Jürgen Martschukat, Frankfurter Rundschau, 04.05.2004
Claudia Bruns und Tilmann Walter haben elf Beiträge versammelt, die verdeutlichen, dass sexuelle Handlungen und Erfahrungen in historisch spezifischen Kontexten stehen. Der Band kreist um das späte 19. und frühe 20. Jahrhundert, als Sexualität als maßgeblicher Bestimmungsfaktor menschlicher Identität erst "erfunden" wurde. Die einzelnen Aufsätze gehen jedoch weit über diesen Zeitraum hinaus und fragen in deutschsprachigen Gesellschaften der gesamten Neuzeit nach Definitionen des "Normalen" und des "Unnormalen".
Katalog der schwulen Buchläden, Sommer 2004-08-16
Die zwölf Artikel dieses Sammelbands beschreiben unterschiedliche Etappen im Formwandel der Sexualität [...].