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Lux perpetua: Roman [Taschenbuch]

Andrzej Sapkowski , Barbara Samborska
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. Dezember 2007 --  

Kurzbeschreibung

1. Dezember 2007

»Wir erklären Reinmar von Bielau für mit dem ewigen Anathema belegt, in den Höllenschlund mit Luzifer und den gefallenen Engeln verdammt. Wir zählen ihn zu den dreifach Verdammten, ohne jegliche Hoffnung auf Vergebung. Möge sein Licht auf immer und von Ewigkeit zu Ewigkeit erloschen sein, als Zeichen dafür, dass er als Verdammter im Gedächtnis der Kirche und der Menschen ausgelöscht ist. So soll es sein!«

Der letzte Teil der Hussiten-Trilogie von Andrzej Sapkowski beginnt dramatisch: Reynevan, der Kräuterkundler und Medicus, wird von seinem Erzfeind, dem Bischof von Breslau, auf spektakuläre Weise wegen »Verbrechen und Zauberei« verdammt. Unser Held verliert dennoch nicht den Mut, sondern sucht weiter nach seiner Nicoletta, die von Anhängern des Bischofs entführt worden ist. Seine Suche führt ihn nach Schlesien, Böhmen und auch in die deutschen Gebiete, durch die sich ein blutiger Krieg wälzt. Auf den katholischen Kreuzzug reagieren die Hussiten mit vernichtenden Kriegszügen, in denen sie rauben, mordbrennen und sich zu furchtbaren Grausamkeiten hinreißen lassen. Auch Reynevan, der auf ihrer Seite kämpft, verübt schreckliche Taten. Doch allmählich macht er eine Wandlung durch: Angesichts der Gräueltaten um ihn herum verliert er seinen naiven Idealismus, hört auf, an die »einzig wahre Sache« zu glauben, und gelangt schließlich zu der Überzeugung, dass allein das persönliche Glück zählt. Trotz dieser Einsicht ist es mit seinen Abenteuern noch lange nicht vorbei: Er muss sich mit dem dämonischen Grellenort, dem Vertrauten des Bischofs, messen, der die Schwarze Magie beherrscht. In diesem Kampf erleidet Reynevan eine schwere Niederlage und landet schließlich im Kerker. Wird die Gerechtigkeit siegen, werden die Verbrechen gesühnt und die Schuldigen bestraft?


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 720 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423246367
  • ISBN-13: 978-3423246361
  • Originaltitel: Lux perpetua
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 379.084 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein historischer Roman, der sich in einem Atemzug durchliest.«
Taxi Februar 2009



»Verschwörung und Spionage, Überfälle und Entführungen, Häresie und Magie, Herzöge, Räuber und Zauberer – Sapkowski, der mit seinem Fantasy-Zyklus um den Hexer Geralt in Polen Millionenauflagen erreicht, bringt ein unterhaltsames, amüsantes Werk – nicht nur für historisch interessierte Leser/-innen – in die Büchereien.«
Verband Evangelischer Büchereien in Hessen und Nassau September 2008



»In Polen zum Buch des Jahres 2006 gekürt wird das Werk auch hierzulande jene begeistern, die epische Länge, eine bunte historische Kulisse und skurrile Figuren bevorzugen.«
Reutlinger Generalanzeiger 25.07.2008



»Ein Buch, das ungeschminkt die mittelalterliche Welt im Herzen Europas dem heutigen Leser vorführt.«
djo News (Deutsche Jugend in Europa) April 2008



»Mit ›Lux perpetua‹ beendet Andrzej Sapkowski seine fulminante Trilogie um den schlesischen Medicus Reinmar von Bielau.«
Münchner Merkur 09.03.2008



»Das furiose Finale der Bestseller-Trilogie um den schlesischen Medicus Reinmar von Bielau. In Polen das ›Buch des Jahres‹ 2006.«
Fantasia aktuell 07.02.2008



»Sapkowski [...] hat bewiesen, dass er auch im historischen Genre mit seinem Sprachwitz zu glänzen vermag.«
media-mania.de 31.01.2008



»Der würdige Abschluss einer tollen Trilogie. Absolute Leseempfehlung, man sollte die ersten beiden Bücher aber kennen!«
grimoires.de 30.01.2008



»Wieder begeistert Andrzej Sapkowski mit einer mitreißend spannenden historischen Handlung, skurrilen Figuren, wildem Schlachtengetümmel und seinem ganz speziellen ironischen Stil. In Polen ›Das Buch des Jahres 2006‹.«
Literatur-Report Dezember 2007



»Andrzej Sapkowski kennt sich perfekt im späten Mittelalter aus. Mitreißend geschrieben und vermixt mit historisch korrekten Zutaten, versetzt er den Leser in die Zeit der Hussitenkriege. Daraus wird in drei dicken Bänden eine Geschichte, die spontan verzaubert, fesselt und die Phantasie für immer beschäftigen wird.«
Infodienst Spotkanie Dezember 2007

Über den Autor

Andrzej Sapkowski, geboren 1948, ist Literaturkritiker und Schriftsteller und lebt in Łódź. Sein Fantasy-Zyklus über den Hexer Geralt erreicht weltweit Millionen-Auflagen und wurde mit dem Literaturpreis der wichtigsten polnischen Wochenzeitung 'Polityka' ausgezeichnet. Höchst erfolgreich ist auch seine Trilogie historischer Romane um den schlesischen Medicus Reinmar von Bielau. 2008 wurde Andrzej Sapkowski mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Łódź ausgezeichnet.


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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
4.1 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Abschlussband hält sicherlich jeden Vergleich mit den vorangegangenen Bänden aus. (Meine persönliche Rangliste: Gottesstreiter gefiel mir einen Tick besser als Narrenturm, Lux perpetua sehe ich auf einer Höhe mit Gottesstreiter.)
Für deutsche Leser gibt es bei der Lektüre nicht zu verachtende Klippen - zunächst als Handlungsrahmen die Hussitenkriege des beginnenden 15. Jahrhunderts, eine Krisenzeit zwischen Mittelalter und früher Neuzeit, weitgehend unbekannt und im Geschichtsunterricht kaum behandelt, Böhmen und Schlesien als Hauptschauplatz der Handlung, die in zahllosen Ortschaften spielt, deren bloße Existenz in Deutschland kaum bekannt ist, die vielen handelnden Personen mit z.T. sehr gewöhnungsbedürftigen tschechischen und polnischen Namen und schließlich der ausgiebige Gebrauch lateinischer Zitate, die zwar im Anhang in übersetzter Form auftauchen, aber eben deshalb auch ständiges Nachschlagen erfordern.
Wer sich mit diesen Schwierigkeiten anfreunden kann, wird der überaus spannenden Handlung, der sehr geschickten Verschränkung der Romanhandlung mit dem tatsächlichen historischen Geschehen und auch der Einbeziehung "magischer" Elemente, die gerechtfertigt ist durch die spätmittelalterliche Vorstellungswelt, ein beträchtliches Lesevergnügen abgewinnen.
Ohne zuviel vom Inhalt zu verraten: die Hauptfigur Reynevan lebt in diesem dritten Band in einem permanenten Spannungsfeld zwischen seinen privaten Interessen (Suche seiner entführten Geliebten Jutta von Apolda) und seinen Verpflichtungen gegenüber seinen hussitischen Glaubensbrüdern. Von der katholischen Kirche gebannt, wird er von den Führern der Taboriten und Waisen dennoch mit Misstrauen betrachtet, weil sie ihn für einen Doppelagenten halten. Er wird zwar weiterhin auf diplomatischen Missionen und als Medicus eingesetzt, aber von hochwichtigen Informationen ferngehalten. Er nimmt phasenweise an den militärischen Operationen in den Jahren 1329/30 in der Lausitz, in Sachsen und in Bayern teil, immer verzweifelt bemüht, eine Spur seiner von der Inquisition versteckt gehaltenen Jutta zu finden. Er gerät wie schon in den vorherigen Bänden in etliche gefährliche und ausweglos erscheinende Situationen, aus denen ihn seine beiden Freunde Scharley und Samson sowie verschiedene Frauen erretten. Von besonderem Interesse ist dabei eine junge blitzgescheite jüdische Agentin namens Rixa Cartafila de Fonseca, deren Fürsprache er schließlich die Freilassung aus einer mehrjährigen Internierung in einem Burgverlies verdankt. Sein religionspolitisches Engagement scheitert in der Schlacht bei Lipan 1534, in der die Armee der Taboriten und Waisen von den vereinigten Streitkräften der Calixtiner und Katholiken aufgerieben wird. Auf der privaten Seite sieht es am Ende des Romans nicht so hoffnungslos aus - weiteres wird nicht verraten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewertung der Trilogie 24. Oktober 2010
Format:Taschenbuch
Eine wie ich finde ausgesprochen gelungene Romanreihe, die Andrej Sapkowski mit dem Roman "Narrenturm" begonnen, mit "Gottesstreiter" fortgeführt und mit "Lux perpetua" beendet hat.
Man wird aber gefordert, denn drei Bände mit eng gesetzten jeweils ungefähr 700 Seiten sind nicht wenig. Zudem dürfte der mit der bömisch-polnischen Geschichte des Spätmittelalters wenig vertraute Leser zunächst auch Probleme mit einigen Fakten als auch der Topographie haben. Leider fehlt im letzten Band eine Karte, die Karten in den ersten Bänden sind zudem nicht besonders gut. Hier hätte man sich mehr gewünscht.
Die zahlreichen lateinischen Zitate (allerdings im Anhang alle übersetzt, erklärt und mit Quellenangabe) steigern den Lesefluß auch nicht unbedingt.

Aber davon abgesehen, hat Sapkowski in seinen Romanen eine wunderbare Mischung produziert aus
- einem mittelalterlichem Roadmovie
- einem bömischen Simplicissimus (hier ein Medicus mit magischen Fähigkeiten)
- und einer Geschichte der Region und der Zeit (Böhmen, Schlesien, Polen und die Hussitenkriege inkl. Inquisition).

Der Autor ist zudem bestens vertraut mit der Wissenschaftsgeschichte, dem zeitgenössischen Stand der Medizin bzw. der Pseudowissenschaft der Alchemie.
Dies wird alles sehr intelligent mit den historischen Fakten und einer gehörigen Portion Fiction verbunden. Sapkowski hat hier einen sehr eigenen Stil entwickelt, der als Mischung aus Historien- und Fantasyroman sehr unterhaltsam daher kommt.

Von mir eine uneingeschränkte Empfehlung für den, der in historischen Romanen auch Fantasyelemente akzeptiert.
Die Trilogie ist sicher anspruchsvoller als andere Bücher über mittelalterliche Ärzte.
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4.0 von 5 Sternen Das Lux ist nicht das einzige, was perpetua ist... 31. Dezember 2011
Format:Taschenbuch
Historie interessiert mich nicht sonderlich. Hmmm, hätte ich
es gelesen, wenn *garkein* Fantasy-Einschlag vorhanden gewesen
wäre? Klar doch, Andrzej Sapkowski ist eine Marke. (Und er
heißt auch nicht Alexander und schon garnicht Slapkowski,
lernt Polnisch, Mitrezensenten!! :-) Geht das gut, wenn nicht
die Übersetzung nicht vom kongenialen Erik Simon stammt,
der für die Lacher des Hexer-Zyklus garantierte? Es geht.
Da gibt es "Hussizitismus mit menschlichem Antlitz", da gibt
es Hexen, die jegliche Reklamation ausschließen, der trockene
Humor des Autors ist mal wieder zum Schreien.

Reddmannscher Qualitätsdetektor [tm]: Rennt man direkt nach
dem Lesen zu Wikipedia, um gegenzuchecken, was der Autor frei
erlogen hat und was echt ist, ist das ein gutes Zeichen.

Eins muß man natürlich benörgeln: Viel zu lang. Sapkowski ist
am besten in seinen Kurzgeschichten (äh, welcher Autor ist
das nicht? :-) und so sind die vier Sterne recht schwache
vier.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Spannender Roman
Dies ist jetzt der dritte Band, den ich von diesem Autor lese, bin nach wie vor begeistert. Es ist wirklich spannend und für Freunde historischer Romane zu empfehlen.
Veröffentlicht am 23. März 2011 von rose123
3.0 von 5 Sternen Lux perpetua
Mehrteiliger Roman von Alexander Sapowski, die ich alle gelesen habe.
Am Ende wurde es ein bisschen anstrengend und der Schwung der Erzaehlung litt bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2011 von Helmut Krietsch
4.0 von 5 Sternen Lux perpetua
Der letzte Teil der Hussiten-Trilogie von Andrzej Sapkowski beginnt dramatisch: Reynevan, der Kräuterkundler und Medicus, wird von seinem Erzfeind, dem Bischof von Breslau,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2009 von Isolde Moser
3.0 von 5 Sternen Wehe Wehe wenn ich auf das Ende sehe ...
Dieser Vers kommt mir in den Sinn , wenn als ich eben das Buch beendete.
Da wie schon angemerkt unser Reinmar völlig Planlos durch die Landkarte des Mittelalterlichen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2009 von Charette
3.0 von 5 Sternen Frühneuzeitliche Roadstory
Der dritte Band beendet das Herumirren des schlesischen Medicus Reinmar von Bielau, dessen Sinn sich dem Leser immer noch nicht erschließen mag. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2009 von Otmar Sprothen
5.0 von 5 Sternen Drei dicke Bände
Süchtig kann man werden nach Reynevan, Samson und Scharley. Schde, dass eine Trilogie nur drei Bände umfasst. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2008 von Dr. Ulrike Gießmann-bindewald
5.0 von 5 Sternen Hussitenhatz
Der dritte und letzte Teil dieser ungewöhnlichen Trilogie. Die beiden ersten Bände sind nicht Bedingung, steigern aber das Lesevergnügen deutlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2008 von Quadenstein
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