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Lungs

Florence + The Machine Audio CD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

motor.de

Noch ein Hype, der hält, was er verspricht: das vor Lebhaftigkeit vibrierende Debütalbum von Florence And The Machine aus England ist alles, was man an Indie-Pop lieben muss - und noch viel mehr!

Nichts gegen schnieke gelockte Jungs-Grüppchen in Röhrenjeans und mit Gitarren in den Händen. Aber wenn man sich mal ein bisschen umguckt, wonach die Musikbranche derzeit giert, dann sind das wohl doch eher hübsche, extravagant gestylte junge Frauen. Und das gilt nicht nur für den Elektropop, wo seit Wochen Lady Gaga, La Roux und Little Boots von den Single-Charts bis zur Underground-Disco das gesamte Feld im Alleingang bestellen. Auch ohne Synthesizer kann man zum Hype werden, wie Florence And The Machine beweist.
Schon zum Jahreswechsel waren sich die BBC und sämtliche Musikexperten Großbritanniens sicher, dass die 25-jährige Florence Mary Leontine Welch und ihre Maschine (womit - wie gesagt - kein Synthesizer, sondern vermutlich die unterstützenden Musiker an Gitarre, Keyboard und Drums gemeint sind) ganz groß durchstarten werden. Jetzt endlich gibt es auch das Album zu den Vorschusslorbeeren - und tatsächlich lässt sich die Begeisterung mit spielender Leichtigkeit teilen.

Mit ordentlich Tempo und einem bei allem Liebreiz nicht zu verachtenden Quäntchen Aggressivität purzeln auf "Lungs" Indie-Pop-Ohrwürmer (teilweise zusammen mit Alex James von Blur geschrieben!) wild durcheinander, wie man sie so unbekümmert nicht aller Tage zu hören bekommt. Und vor allem nicht von so einer eindringlichen, angenehm unperfekten Stimme vorgetragen!

Wer versuchen will, die Engländerin in eine bestimmte Schublade zu zwängen, wird sich damit schwer tun. Denn Florence And The Machine vereint lässig die exzentrisch-schönen Melodien von Bat For Lashes mit der Melancholie Cat Powers, der Toughness von P.J. Harvey und dem britischen Sarkasmus Lily Allens. Außerdem muss die Schublade erst noch gezimmert werden, in die jemand gehört, der ganz nonchalant von Prügeleien zwischen Liebenden und seinem verdorbenen Ruf singt, nur um kurz danach das vor allem aus dem "Sex and The City"-Finale bekannte "You've Got The Love" zu covern.

Kurzbeschreibung

Ein neuer Stern am Pop-Himmel!

Florence And The Machine macht sich gut in der Reihe aufmüpfiger Pop-Damen, die England zu bieten hat. Aber sie ist bei weitem frecher als Lily Allen, und wo Kate Nash niedlich am Klavier sitzt, rauscht Florence wehenden Kleides über die Bühne und singt auf ihrem Debütalbum „Lungs“ Lieder über eine Liebe, die schon mal mit den Fäusten ausgetragen wird.

Darum geht es auch in ihrer verzaubernden Single “Kiss With A Fist”, welche uns in die dunkle, mysteriöse Welt der schillernden Florence entführt.

Florence & The Machine ist weit mehr als ein Name den man sich merken muss, sie ist eine Naturgewalt an der man nicht vorbei kommt.

’Album of the year so far...magical stuff’ Music Week

’Lungs sounds breathtakingly huge...’ The Evening Standard

‘Florence Welch is destined for greatness.’ The Times

‘This is the year Flo will put everyone in the world under her entrancing spell.’ NME

‘Florence Welch is the girl we all want to be in 2009. Eccentric, glamorous and lyrical.’ Grazia

kulturnews.de

Mehr Starthilfe geht nicht: Im Januar wurde die Londoner Sängerin Florence Mary Leontine Welch alias Florence & The Machine nach nur zwei Singles mit dem Kritikerpreis der Brit Awards ausgezeichnet, fast alle britischen Hypemacher setzten sie auf den Jahreslisten für 2009 ganz nach oben, und bei uns ist die Single "Kiss with a Fist" dank eines Vodafone-Spots präsent. Doch repräsentativ fürs Debüt ist der angriffslustige Werbehit nicht. Zwar sind mit "Dog Days are over" und "Rabbit Heart" noch weitere potenzielle Hits vertreten, doch ansonsten wehrt sich ihr folkgetränkter Indiepop auf angenehme Art gegen kommerzielle Ausschlachtung. Radikale Tempowechsel, ungewöhnliche Arrangements und der kakofonische Sound erfordern eine intensivere Auseinandersetzung. Auch mit Blick auf die vor Blut und Ironie tropfenden Texte liegt Florence mit ihrer Selbsteinschätzung schon ganz richtig: "Ich spiele Musik, wie sie Lily Allen oder Kate Nash spielen würden, wären sie in einem Schlangenkäfig im Keller eines Bestattungsinstituts in Louisiana aufgewachsen." Den Charts kann ein bisschen mehr Boshaftigkeit nur gut tun. (cs)
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