestaubt, manche Übersetzungsentscheide Seegers werden zudem in den von Otto Seel verfassten Anmerkungen relativiert oder gar als „etwas mühsam" bezeichnet. Seels Nachwort wiederum ist mit 4 Seiten recht kurz, kompliziert abgefasst und letztlich wenig informativ - man hätte sich mehr Information zu Wirkung und Interpretation des Stückes erhofft.
Wie komme ich zur Vier-Sterne-Bewertung? Fünf Sterne für Aristophanes, für die Reclam-Ausgabe höchstens drei!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Auf so ne Idee können auch bloss Frauen kommen: Die beschließen nämlich, dass sie ihre Männer nicht mehr ranlassen, bis die den Wehrdienst verweigern und daheim bleiben, und dann dürfen sie erst wieder. Die Lysistrate hat sich das ausgedacht, und weil sie die Frauen kennt :lol trommelt sie gleich alle Athenerinnen zusammen, damit die sich auf der Akropolis verbarrikadieren und keinen Mann reinlassen, und zwar müssen alle mitmachen. Das ganze spielt früher, und in Athen.

Aber diese Lysistrate macht keine halben Sachen, und sie hat sich gleich noch mit den Frauen von der Gegenseite verbündet, also den Spartanerinnen, und die wollen auch mitmachen, und ein paar andere Städte auch noch. Dann ist wenigstens keiner im Vorteil.

Also die Kiste mit "Make love, not war" hatten die auch schon drauf damals, bloss umgekehrt.

Die Kerle im alten Athen trifft das volle Kanne, und sie probieren alle Tricks um auf die Akropolis zu den Besseren Hälften zu kommen, ohne Eintritt zu bezahlen. Aber die Athenerinnen sind auch ganz schön spitz und finden Lysistrates Idee nach ein paar Tagen dann doch nicht so gut, und wollen dauernd runter um sich heimlich doch po**en zu lassen, aber sie dürfen nicht, sonst ist der Plan nämlich sowas von im Kanal.

Auf jeden Fall muss die Lysistrate aufpassen wie'n Schiesshund, dass alles klappt,.denn dauernd desertiert ihr Geschwader und hat dann dumme Ausreden, warum sien dicken Bauch haben und so.

Aber am Ende schafft sies doch, und die Kerle geben auf, weil ihnen das zu stressig ist, erst Krieg machen und dann allein im Bett.

Also, die Idee find ich klasse von dem Stück, das ist nämlich schon'n Schlag unter die Gürtellinie, wenn einem die Alte daheim nicht rauflässt wenn mann im Krieg war, und witzig ist das auch, dass die irgendwie schon alle wollen und nicht dürfen.

Aber immer funktioniert das ja nicht, glaube ich, und ich hab mich auch gewundert, dass den Griechen da nix zur Abhilfe eingefallen ist, die hatten da doch so viele enge Amphoren und so Zeug, die man nehmen kann, muss man nur schnell'n paar ausm Museum holen.

Aber ich frag mich auch, ob das heute wirken würde, also z.B. die Laura Bush geht in Streik, solang ihr Alter den Warlord macht. Und diese ganzen Haremsmütter müssten da auch mitmachen. Das müsste doch hinhauen, weil die Laura ist sicher froh, wenn ihr Schorsch aufm Sofa pennen muss. Aber andererseits, vielleicht kann der ja gar nicht und macht deswegen dauernd Stress.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:










Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar