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Luther ohne Mythos: Das Böse im Reformator [Broschiert]

Hubertus Mynarek
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Kurzbeschreibung

18. April 2013
Das wohl erste Buch über Luther, das dem deutschen Reformator nicht »ökumenisch« lobhudelt, sondern seine Lehre als ein Ganzes vorführt, deren tiefe Inhumanität nur erschrecken kann.

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Produktinformation

  • Broschiert: 149 Seiten
  • Verlag: AHRIMAN-Verlag; Auflage: 3., erweiterte Auflage (18. April 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894846097
  • ISBN-13: 978-3894846091
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 17 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 287.602 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Das Jahr 2017 wird für die evangelische Kirche und auch für die politischen Repräsentanten der Bundesrepublik Deutschland ein besonderes Jahr. Ganz groß und mit zahlreichen Veranstaltungen vor, während und nach diesem Datum werden sie gemeinsam, wie es sich für eine Staatskirche und einen Kirchenstaat gehört, den fünfhundertsten Jahrestag von Luthers Thesenanschlag begehen. Zwar gehört die Behauptung, Luther habe seine 95 Thesen gegen die magisch-zauberische Kraft des Ablasses, den die römisch-katholische Kirche erteilte, 1517 an der Schloßkirche von Wittenberg angeschlagen, aller Wahrscheinlichkeit nach in den Bereich der Legende (er hat sie offenbar lediglich einem Brief an seine Vorgesetzten beigefügt). Aber bereits mit diesem Datum beginnt der »Mythos Luther«, seine Erhebung zu einer Kultgestalt, das Heldenlied von ihm als dem verwegen mutigen Manne, der sich ganz allein als kleiner Mönch dem gewaltigen Herrschaftsapparat des Papsttums und des Kaisers entgegengestellt habe. Als dieser tapfere Ketzer in der Mönchskutte wird er uns Heutigen ja auch in Film und Fernsehen vorgestellt. Gegen Mythisierung, Mystifizierung, Sakralisierung ist kein Kraut gewachsen. Die Masse will Heroen, Stars, Heilige, und die Kirchen unterstützen das – oder verschweigen die negativen Seiten des in die höchsten Regionen Erhobenen. So verschweigen auch die Bischöfe, Superintendenten und die anderen in der evangelisch-lutherischen Kirche etwas zu sagen Habenden eine grundlegende Dämonie in Luthers Charakter und Persönlichkeit, die ihn dazu trieb, wüsteste und brutalste Hetzreden und -aufrufe gegen eine Unzahl von Menschen und Menschengruppen zu halten bzw. zu verfassen und allen Ernstes, mit allem Nachdruck ihre Vernichtung und Auslöschung zu fordern. Was Luther gegen und über den Papst und das Papsttum sagte (vor allem in seiner Schrift ›Wider das Papsttum zu Rom, vom Teuffel gestiftet‹), was er an gräßlichen Haßbildern gegen diese Institution anfertigen und verbreiten ließ, läßt jede Polemik heutiger Kirchenkritiker blaß und geradezu vornehm erscheinen. Was Luther gegen Frauen, Ketzer, Sektierer, Leibeigene, die keine mehr sein wollten, Juden, Prostituierte, gegen die Philosophie, Philosophen und Humanisten an schärfstem Gift versprühte, ist auf seine Weise negativ einzigartig, weil ihm diesbezüglich kein anderer Religionsstifter, kein Reformator auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Selbst der Koran und der Talmud in ihren negativen Aussagen über bzw. gegen Nichtgläubige können da im Vergleich zur geballten Wucht von Luthers mörderischen Hetztiraden nicht mithalten. Kein Wunder, daß ihn Friedrich Nietzsche deshalb ein »Unglück von einem Mönch« nannte und der neomarxistische Philosoph Ernst Bloch ihn zu den »großen Selbsthassern« zählte, der die ganze Welt und Menschheit als »Widerschein« seiner existentiellen und ethischen Verzweiflung erlebte. Andere seriöse Kritiker sind in ihrem Urteil über Luther eher noch schärfer. Luthers Menschenbild und seine Thesen zur Sexualität seien »eine verderbliche Perversion, ein Verbrechen am Menschen und ein wuchernder Wahn« urteilt W. Ronner, Autor des Klassikers ›Die Kirche und der Keuschheitswahn‹. Die Rechtsanwälte C. Sailer und G.-J. Hetzel begründen in ihrer Schrift über gewisse verfassungsfeindliche Umtriebe in allen Einzelheiten, daß »Luther nach heutigem Rechtsverständnis ein Krimineller war, den der Staatsanwalt sofort verhaften ließe, wenn er seiner habhaft würde – wegen Volksverhetzung (§ 130 StGB), Anstiftung zum Mord (§§ 26, 211 StGB), Anstiftung zum Landfriedensbruch (§§ 26, 125 StGB) und Anstiftung zur schweren Brandstiftung (§§ 26, 306 StGB)«. (Natürlich nur, wenn besagter Staatsanwalt von dem Prinzip der Gleichheit vor dem Gesetz ausgeht – aber das sollte er ja.) In Wirklichkeit unternimmt der Staat selbstverständlich nichts gegen die evangelisch- lutherische Kirche, weil die verantwortlichen Politiker freiwillige Ignoranten in bezug auf die Gesamtheit der Lehren Luthers sind, weil ihr Lutherbild ein alle negativen Aspekte ausklammerndes, geschöntes ist, indem sie von Luther nicht mehr wissen noch wissen wollen, als was ihnen im konfessionellen Religionsunterricht der Schule beigebracht wurde, und weil viele wichtige und einflußreiche Positionen in Staat und Gesellschaft von evangelisch-lutherischen Kirchenmännern und -mitgliedern besetzt sind, die ihrerseits als Verbündete der heutigen Papstkirche gegen weniger staatsverwobene Religionsgemeinschaften zu betrachten sind. Angesichts der weitverbreiteten Ignoranz der Politiker und weiter Kreise der Gesellschaft bezüglich der fatalen Negativität und Destruktivität der Lehren Luthers können evangelische Bischöfe ohne Furcht vor Protesten das Erbe Luthers weiter anpreisen und empfehlen. So erklärte z.B. der evangelische Landesbischof von Loewenich in einer Botschaft im Internet: »Wir wollen das geschichtliche Erbe der lutherischen Tradition bewahren als unsere kulturelle und geistige Heimat.« Das Erbe Luthers ist tatsächlich überall präsent: Es gibt Martin-Luther-Straßen, Martin-Luther-Denkmäler, Martin Luther-Schulen und -kirchen. Sein Bild hängt in den Amtsstuben lutherischer Bischöfe und Pfarrer. Kein Mensch nimmt daran Anstoß, obwohl dieser mehr als berechtigt wäre. Auch nicht die katholische Kirche! Der Ratzinger-Papst hat zwar in seiner vorherigen Position als Chef der Glaubenskongregation der evangelischen Konfession das Attribut, Kirche zu sein, abgesprochen. Aber ausschlaggebend für diese Qualifizierung waren sicher nicht das Negative an Luther, nicht das Inhumane seiner Taten, Lehren und Reden, sondern vor allem die gravierenden Unterschiede in den Auffassungen der beiden Kirchen bezüglich des Papstamtes, des Bischofs- und Priesteramtes und der Eucharistie. Die tödlichen und todbringenden Verdammungen ganzer Menschengruppen durch Luther – was interessiert das die Herren der Kirche, wenn und wo es um das doch »viel wichtigere « und über das Heil mitentscheidende Amts- und Eucharistieverständnis der allein seligmachenden Kirche geht, um das Seelenheil und nicht um das Heil des Leibes, den ja auch die katholische Inquisition, nicht bloß Luther, hunderttausendemal um der Rettung der Seele willen in den Abgrund des Todes geschickt hat. Das Interesse an Dogmen und Paragraphen, an der Reinheit der Lehre und des Kirchenrechts, war der Kirche schon immer wichtiger als der konkrete leidende Mensch. Zwar verstand es gerade die römisch-katholische Kirche schon immer, gestenreich und mit großen Gebärden die Menschen zu täuschen und ihnen Güte, Liebe, Versöhnungsbereitschaft vorzuheucheln. Dazu eignete sich diesmal ganz vortrefflich der Auftritt von Papst Benedikt alias Ratzinger im Augustinerkloster zu Erfurt anläßlich seines Deutschlandbesuchs im September 2011. War doch Luther im Juli 1505 in Erfüllung eines bei einem schrecklichen Unwetter abgelegten Gelübdes Augustinermönch in diesem Kloster geworden und hatte er doch ebenda im April 1507 die Priesterweihe erhalten. Die Protestanten waren also erfreut und dankbar ob dieser Geste des Papstes und knüpften daran schon wieder Hoffnungen an größere Fortschritte in der ökumenischen Versöhnung der beiden Kirchen. Darin täuschten sie sich aber gewaltig. Konzessionen an die evangelische Kirche machte der Papst – diesbezüglich eiskalt und stahlhart – in keinerlei Weise. Im Gegenteil: Der schlaue und listenreiche Fuchs Ratzinger könnte mit seinem Besuch im Erfurter Kloster sogar noch etwas ganz Anderes bezweckt haben: »Seht her, Ihr abtrünnigen Protestanten, ich besuche dieses Augustinerkloster in Erfurt, weil da Euer Luther noch ein braver katholischer Ordensmann und Priester war, wohlgemerkt mit katholischer Priesterweihe, die Ihr abgeschafft habt und nicht als Sakrament anerkennt.« Nie hat ja das Papsttum, nie der Vatikan, nie der Ratzinger-Papst, der nach der Devise »right or wrong, my church« lebt und handelt, vergessen und vergeben, daß ihnen die Reformation fast halb Europa aus ihrem...

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3.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von DrC
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Trotz polemischer Ansätze und sprachlicher Schwächen vermag dieses Buch bereits durch die bloße Vielzahl an Zitaten Luthers, die in den jeweiligen Kontext (Bauernaufstände, Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus etc.) gestellt werden, zu überzeugen.
Aus unerfindlichen Gründen besteht im deutschen Meinungsbild eine starke Diskrepanz zwischen Luther-Bild und der Person Martin Luthers in realitas. Im Kampf gegen diese gravierende Informationsfehlerhaftigkeit, der manche Predigt, mancher theologische Werdegang unterliegt, stellt dieses Buch einen lesenswerten Gegenpol zu diesem undifferenzierten Meinungsbild dar.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die andere Seite Luthers gnadenlos aufgezeigt 22. April 2013
Von Stardust
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Hubertus Mynarek zerlegt in diesem Buck den Mythos Luther nach Strich und Faden. Luthers Aussagen zu den Themen Frauen, Juden, Obrigkeiten usw. sind eigentlich ein riesen Skandal. Mynarek gibt für jedes Verwendete Zitat eine genaue Quellenangabe an.
Luther mag sicher auch seine guten Seiten gehabt haben, aber die werden ja in unzähligen anderen Büchern verherrlicht und hochgelobt. Mynarek verzichtet auf diese und knallt uns mit diesem Buch eine Akte Luther auf den Tisch, die sich gewaschen hat.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Buch 18. März 2014
Von atirb
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Ist ein tolles Thema und stellt einiges auf den Kopf. Komme kaum zum Schlafen, es ist spannend. Werde weiterhin noch solche Bücher kaufen.
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16 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jayanti
Format:Broschiert
Der Autor, ein wirklicher "Insider" was die Luther-Thematik betrifft, wenngleich er auch ein Theologe ist, hat aber doch auf eindringliche Art und Weise in dieser kleinen Broschüre (ca. 146 Seiten) verdeutlicht, was Luther wirklich für ein Mensch gewesen ist bzw. was ihm vorschwebte und was er entspechend umzusetzen gedachte. Sicherlich verteidigt Mynarek seine Arbeit sowie die Umgehungsweise mit dieser für so manchen brisanten Thematik, und so kommt der Gedanke auf - das er Polemiker wäre - aber so empfind ich`s genau anders herum, denn Myraneks hat auch ein Gewissen und versucht aufzuklären. Denn was Bitte hat der Autor schon zu verlieren?. Jeder welcher vorgibt, sich treu der Evangelischen Kirche und sowieso dem patriarchalischen frauenfeindlichen Christentum (andere Religionen sind im Kern per se nichts besser was das Frauenbild betrifft) und dem Gründer Luther verschrieben oder zugehörig zu fühlen, sollte sich mit dieser kleinen Broschüre einmal ausführlich auseinander setzen. Es wird langsam aber sicher mal endlich Zeit, das die so genannten Christen aufwachen und die Augen öffnen, was diesen Reformator betrifft. Er war nämlich ganz anders, als es überall propagiert wird. Entweder möchten die Menschen es nicht hören, oder aber sie sind einfach schlichtweg Indoktriniert, und unterliegen einer Massensuggestion. Beurteile das aufgrund meiner eigenen Erfahrung. Lesen Sie weiter... ›
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