"The Secret of Mamo" ist der erste abendfüllende Kinofilm mit Lupin dem Dritten in der Hauptrolle. Eigentlich nicht schlecht, aber vom Zeichnerischen für meine Begriffe nicht ganz auf der Höhe. Die Figuren - vor allem Fujiko und Lupin leiden besonders - sind irgendwie sehr in die Länge gezogen, wirken zu karrikturenhaft. Auch die Titelfigur Mamo ist wirklich sehr unansehnlich geraten.
Der Film spielt teilweise auch sehr stark mit Slapstick-Elementen - und zwar der derberen, voraussehbaren Art - was mir persönlich auch nicht sehr liegt.
Zum Inhalt: Lupin wird hingerichtet, Zenigata, sein ewiger Gegenspieler von der Interpol trauert bereits um ihn. Oder stimmt da vielleicht doch etwas nicht? Natürlich lebt Lupin! Gemeinsam kommen die Helden einem wahnsinnigen Wissenschaftler auf die Schliche, der das Geheimnis des Klonens und des ewigen Lebens gelöst hat. Gewohnt actionreich und recht flüssig in Szene gesetzt. "The Secret of Mamo" bleibt trotz der geschilderten Schwächen sehbar, rangiert für mich aber im Mittelfeld der bisher erschienenen Filme, OVA's und Fernsehspecials. Die besten bleiben für mich "Das Schloss des Cagliostro", "Tokyo Crises" und "Dragon of Doom".