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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lupe Fiasco The Cool, 16. Dezember 2007
Mit "The Cool" veröffentlicht Chicagos Multitalent Lupe Fiasco seinen 2. Longplayer, der zugleich aber auch sein vorletzter sein wird. Denn wie Lupe in einem Interview zuletzt bekannt gab wird er seine aktive Karriere als MC nach seinem nächsten Album "LupeEnd", welches im 3 oder 4 Quartal 2008 erscheinen wird, an den Nagel hängen. Nach seinem grandiosen aber auch für manche auch gewöhnungsbedürftigen Debutalbum "Food & Liquor" war man sehr gespannt wie sich Lupe das Jahr über hinweg weiterentwickelt hat. "The Cool" ist ein Konzept Album zu seinem Song "The Cool" aus seinem Debutalbum und erzählt die Geschichte eines kleinen Jungen der ohne Vater aufwuchs und dessen Wegbegleiter das Leben auf der Straße und das Musik Business sind. Lupe hat auch hier einige Elemente aus verschiedenen Genres zusammengemischt und das natürlich mit sehr viel Rap aber vom Gesamteindruck hergesehen ist es ein Hip Hop Album geworden und nicht wie bei einer Fergie oder einem Will.I.Am ein bunter Mix der mit Hip Hop nicht mehr allzu viel am Hut hat. Auf "The Cool" bekommen wir frische Tracks geboten die mit schönen Melodien durch diverse Instumente und zum Großteil mit sehr vielen chilligen Elementen untermalt sind. Für einen abgerundeten Gesamteindruck gibt es dann auch noch einige Gesangsparts in diversen Songs v. a. als Refrain. Ein Meisterwerk hier ist wohl eindeutig "Hip Hop Saved My Life" mit einem eingängigen Beat, einer hammergeilen chilligen Pianomelodie und dazu noch einen guten Text...einfach ein perfekter Hip Hop Song. Zu den weiteren Highlights der Platte zählen das irgendwie lustig zugleich auch stylisch klingende "Go go gadget flow", "The Coolest", die geniale Single "Superstar", "Intruder Alert", "Paris Tokio", "The Die" und das düster und sehr dreckig wirkende "Put you on game". "The Cool" von Lupe Fiasco gehört einmal mehr zu den besten Rap Alben aus dem mittleren Westen in diesem Jahr, das vor allem auch wegen dem bereits schon erwähntem Aufbau/Konzepts und natürlich der qualitativ hochwertigen und klasse Rap Musik die man hier zu hören bekommt.
PeAcE
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The Cool? The Great., 14. Dezember 2007
Kanpp ein Jahr ist es her, dass Lupe Fiasco mit seinem Debutalbum Food § Liquor der von Crunk und Snapmusic geplagten Hip Hop Szene ein kleines Facelift gab. The Cool soll nun an das von Kritikern geschätze erste Album anknüpfen.
'They thought it was cool to burn crosses as they hung you from trees in your backyard...' Schon das Intro macht klar, dass es bei The Cool nicht sonderlich ums posen geht - sondern eher mal wieder den Kopf einzuschalten und sich umzuschauen. Nach einem kurzem Interlude (Free Chilly) geht es auch mit Go Go Gadget Flow so richtig los. Ein Track bei dem wohl kaum einer still sitzen bleiben kann.
Ziemlich relaxed geht es weiter mit The Coolest. Und auch wenn Lupe wie der typische Computer-Nerd aussieht - wir kaufen es ihn ab dass er The Coolest ist. Und trotz des tollen Beats hört man ihm gebannt zu.
Superstar - die erste Singleauskopplung featured Matthew Santos. Sieht vielleicht seltsam aus, diese Kombination, aber perfekter könnte das Zusammenspiel nicht sein, denn der Herr verleiht dem Lied das gewisse Etwas. Nur ein weiterer Beweis, wie gut es dem Hip Hop tun kann, wenn man die Standarts hinter sich lässt.
Paris Tokio hat einen gewissen Oldschool Touch und auf Hi-Definition findet man - wär hätte es gedacht - Snoop Doog zusammen mit Big Pooh von Little Brother. Und der Track groovt so richtig. Wenn Lupe etwas kann, dann ist es perfekte Features aussuchen, die zwar erst etwas Verwirrung stiften, aber dann so richtig einschlagen.
Mit Hip Hop Saved My Life folgt mein persönlicher Favorit. Ein Lied das nicht nur die Hymne vieler Hip Hop Headz werden wird, sondern auch durch Text, Beat und Hook besticht. Lupe ist cool, Lupe ist Fresh, Lupe ist Hip Hop. Es folgt ein ebenso brillianter Track - Intruder Alert. Lupe zeigt wieder mal, dass Storytelling definitiv zu seinen Stärken gehört. Bewegend.
Mit Little Weapon und Gotta Eat folgen zwei weitere Prachtexemplare von denen The Cool einige zu bieten hat. Dazu gehören weiter auch The Die und Fighters - der zweite Track mit Matthew Santos. Hier zeigt sich Lupe von seiner persönlichen, emotionalen Seite - eine Seite die er ruhig öfters zeigen kann.
Alles in Allem lässt sich sagen, dass The Cool locker an Food And Liquor anknüft, wenn es es nicht sogar toppt. Lupe beweisst einmal mehr, dass er das Gesicht des neuen, frischen Hip Hop ist und noch viel wichtiger - er beweist wie clever und tiefgründig Hip Hop sein kann, und vor allem: sein sollte.
Volle Punktzahl für dieses brilliante Album.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das ist Hiphop im Jahr 2008 - ehrlich, musikalisch und tiefgründig!, 25. Februar 2008
Lupe Fiasco ist mit seinem Album "The Cool" wohl das gelungen, was man eine Punktlandung nennt. Ein Album, das keine Längen hat, welches durchweg Gefallen findet. Die für Hiphop schwer zu vermittelnden "Ohrwürmer" werden hier am Fließband produziert. Die Songs zeichnen sich durch feinsinnige Elemente aus, die erst nach häufigerem Anhören auffallen und durch die dem Album eine schöne Einmaligkeit verliehen wird. Was Lupe Fiasco hier abliefert, ist rund, richtig rund. Überall finden seine Zeilen Einlass, nicht nur bei den Fans in der Hood. Seine Lyrics werden ernst genommen. Seit seinem Einstieg ins Game hat er wohl einige Dinge in der Szene, aber auch außerhalb (New Orleans, Rassismus, Gewaltverherrlichung, Amokläufe in High Schools und Universitäten), erlebt. Diese Themen werden aufgearbeitet, kritisiert und hinterleuchtet. Herrlich dabei ist sein wirklich ausgefeilter Rap-Style. Der ist nicht wie bei vielen Rap-Poeten nur "Mittel zum Zweck", sondern perfekt on-point und variabel.
Tracks wie "Go Go Gadget Flow" verdeutlichen dies, ebenso Perlen wie "Little Weapon", welches auch durch unglaubliche Song-Elemente sofort hängen bleibt, ähnlich dem grandiosen "Streets On Fire".
Der baldige Radiohit (oder ist die Rotation schon auf Rekordniveau? ;-)) "Superstar" hat zwar eindeutige Pop-Anleihen, aber wenn ich ehrlich bin, ist das sehr gelungener "Pophop". "The Die" ist ein weiterer Track, den ich hier noch aufgreifen möchte:
Das ist mit das ehrlichste, was ich seit Jahren gehört habe. Wirklich etwas besonderes, allein wegen Tracks wie diesem lohnt sich die Anschaffung des Albums.
Ich könnte hier noch einige klasse Songs aufzählen, das Album bietet genügend Qualität um darüber zu schreiben. Allerdings empfehle ich den direkten "Eigenversuch", ihr werdet es nicht bereuen!
Ein ganz heißer Kandidat für den Titel "Album des Jahres"!
Das Album übrigens ist von der Aufmachung her sehr gelungen, die Verpackung steht dem Inhalt in nichts nach und kann, ohne das man sich schämen muss, im CD-Regal gut sichtbar platziert werden. :)
MfG chido
Nur als Tipp am Rande..
Wer ehrlichen Hiphop mag / liebt / verehrt, sollte sich mal Trae - "Life Goes On" geben, ebenfalls grandios!
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