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Die Lust am Leben wieder entdecken: Eine Selbsttherapie (Beltz Taschenbuch / Ratgeber)
 
 
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Die Lust am Leben wieder entdecken: Eine Selbsttherapie (Beltz Taschenbuch / Ratgeber) [Taschenbuch]

Jean C. Jenson , Agence Hoffman , Alice Miller , Angelika Hildebrandt
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Beltz; Auflage: 3., aktualisierte und neu ausgestattete Aufl. (24. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407229305
  • ISBN-13: 978-3407229304
  • Originaltitel: Reclaiming your Life
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.534 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jean C. Jenson
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Dieses Buch lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Der Ansatzpunkt den dieses Buch bringt, nämlich dass Gefühle von der Vergangenheit nochmals gelebt werden, ist sehr interessant. Auch warum Personen heute in Situationen mit Gefühlen aus der Vergangenheit reagieren. Für mich ist es ein sehr wichtiges Buch für die psychotherapeutische Arbeit. Es hat sowohl mir selbst als auch meinen Patienten sehr viel gebracht. Ich finde dieses Buch sehr empfehlenswert." Kundenrezension, www.amazon.de "Ich kann jedem, der seine Vergangenheit hinter sich lassen will, dieses Buch empfehlen. Es ist gut verständlich geschrieben, mit vielen Beispielen aus dem Leben. Ich denke jeder wird sich zumindest in eines der Beispiele wieder finden. Es ist auch empfehlenswert um seinen Partner besser zu verstehen oder seine Arbeitssituation. Das Buch hilft sich selbst zu helfen und bringt Licht ins Dunkel. Von all den vielen Büchern die ich bisher gelesen habe, die über diese Thema handeln, ist dies eines der besten." Kundenrezension, www.amazon.de

Kurzbeschreibung

Viele Auseinandersetzungen in Partnerschaft und Beruf sind keine Reaktionen auf die tatsächlich gegebene aktuelle Situation, sondern "Stellvertreterkämpfe": Partner, Freunde oder Kollegen werden zum Ersatz für die Personen, unter denen man in der Kindheit gelitten hat. Und der Erwachsene agiert in einem kindlichen Bewusstseinszustand.

Jean Jensons Buch ist eine klare und verständliche Anleitung zur Selbsttherapie, wie mit Hilfe bestimmter Techniken die Fixierung auf kindliche Erlebnisse und Reaktionen, wie das Missverhältnis von "Erwachsen sein, doch als Kind reagieren" aufgehoben werden kann. Im Vordergrund steht dabei die heilende Aufarbeitung der Kindheit: Symbole und Auslöser zu identifizieren, die Kunst der Selbstbeobachtung, die entscheidende Bedeutung des Trauerprozesses und Übungen, die der Heilung dienen. Fallstudien und Berichte von Betroffenen über eine erfolgreiche Regressionstherapie und ein Nachwort von Alice Miller beschließen das Buch. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
73 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erkenntnis und Veränderung 22. Oktober 2010
Von A. Merten
Format:Taschenbuch
Meiner Meinung nach besteht die einzige Möglichkeit, wenn man eine Vorbelastung für psychische Erkrankungen hat, sich Hilfe zu suchen, bevor es einem richtig schlecht geht, oder in stabilen Phasen zwischen zwei Krankheitsschüben, indem man sich selbst einen Therapeuten sucht, oder entsprechende Ratgeber liest.

"Ich weiß das alles, aber es hilft mir nichts." - So ging es mir bisher mit meiner Familiengeschichte. Durch gehäuftes Vorkommen psychischer Erkrankungen (und Suizide) im Familien- und Freundeskreis und dem Kampf gegen eigene depressive Verstimmungen bin ich seit Jahren am Forschen, wie man psychischen Erkrankungen vorbeugen oder sie heilen kann. Bei klinischer Behandlung wird noch immer hauptsächlich auf Psychopharmaka gesetzt, obwohl es viele Therapiemöglichkeiten gibt. Als Ursachen betrachte ich neben der Struktur des Gesundheitssystems die Weigerung und Angst der Patienten, mitzuarbeiten und unangenehme Wahrheiten ans Licht kommen zu lassen, wie ich es aktuell gerade wieder in der Familie erlebe.

Warum schützen Kinder ihre Eltern? Warum verleugnen sie, was ihnen angetan wurde, und werden dabei von Angehörigen bestätigt? Ich zitiere aus mir bekannten Fällen:
Mutter: "Ja, der Junge hat vom Vater mit dem Kehrblech Dresche bekommen. Aber daran kann es nicht liegen. Der Nachbarsjung' hat viel mehr gekriegt, sogar mit dem Stuhlbein oder dem Ochsenziemer, und der hat nix. Die waren hier doch alle so."
Sohn: "Er konnte eben nicht anders. Er hat halt auch ein schweres Leben gehabt. Na ja, und als ich mein erbrochenes Mittagsmahl aufessen sollte, habe ich es eben heimlich aus dem Fenster gespuckt." - Vati hat es ja nur gut gemeint, und darum können wir Vati nicht böse sein. Lieber soll es dem Kind selbst schlecht gehen, als dass es die Eltern traurig macht, und die Illusion, geliebt worden zu sein, Strafe verdient zu haben und sich durch eigenes Wohlverhalten Liebe verdienen zu können ist leichter zu ertragen, als die Erkenntnis, dass die Eltern einem geschadet haben.

In anderen Therapien geht es oft um Aussöhnung und Verzeihen, um sich von den Eltern zu lösen. Das setzt aber voraus, dass Eltern eingestehen, dass sie sich falsch verhalten haben, dass sie den Schmerz ihres Kindes nachempfinden können und es ihnen leid tut, wie sie es behandelt haben. Wenn sie das nicht tun, wird der Leidensdruck verstärkt. Die einzige Erklärung wäre, dass die Eltern tatsächlich böse sind, dann könnte man sie hassen und sich abgrenzen. Aber das widerspricht oft der kindlichen Empfindung. Die Eltern haben ja auch nette Seiten, haben viel für einen getan, und so schlimm war es ja eigentlich auch nicht. Vor allem bei verdecktem, emotionalem Missbrauch ist es schwer, Ursache und Wirkung zu erkennen. Also wird bagatellisiert und im Nachhinein versucht, die Realität zu ändern. Vergeblich.

Genau hier setzt Jean C. Jenson an: Sie benennt klar, was alles unter Missbrauch zu verstehen ist, und zeigt Techniken auf, die persönliche Kindheitsgeschichte und ihre Bezüge zur Gegenwart aufzudecken. Sie erläutert, dass fast jedes Kind "Missbrauch" erlebt (hat) - was viele der desolaten Zustände in der Gesellschaft in anderem Licht erscheinen lässt. Und sie verzichtet auf Schuldzuweisungen. Es ist menschlich, dass Eltern Fehler machen (auch mir fielen Situationen ein, in denen ich mich als Mutter nicht angemessen verhalten habe). Es ist nicht notwendig, zu erforschen, warum die Eltern so gehandelt haben, ob sie "böse" waren oder Opfer der Umstände, ob sie Einsicht zeigen oder nicht. Es geht einzig und allein darum, anzuerkennen, dass ein emotionaler oder körperlicher Missbrauch stattgefunden hat und das Kind darunter gelitten hat. Fehlende Schuldzuweisungen erleichtern meiner Ansicht nach das Zulassen dieser Einsichten enorm - man muss keinen "Verrat" mehr an seinen Eltern begehen.

Jean C. Jenson zeigt auf, dass wir es nicht deshalb im Leben oft schwer haben, weil wir uns nicht von alten Werten und Verhaltensweisen trennen können (z. B. Leistungszwang), sondern dass dieses Verhalten dazu dient, die Gefühle, die wir als Kind nicht haben durften, weil sie lebensbedrohlich gewesen wären (z. B. Wut gegenüber einem gewalttätigen, körperlich überlegenen Vater; Erkenntnis, dass die Mutter nicht für einen sorgen kann; Scham für scheinbares Unvermögen), zu verdrängen, obwohl diese Gefahr in unserer Erwachsenenrealität nicht mehr existiert, weil wir für uns selbst sorgen können. Dies geschieht zum einen durch Überreagieren und Kämpfen, zum anderen durch Vermeiden (Leugnen, Verdrängen, Bagatellisieren, Rationalisieren). Dabei dienen uns Menschen aus unserem Umfeld, z. B. der Partner oder der Chef, als Symbole. Wir reagieren also auf aktuelle Belastungen nicht wie Erwachsene, sondern wie das Kind von damals, in der Hoffnung, dass uns die Mitmenschen von heute stellvertretend die Anerkennung geben, die wir von unseren Eltern nicht bekommen haben. Das führt zu Frustration, Streit, Überforderung.

Es werden Methoden aufgezeigt, zu trauern, die alten Gefühle wiederzuentdecken und zu durchleben, auch wenn es schmerzlich ist, und sich dadurch von ihnen zu lösen und zu einem erwachsenen Bewusstseinszustand zu kommen. - Mir ist klar geworden, dass emotionale Zusammenbrüche, in denen ich eine beginnende Depression befürchtete, in Wirklichkeit eine Regression in kindliche Gefühlszustände war, wenn meine Abwehrmechanismen durch Überforderung nicht mehr funktionierten. Ich muss sie also nicht absichtlich herbeiführen. Ich habe erkannt, dass bisher so vieles im Leben, was ich mir vorgenommen hatte, scheiterte, weil ich es nicht aus freiem Willen tat, sondern um von meinem Dozenten, Chef, Mann (als Stellvertreter meiner Eltern) Anerkennung zu bekommen. Ich habe mich oft völlig verausgabt und trotzdem nicht den erwünschenten Erfolg gehabt. Dieses Buch hat den Blick auf mein ganzes Leben verändert, und gibt mir die Freiheit, es zukünftig mehr nach meinen eigenen Bedürfnissen zu gestalten, als nach den alten Erwartungen meiner Eltern oder deren heutigen Stellvertretern. Diese Erkenntnis lässt auch Partnerprobleme in anderem Licht erscheinen. Oft reagiert man symbolisch aufeinander, und darum lassen sich Konflikte nicht lösen.
Ein Mann, der von seinen Eltern vermittelt bekommen hat, dass nur Arbeit zählt, wird schwer verstehen, wie seiner Frau das bisschen Haushalt mit nur zwei Kindern über den Kopf wachsen kann. Und sie wird ihn auch nicht mit Argumenten überzeugen können. Wenn ihr klar wird, dass sie das gar nicht braucht, weil sie nicht darauf angewiesen ist, dass er mit ihr zufrieden ist und sie lobt, kann sie auf diesen Kampf verzichten.

Fazit: Die Arbeit der Regression ist ein langer Prozess. Da ich vieles schon vorher wusste und durchlebt habe, haben allein die aus diesem Buch gewonnenen Erkenntnisse und die Neubewertung von alten und aktuellen Konflikten meinem Leben eine positive Wende gegeben.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
flüssig zu lesen 16. Mai 2011
Format:Taschenbuch
Dieses Buch lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Der Ansatzpunkt den dieses Buch bringt, nämlich dass Gefühle von der Vergangenheit nochmals gelebt werden, ist sehr interessant. Auch warum Personen heute in Situationen mit Gefühlen aus der Vergangenheit reagieren.
Für mich ist es ein sehr wichtiges Buch für die psychotherapeutische Arbeit. Es hat sowohl mir selbst als auch meinen Patienten sehr viel gebracht. Alleine die Erkenntnis, dass diese Gefühle aus der Vergangenheit kommen und hier auch genau an Situationen festzumachen sind, war schon ein Erfolg. Die zentrale Frage ist hier "Wann hattest du dieses Gefühl schon einmal?".

Ich finde dieses Buch sehr empfehlenswert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
unbeschreiblich wirksam 20. Juli 2011
Von Wittenius
Format:Taschenbuch
Dieses Buch habe ich vor ca. 4 Monaten gefunden und arbeite seitdem damit. Ich kann sagen, dass alles was die Autorin schreibt, tatsächlich eintritt. Sind die Symbole erst einmal ausfindig gemacht, erfolgt die Feststellung, ob man im "Kindmodus" oder im "Erwachsenenmodus" unterwegs ist, recht bald. Das Spüren der Gefühle( bei mir meist Übelkeit,Magenschmerz, Hitze aber auch Unruhe, Unkonzentriertheit und Angst) ist sehr unangenehm und dauert je nach Thema manchmal Tage. Wenn die Ursprungsszene oder Erinnerung oder der Einfall dann auftaucht, ist das sehr schmerzhaft, begleitet von heftigem Weinen.Danach ist man körperlich in einem Zustand, als hätte man 48 Stunden ohne Schlaf gearbeitet, aber die Seele ist frei und es geht einem mental wunderbar.
Ich muss jedoch dazufügen, dass ich durch eine lange Analyse auf die Hinweise in mir geschult worden bin und daher möglicherweise schneller an die Themen rankomme als jemand der nicht diesen mentalen Schutz kennenlernen durfte.
Vielleicht hätte es ohne Analysearbeit vorher gar nicht geklappt, je nach dem wie schwer die Schäden waren.
Wichtig ist nur, dass jeder für sich selbst abstimmen muss, ob er seelisch kräftig genug ist, diese Arbeit anzugehen.Dann aber funktioniert sie.Tatsächlich!
Die Bemerkung am Schluss des Buches von Alice Miller ist eher schädigend, da sie die Arbeit der Autorin schmälert.
Die Fallbeispiele haben mich eher erschreckt, da ich mich in keiner Weise in diesen Fällen wiederfand.Ich habe diesen Teil dann auch nicht mehr lesen.
Dieses Buch empfehle ich allen, die sich tatsächlich anfangen zu fragen, wieso ihnen in bestimmten Bereichen immer und immer wieder das Gleiche(Ähnliches) begegnet und wieso sie das nicht ändern können.
In diesem Buch liegt der Schlüssel versteckt.
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Lange Zeit während des Lesens des Buches war ich sicher, dass ich dem Buch 5 Sterne geben würde. Lesen Sie weiter...
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Hervorragendes Buch!
Dieses Buch ist geeignet für jeden, der an sich arbeiten will oder auch Hintergründe erforschen will. Mich hat dieses Buch wieder ein Stück weitergebracht. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Patne veröffentlicht
SUPER, hat mir sehr geholfen!
Ich kann jedem, der seine Vergangenheit hinter sich lassen will, dieses Buch empfehlen. Es ist gut verständlich geschrieben,
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Alice Miller rät zu diesem Aufgabenbuch...
... und das tut sie zu Recht. Nicht nur, dass ihre unglaubliche Buchsammlung enorm viele Themen tief und reflektiert beinhaltet und dann doch das Quentchen "und was mache ich jetzt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2009 von xy
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