Nach dem Tod seiner Partnerin verfällt der Vampir Jason Dawn kurzzeitig in seine alten Verhaltensweisen, bis er entdeckt, dass er kein normaler Vampir mehr ist. Die zweite Wandlung hat ihn nämlich zu einem Vampirfürsten gemacht. Um mit seinem neuem Dasein klarzukommen, wird ihm der Halbengel Leander Knight zur Seite gestellt. Ob die beiden miteinander zurechtkommen werden?
Im Vergleich zum ersten Teil der Lux-Aeterna-Reihe nimmt Carol Grayson von den Krimi-Elementen Abstand. Der zweite Band wird dabei abenteuerlicher, düsterer, actionreicher und mit einer Menge Intrigen, Verschwörungen und Verrat versehen. Denn es gibt mehr als ein Vampir, der nach der ultimativen Machtposition giert. Zudem geht es nun nicht mehr um Jason Dawn alleine, sondern mit dem Halbengel Leander Knight wird auch die Welt der (Licht-)Engel näher beleuchtet.
Der Aufbau des Buches entspricht - wie im ersten Band auch - nicht dem gängigen (Vampir-)Romans. Die einzelnen Kapitel sind in Episoden mit fast abgeschlossener Handlung aufgeteilt, wobei alles für sich das ganze Universum um Jason Dawn und seine Welt ergibt. Das muss sich der Leser erst bewusst werden. Denn sonst können Wiederholungen der gerade vor ein paar Seiten gelesenen Handlung störend wirken. Doch wenn man sich vergegenwärtigt, dass dies als eine Lektüre in kleinen Happen gedacht ist, kann man leichter darüber hinwegsehen und muss nicht gleich alles an einem Stück lesen, sondern kann sich getrost von Episode zu Episode lesen.
Dabei ist festzustellen, dass die Episoden - im Vergleich zum ersten Band - etwas länger geworden sind. Außerdem verlagert sich die Handlung von Hamburg auf andere Länder wie England und Italien.