Pech, wenn man nach einem Unfall mit einer Kopfverletzung im Krankenhaus landet. Glück im Unglück, wenn man im Bettnachbarn einen Freund findet, mit dem man sich beim Schachspielen die Langeweile vertreiben kann. Dass aber nach der Zeit im Krankenhaus nicht der alte Trott von neuem beginnen kann, begreift der Held aus Philipp Bloms Erzählung erst nach dem Besuch eines Kinos. Es heißt Luxor und ist eigentlich geschlossen.Ein Lehrer, auf dem Weg zur Arbeit, wird durch einen Unfall aus der Bahn geworfen. Im Krankenhaus findet er in seinem Bettnachbarn, dem geheimnisvollen Kertesz, einen Freund, der ihn zum Schachspiel animiert. Nach seiner Entlassung ist er, noch auf Krücken, im Park unterwegs und trifft dort in einer Runde von Schachspielern erneut auf Kertesz. Von nun an widmet er seine Mußestunden ganz dem Schachspiel im Park. Seine Fähigkeiten verbessern sich von Mal zu Mal, und allmählich nimmt er seine Welt mit anderen Augen wahr. Als ihn der alte Kertesz eines Tages mit in ein Kino nimmt, von dem er glaubte, es sei seit langem geschlossen, beginnt für ihn ein völlig neues Leben.
Wirklichkeit und Traum verbinden sich dort zu einer neuen, magischen Einheit, in der große Aufgaben großes Glück versprechen.
Wirklichkeit und Traum verbinden sich dort zu einer neuen, magischen Einheit, in der große Aufgaben großes Glück versprechen.