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Produktinformation

  • Audio CD (10. Juli 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Island (Universal)
  • ASIN: B002CHL3ZK
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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1. Dog Days Are Over
2. Rabbit Heart (Raise It Up)
3. I'm Not Calling You A Liar
4. Howl
5. Kiss With A Fist
6. Girl With One Eye
7. Drumming Song
8. Between Two Lungs
9. Cosmic Love
10. My Boy Builds Coffins
11. Hurricane Drunk
12. Blinding
13. You've Got The Love

Produktbeschreibungen

motor.de

Noch ein Hype, der hält, was er verspricht: das vor Lebhaftigkeit vibrierende Debütalbum von Florence And The Machine aus England ist alles, was man an Indie-Pop lieben muss - und noch viel mehr!

Nichts gegen schnieke gelockte Jungs-Grüppchen in Röhrenjeans und mit Gitarren in den Händen. Aber wenn man sich mal ein bisschen umguckt, wonach die Musikbranche derzeit giert, dann sind das wohl doch eher hübsche, extravagant gestylte junge Frauen. Und das gilt nicht nur für den Elektropop, wo seit Wochen Lady Gaga, La Roux und Little Boots von den Single-Charts bis zur Underground-Disco das gesamte Feld im Alleingang bestellen. Auch ohne Synthesizer kann man zum Hype werden, wie Florence And The Machine beweist.
Schon zum Jahreswechsel waren sich die BBC und sämtliche Musikexperten Großbritanniens sicher, dass die 25-jährige Florence Mary Leontine Welch und ihre Maschine (womit - wie gesagt - kein Synthesizer, sondern vermutlich die unterstützenden Musiker an Gitarre, Keyboard und Drums gemeint sind) ganz groß durchstarten werden. Jetzt endlich gibt es auch das Album zu den Vorschusslorbeeren - und tatsächlich lässt sich die Begeisterung mit spielender Leichtigkeit teilen.

Mit ordentlich Tempo und einem bei allem Liebreiz nicht zu verachtenden Quäntchen Aggressivität purzeln auf "Lungs" Indie-Pop-Ohrwürmer (teilweise zusammen mit Alex James von Blur geschrieben!) wild durcheinander, wie man sie so unbekümmert nicht aller Tage zu hören bekommt. Und vor allem nicht von so einer eindringlichen, angenehm unperfekten Stimme vorgetragen!

Wer versuchen will, die Engländerin in eine bestimmte Schublade zu zwängen, wird sich damit schwer tun. Denn Florence And The Machine vereint lässig die exzentrisch-schönen Melodien von Bat For Lashes mit der Melancholie Cat Powers, der Toughness von P.J. Harvey und dem britischen Sarkasmus Lily Allens. Außerdem muss die Schublade erst noch gezimmert werden, in die jemand gehört, der ganz nonchalant von Prügeleien zwischen Liebenden und seinem verdorbenen Ruf singt, nur um kurz danach das vor allem aus dem "Sex and The City"-Finale bekannte "You've Got The Love" zu covern.

Produktbeschreibungen

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen The Dog Days Are Over, 10. Juli 2009
Florence & The Machine, was für eine Band, was für eine Sängerin, was für eine unglaublich starke Stimme - das alles hab ich vor genau einem Jahr gesehen und gehört. Florence & The Machine waren noch absolut unbekannt bei den Massen, kein Album, kein Webevertrag, nur eine Vinyl 7" von "Kiss With A Fist" und ein paar Demos.
Alles wahnsinnig energiegeladen und selbstbewusst. Gänsehaut.
Aber was ist jetzt?
Ein Jahr später: Florence und ihre Band gewinnen langsam an Bekanntheit, gewinnen den Critic's Choice Award und ihre erste Single "Kiss With A Fist", ein schneller, durch Schrammel Gitarren geprägter Song, aber durch die wundervolle, Power-Stimme und den sarkastischen, coolen Text, plötzlich in einem Werbeclip zu hören. In den Charts geht's bergauf.
Der Hype ist perfekt...

Ist doch cool, endlich mal handgemachte, gute Musik, "echte" Musik im Fernsehen und im Radio, naja, klar, aber irgendwie sind die schon länger vorhandenen Songs: "Girl With One Eye", "Between Two Lungs" und "My Boy Builds Coffins" anders.
"Girl With One Eye" ist unzerstörbar gut, kraftvoller, durch die Gitarren, die scheppernden Drums. Dagegen die anderen zwei, sie wirken irgenwie glatt poliert, nicht mehr ganz so kraftvoll. Dennoch starke Songs, da kann man nicht dran rütteln.
"Dog Days Are Over" - der perfekte Opener, der Fels, daran wird alles gemessen, denn es ist der vielleicht beste Song der Platte.
"Rabbit Heart" mit den Chören und der schon fast schwindeleregenden Dramatik ist ein weiteres Highlight.

Dann die erste Schwächephase: "I'm Not Calling You A Liar" ist guter Indie-Pop, nein, einfach nur guter Pop.
"Howl" ist der eventuelle "Tiefpunkt". Syntheziser á la La Roux und Co. stellen Florence & The Machine, bei Nicht-Wissenden wahrscheinlich in eine Reihe mit den 80s-Plastik-Pop Damen. Zu Unrecht.
Aber dann, "Kiss With A Fist" und "Girl With One Eye" rütteln wach, starten voll durch, reißen mit und rocken. Wirklich schon Garagenrock zum abtanzen, ganz groß!
Mit dem "Drumming Song" sackt "Lungs" leider wieder ein bisschen ab. Solider Beat, aber alles nicht so packend das Ganze.
Es folgen die zwei schon erwähnten Songs "Between Two Lungs" und "My Boy Builds Coffins" und da ist es wieder zu hören, das Traumhafte, die Melodien und der Gesang, die dich in eine andere Welt schweben lassen. Diese unendliche Weite. Sehr gut arrangiert, vielleicht ein bisschen zu gut, aber geschenkt.
Dazwischen hört man "Cosmic Love", passt gut in die Reihe, alles wieder drin, die Weite und der Dream-Pop, aber diesmal eine echte Hymne.
Als nächstes stellt sich dem Fan die Frage, warum kommt jetzt nicht der Koloss, das Monster, der "Bird Song"?
Stattdessen folgen zwei mittelprächtige Popsongs "Hurricane Drunk" und "Blinding", wobei sich letzterer in eine, in sich absolut runde und rhythmische Nummer entwickelt, es wirkt nicht so aufgesetzt wie bei "Hurricane Drunk". Minimalistisch und clever.

Die Rettung naht. "Lungs" schließt traumhaft, emotional, kraftvoll, packend mit einem Bonustrack ("You've Got the Love"), so wie es sein sollte, so wie es beginnt und so wie vor einem Jahr alles anfing.
Und ich sage:
"I've got the love and I'm still in love and I know every hype has an end" !!!
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Produktions overkill, 16. Juli 2009
Von V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Die durch einen Werbespot gepushte vorab single ,Kiss With A Fist' der Londonder Newcomer ließ aufhorchen; es war zwar nicht mehr als ein ungestümer kleiner Indierocker, aber getragen wurde der von einer durchaus bemerkenswerten und voluminösen Stimme und klang herrlich unprätentiös. Anspuchsvoll ist anders, aber das Ding hatte Charme.

Bei dem Debutalbum will uns die Band nun offensichtlich davon überzeugen, dass Sie mehr kann, und es beginnt recht vielversprechend mit dem an die Cranberries erinnernden ,Dog Days Are Over' und dem pompösen ,Rabbit Hear (Raise It Up)' - gemeinsam mit ,Howl' der beste track dieser Platte. Der Rock der vorhanden wäre wird in ein Pop Gewand gezwängt und mit Folk-Stilmitteln verziert, Florence's Stimme beeindruckt, doch spätestens ab ,Girl With One Eye' verstärkt sich der wird klar, dass die junge Sängerin doch noch ein wenig an dem Gefühl, dass Sie mit den songs vermitteln will, arbeiten muß. Zu oft verlässt Sie sich auf die Naturgewalt ihres Organs, akzentuiert zu wenig, doch das kann Sie ja noch lernen.

Wirklich ärgerlich an diesem Produkt ist wie die an sich eigentlich guten bis sehr guten songs produktionstechnisch überladen und aufgeblasen werden und genau dadurch an Wirkung verlieren. Jeder Studiotechniker wird sich beim Anhören dieser CD zwar, ob der hier verwendeten Tricks und Techniken, der Harfen, der Streicher, des immer wiederkehrenden Indianer drum-rhythmus' im Himmel wähnen, doch die scheinbar genial in einen Pop-Rock Kontext gestellten Arrangements tun im Prinzip nichts anderes als die Platte aufzublähen. Sie gibt vor mehr zu sein als Sie ist. Wenn man dann den ,Drumming song' hört, der den Rhythmus von Joe Jackson's ,Another World' kopiert, spätestens dann weiss man, was Jackson auf ,Night And Day' so verdammt richtig gemacht hat, und was hier so verdammt falsch läuft.

Zu viele Ideen verpackt man hier, verwurstet ein wenig Indie Pop Attitüde und Folk und bläst die ohnehin schon oft pathetischen Melodien noch mit bombastischen Arrangements auf.

Weniger wäre hier mehr gewesen, und die Schwächen dieses Albums werden einem dann bei der cover version von Candi Staton's ,You've Got The Love' nochmals gesammelt vor Augen geführt. Florence's stimmliche Ausdrucksarmut tritt hier ganz stark zu Tage, und die Produktion kleistert diesen dramatischen Soulsong so zu, dass die ganze Wirkung der Komposition verloren geht.

Dennoch sind das hier gute songs, die - bescheidener verpackt - ihre Wikrung tun könnten. Dranbleiben heisst hier die Devise, denn Potential hat diese Formation auf jeden Fall.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen My favorite..., 19. Dezember 2009
...Album. Ich liebe dieses Album. Ich habe bei last fm das Lied "Youve got the love" gehört und wollte das Lied unbedingt haben. Es ist eines der wenigen Albums bei denen ich mich nicht "satt" hören kann. Ich höre die CD z.Zt ständig rauf und runter. Meine Lieblingslieder sind "Rabbit Heart", "Im not calling you a liar", "Kiss with a fist";), "Cosmic love" und "Youve got the love". Besonders gut gefällt mir, dass bei vielen Liedern zwischen schnellen und langsamen Passagen abgewechselt wird...das macht die Musik interessant und es wird nie langweilig. Danke Florence:)
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