Mit inzwischen fünf satirischen Werken zu den größten Ärgernissen unserer Zeit hat sich Lutz Schumacher augenzwinkernd zu Wort gemeldet. Geboren 1968 im niedersächsischen Diepholz schlug er nach der Schule zunächst eine journalistische Laufbahn ein und arbeitete in den Sparten Zeitung, Nachrichtenagentur, Hörfunk und Onlinemedien. Seit 1999 ist er hauptberuflich im Management von Medienunternehmen tätig, seit 2007 als Geschäftsführer der Tageszeitungsgruppe "Nordkurier". Seine Bücher schreibt Schumacher ausschließlich in der Freizeit.
Mit "Senk ju vor träwelling - Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen" (gemeinsam mit Mark Spörrle) gelang ihm der Sprung in die SPIEGEL-Bestsellerliste. 2008 gehörte das Buch zu den meistverkauften Sachbüchern in Deutschland. Mit "Wenn möglich, bitte wenden", eine bitterböse Satire auf die Tücken des Autofahrens, gelang ihm ein ähnlicher Erfolg. Die Fortsetzung "Ich kann so nicht arbeiten" ist ein Büro-Roman und erzählt den Leidensweg des Angestellten Harald Grützner, der in den Wirrungen eines internationalen Konzerns verloren geht.
Schumachers aktuelles Buch "Der Anschlusszug kann leider nicht warten" entstand erneut in Zusammenarbeit mit dem Zeit-Journalisten Mark Spörrle. Hierin kommen Bahnkunden zu Wort, die ihre gruseligsten Erlebnisse mit dem meistgehassten Transportunternehmen der Republik schildern - ergänzt um satirische Einordnungen der beiden Bahn-Experten.
Privat liebt Schumacher klassische Musik, engagiert sich im Vorstand der Stiftung Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, liest gerne Sachbücher und fantastische Literatur und sammelt Partituren.