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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nach großer Vorfreude leider doch nur Mittelmaß,
Rezension bezieht sich auf: Lyra: Roman (Taschenbuch)
Ich hatte schon viel von Christoph Marzi gehört, habe mich aber wegen der Plagiatsvorwürfe rund um Lycidas immer ein bischen um seine Bücher rumgedrückt. Dann habe ich LYRA geschenkt bekommen und mich auf die Lektüre gefreut, denn das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und hat mir Lust aufs Lesen gemacht.Allerdings habe ich das Buch mit gemischten Gefühlen beendet. Einerseits war es interessant, dass die Geschichte in der realen Welt spielt, die Einbindung verschiedener Sagen und Legenden hat mich fasziniert und der Schauplatz Amerika war auch mal was anderes, vor allem von einem deutchen Autoren. Andererseits bin ich mit den Figuren bis zum Schluss nicht richtig warm geworden und die Geschichte braucht sehr lange um in Fahrt zu kommen und ist auch dann irgendwie nicht besonders spannend. Sie plätschert so dahin, wie Radiomusik, die im Hintergrund läuft. Der Schreibstil hat mich auch nicht begeistern können, da er oft abgehackt und irgendwie krampfig wirkt. Vielleicht liegt das auch an den zahlreichen Songtexten, die für mein Dafürhalten zu oft vorkommen. Es wirkt etwas, als sollte hier krampfhaft die Seitenzahl erhöht werden. Ein weiterer Anhaltspunkt dafür ist auch die große Schrift. Da hätte man getrost ein Taschenbuch daraus machen können, den Preis empfinde ich für die geringe Textmenge schon als dreist. Aber da das ja nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun hat, ziehe ich dafür hier keinen Stern ab. Alles in allem eine ganz nette Lektüre, die ich aber bald nach dem Zuklappen des Buchs wieder vergesse, weil sie nichts Nachhaltiges bietet. Zurück bleibt das Gefühl, dass Marzi hier eigentlich keine Geschichte hatte, die er erzählen konnte, sondern eher eine Stimmung vermitteln wollte, wie sie durch Songs übertragen werden kann. Für mich leider trotz der positiven Aspekte wie der verschiedenen Legenden, die sich in die Geschichte einbinden, eher ein Gedudel an der Oberfläche und aufgrund des eher langweiligen Plots und des in meinen Augen etwas unbeholfenen Sprachstils keine spannende Lektüre. Kann man lesen, weil es dennoch mal was anderes ist als das übliche Fantasygeschehen in andern Büchern - muss man aber nicht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Lyra war eine kleine Enttäuschung.,
Von Click (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Lyra: Roman (Taschenbuch)
Lyra ist der insgesamt sechste Roman von C. Marzi, den ich gelesen habe. Leider bin ich diesmal etwas enttäuscht. Habe ich Fabula noch mit vier Sternen bewertet, so reicht es diesmal nur noch für knapp drei Sterne.Wie schon von einigen anderen Lesern angemerkt, wirkt die Geschichte künstlich gestreckt um Seiten zu füllen. Viele Randschauplätze und kleine Episoden, die aber die Handlung nicht weiter bringen sind die Folge. Die meisten Bücher von C. Marzi brauchen einige Zeit, bis sie in Schwung kommen und die Geschichte und die handelnden Personen eine gewisse Dynamik bekommen. Bei Lyra gelingt das leider so gut wie nicht. Wie immer in seinen Büchern, gibt es reichlich fantastische Wesen mit wirklich unglaublichen Fähigkeiten zu erleben. Ich habe mich allerdings bis zum Schluss schwer getan, mit diesen Figuren warm zu werden. Irgendwie schaffte Marzi es nicht, den Personen Leben einzuhauchen. Man fiebert nicht mit den Helden der Geschichte, sonder beobachtet sie nur recht teilnahmslos. Obwohl es eine überaus fantastische Geschichte ist, regte sie die Fantasie doch nur wenig an Natürlich wollte man nach Fabula wissen, wie es dem anderen Bruder der Familie ergeht und das Ende von Lyra konnte das zum Teil sogar leisten. Für mich ist diese Geschichte erzählt und bedarf auch keiner weiteren Fortsetzung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Durchschnittlich,
Von
Rezension bezieht sich auf: Lyra: Roman (Taschenbuch)
Der Songwriter und Sänger Danny Darcy ist am Boden zerstört. Seine Sunny hat ihn verlassen, die Liebe seines Lebens, Geigerin in seiner Band und seine Inspiration als Künstler, schwanger mit ihrem gemeinsamen Kind. Sie will ihn mit einer anderen Frau gesehen haben, doch Danny weiß, dass das nicht stimmt. Das Fatale: er kann es ihr nicht klarmachen, denn dahinter steckt seine eifersüchtige Mutter, eine Sherazade, die die Begabung hat, anderen Menschen täuschend echte Trugbilder vorzugaukeln.Verzweifelt wartet Danny auf ein Lebenszeichen seiner Frau, die alle Brücken hinter sich abgebrochen zu haben scheint, und erhält wirklich eines Tages seine zweite Chance. Irgendwie muss er versuchen, die tückische Lüge aus Sunnys Gedächtnis zu löschen, und landet auf verschlungenen Wegen mit Sunny in der Umgebung von New Orleans, in den geheimnisumwitterten Sümpfen der Bayous, wo sie im Maison Rouge angeblich die Erlösung vom Fluch der Sherazade finden können. Doch das erweist sich als nicht ganz so einfach, ja sogar gefährlich, nicht nur für Sunny und ihr ungeborenes Kind, sondern auch für Danny selbst ... Der Grundgedanke, dass es Menschen geben könnte, die anderen lebensechte Lügenbilder vorspiegeln können, bietet unbegrenzte Möglichkeiten für gute Geschichten. Der Ansatz hier ist auch gar nicht übel, doch richtig überzeugen konnte mich Christoph Marzi hier leider nicht. Danny und Sunny als Traumpaar der Musikszene sind auch im Ansatz gut erfunden, bleiben aber recht blutleer, wie die Handlung an sich. Diese ist nicht direkt unspannend, aber der Grusel- und Suspense-Funke sprang bei mir so gar nicht über, weder bei den Rückblenden auf das schottische Schloss, wo Danny und sein Bruder geboren wurden und aufwuchsen, noch bei den Geschehnissen in den Bayous, obwohl dort genügend furchteinflößende Gestalten aufgefahren werden. Traumartige Sequenzen, die eingestreut wurden, fand ich eher verwirrend und störend als originell und handlungsfördernd. Nett waren die zahlreichen Anspielungen auf Singer-Songwriter-Musik von den Byrds bis Bruce Springsteen und die Texte der Songs, die Danny geschrieben hat, im Anhang, einige schöne Gedanken über die Musik sowie das wieder wunderschöne Cover. Ansonsten eine Lektüre, von der eher wenig zurückgeblieben ist, bis auf ein vages Gefühl der Unzufriedenheit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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