Karin Haußmann - lys / nichts als geräusch / Resonanzen / weights and measures / Schwellen / Ein Ort für Zufälle, CD
Booklettextautor: Haußmann, Karin
Booklettextautor: Drees, Stefan
Dirigent: Oña, Erik
Interpret: Yim, Hwa-Kyung
Interpret: Enns, Norma
Interpret: Schmithüsen, Ingrid
Komponist: Haußmann, Karin
Orchester/Ensemble: Ensemble musikFabrik
Orchester/Ensemble: Thürmchen Ensemble
Orchester/Ensemble: Ensemble L'Art pour L'Art
Verlag: Wergo
"Unter dem Brennglas zu betrachten ist die Art und Weise wie ich höre."
Karin Haußmanns Komponieren ist ganz wesentlich von ihrer Arbeit mit dem Klang bestimmt, den sie mitunter wie unter einem Brennglas zu betrachten und zu hören pflegt. "Die konkrete, die hörbare Beschaffenheit eines Klangs hat mich schon immer fasziniert, das hat eine sehr große Sinnlichkeit für mich; am meisten bei komplexen, rauen Klängen."
Die 1962 geborene Karin Haußmann (Schülerin von Walter Zimmermann und Nicolaus A. Huber) zerlegt ein gewünschtes Klangergebnis gedanklich in seine Bestandteile, um es dann durch Verschaltungen einzelner Module zusammenzusetzen; ein analytisches Verfahren, durch das sie Material für graduelle oder auch sprunghafte Veränderungen gewinnt, z.B. durch Übertragung auf das gesamte Ensemble, durch neue Kombinationen, Uminstrumentierungen.
Eine besondere Rolle in Karin Haußmanns Werken nehmen Randerscheinungen akustischer Wahrnehmung ein: Phänomene an der Grenze zwischen Geräusch und Klang, "Resonanzen - Erinnnerung an den Rändern der Wachsamkeit".