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Lutetia Stubbs: KellerLeichen
 
 

Lutetia Stubbs: KellerLeichen [Kindle Edition]

Matthias Czarnetzki
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Definition eines kleinen Problems:Eine Leiche im Keller finden; vorausgesetzt, es ist niemand, den man kennt.

Definition eines mittleren Problems:Engagierte Nachbarn, die wünschen, dass die Leiche Gesellschaft bekommt.

Definition eines großen Problems:Ein Policecommander, der entscheidet, dass DU diese Gesellschaft wirst.

Dann wird es Zeit, die Schaufel zu packen und ein paar Schädel richtig zu rücken. Und zwar nicht, um Platz für die eigenen Gebeine zu schaffen.


Inhalt: Harold, Marx und Lutetia Stubbs sind die Neuen in Borough und sollen
- nach dem Willen einiger Einwohner - hier auch nicht alt werden.

Als Marx im Keller ein Skelett findet, ergreift Polizeichief Murdok McDuff die Gelegenheit, einige dunkle Punkte seiner Vergangenheit und diese Störenfriede auszulöschen - aber er hat seine Rechnung ohne Lutetia gemacht. Als die sich mit dem Totengräber verbündet, tauchen Leichen an Orten wieder auf, an denen sie vorher gar nicht vergraben waren.


Leserstimmen

"Skurril-sarkastischer Krimi mit schräger Heldin und jeder Menge Geheimnissen, Verbrechen, Verwirrungen und großer wie kleiner Straftaten, der nicht nur durch eine spannende Story sondern auch einen ironisch-witzigen Schreibstil begeistert."

"Witzig, schnell und sarkastisch."

"Wer in diesem Borough wohnt, der hat nichts zu verlieren. 'Kellerleichen' ist ein ebenso schräger wie spannender Krimi."

"Wie in einem Slapstick ist das Tempo hoch. Es geht Schlag auf Schlag."

"Es ist ein Wettlauf um die Krone der Skurrilität, bei dem die Dörfler vorne liegen."

"Auf den ersten Blick harmloser als Tom Sharpe - aber nur auf den ersten."

"Gewitztes und mit viel Liebe und vor allem Sarkasmus gewnrzte Geschichte, die am Ende einiges an Überraschungen bereit hält.
Sehr erfrischend."

"Wer einen Krimi erwartet, der nachdenklich den Täter umkreist, ist hier falsch. Wer Skulduggery Pleasant mag, der wird das Buch lieben."

"Ein beschauliches Örtchen mit seinen seltsam anmutenden Bewohnern machen dieses Buch zu einem amüsanten und kurzweiligen Lesevergnügen."

"Dabei nehmen sowohl Lutetias Methoden als auch die Geschichte teilweise sehr abstrus-lustige Wendungen an und am Ende findet sich sogar noch... aber das sollte man am besten selbst nachlesen."

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einfach ein gutes Buch 13. Dezember 2011
Von Silsi
Format:Kindle Edition
Der Vater von Lutetia und Marx Stubbs mietet die Burg über dem beschaulichen Örtchen Borough und setzt damit die Honoratioren der Stadt in Panik. Denn die haben ' im wahrsten Sinne des Wortes ' Leichen im Keller. Eine davon liegt im Keller der Burg, wo Marx auch bald darüber stolpert. Es gelingt den Honoratioren, allen voran Murdock McDuff, die Leiche verschwinden zu lassen. Doch damit nicht genug: Als Mitwisser soll auch Familie Stubbs verschwinden. Doch McDuff hat die Rechnung ohne Lutetia gemacht.

Warum hat mir das Buch gefallen?

1.Der Plot hat Tempo. Der Autor wechselt gekonnt zwischen verschiedenen Personen und Schauplätzen hin und her, ohne dass der Leser den Faden verliert. Im Mittelteil wird die Geschichte breit und komplex, doch es gelingt dem Autor am Ende wieder alle Fäden zusammenzuführen - wenn auch nicht so, wie ich es erwartet hätte, oder wie ich es mir für die einzelnen Charaktere gewünscht hätte (armer Wilson!). Die Geschichte schreit nach einer Fortsetzung.

2.Zahllose spannende, krude Charaktere tummeln sich in der Geschichte, allen voran die hochintelligente, gefühlsarme Hauptperson, Lutetia. Wie es ihr gelingt, quasi per Autopilot Smalltalk zu führen, während sie in Wirklichkeit kompliziertes Überlegungen anstellt, ist großartig. Aber auch der charmante Totengräber George und die biestige alte Jungfer Brenda sind schön ausgearbeitet. Schön auch der brave Kleinstadtpolizist Wilson, der mit seinen Recherchen ausgerechnet seiner machtgierigen Mutter Amanda in die Quere kommt.

3. Der Humor ist erfrischend, ohne sich beifallheischend in den Vordergrund zu drängen. Immer wieder blitzt Menschenkenntnis und Menschenliebe zwischen den Zeilen hervor. Gerade die Liebesgeschichte zwischen Brenda und Harold, einem verknöcherten Mathematiker, fand ich bei aller Komik zutiefst berührend.

Zwischen 'Lutetia' und 'Drachenfliegen' liegen laut Autor sechs Jahre. Erzähltechnisch liegen Welten zwischen beiden Büchern und ich kann 'Lutetia' uneingeschränkt empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
letizia stubbs 1. März 2012
Format:Kindle Edition
Ha,ha,ha...
ZITAT: "Die Swansons galten als Neuzugezogene; sie lebten erst seit dreißig Jahren in Borough."
Ich lache mich platt...!
England? War das nicht doch in der Schweiz :-))

Ich bin keine Krimi-Leserin, das macht mir keinen Spass.
Aber diesen werde ich lesen, um solche Sätze zu finden.

Beste Grüsse
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Kindle Edition
"Lutetia Stubbs Kellerleichen" ist von einem Kenner der englischen Provinz geschrieben. Liebevoll, absurd und nicht ohne feine Ironie beschreibt Matthias Czarnetzki den menschlichen Sumpf, der sich unter der scheinbar festen Oberfläche einer Kleinstadt befindet. Hier haben fast alle Einwohner ihre "Leichen im Keller" und haben es sich damit gut eingerichtet bis die die Familie Stubbs, vertreten durch einen etwas autistisch anmutenden Mathematikprofessor und seinen beiden Kindern, die ungewöhnlichen Tätigkeiten nachgehen, unerwartet in das Burgschloß der Kleinstadt einziehen. Seit Jahrzehnten verbuddelte Geheimnisse drohen von den arglosen?! Stubbs ans Tagelicht gezerrt zu werden. Auch wenn sie inzwischen alt geworden sind, ihre krimelle Energie, die jetzt darauf abzielt, die Familie Stubbs zu eliminieren, haben die Honorationen des kleinen Ortes keinesfalls verloren. Eine spannende und sehr amüsante, zuweilen absurde Lektüre.
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