Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
The Dog Days Are Over, 10. Juli 2009
Florence & The Machine, was für eine Band, was für eine Sängerin, was für eine unglaublich starke Stimme - das alles hab ich vor genau einem Jahr gesehen und gehört. Florence & The Machine waren noch absolut unbekannt bei den Massen, kein Album, kein Webevertrag, nur eine Vinyl 7" von "Kiss With A Fist" und ein paar Demos.
Alles wahnsinnig energiegeladen und selbstbewusst. Gänsehaut.
Aber was ist jetzt?
Ein Jahr später: Florence und ihre Band gewinnen langsam an Bekanntheit, gewinnen den Critic's Choice Award und ihre erste Single "Kiss With A Fist", ein schneller, durch Schrammel Gitarren geprägter Song, aber durch die wundervolle, Power-Stimme und den sarkastischen, coolen Text, plötzlich in einem Werbeclip zu hören. In den Charts geht's bergauf.
Der Hype ist perfekt...
Ist doch cool, endlich mal handgemachte, gute Musik, "echte" Musik im Fernsehen und im Radio, naja, klar, aber irgendwie sind die schon länger vorhandenen Songs: "Girl With One Eye", "Between Two Lungs" und "My Boy Builds Coffins" anders.
"Girl With One Eye" ist unzerstörbar gut, kraftvoller, durch die Gitarren, die scheppernden Drums. Dagegen die anderen zwei, sie wirken irgenwie glatt poliert, nicht mehr ganz so kraftvoll. Dennoch starke Songs, da kann man nicht dran rütteln.
"Dog Days Are Over" - der perfekte Opener, der Fels, daran wird alles gemessen, denn es ist der vielleicht beste Song der Platte.
"Rabbit Heart" mit den Chören und der schon fast schwindeleregenden Dramatik ist ein weiteres Highlight.
Dann die erste Schwächephase: "I'm Not Calling You A Liar" ist guter Indie-Pop, nein, einfach nur guter Pop.
"Howl" ist der eventuelle "Tiefpunkt". Syntheziser á la La Roux und Co. stellen Florence & The Machine, bei Nicht-Wissenden wahrscheinlich in eine Reihe mit den 80s-Plastik-Pop Damen. Zu Unrecht.
Aber dann, "Kiss With A Fist" und "Girl With One Eye" rütteln wach, starten voll durch, reißen mit und rocken. Wirklich schon Garagenrock zum abtanzen, ganz groß!
Mit dem "Drumming Song" sackt "Lungs" leider wieder ein bisschen ab. Solider Beat, aber alles nicht so packend das Ganze.
Es folgen die zwei schon erwähnten Songs "Between Two Lungs" und "My Boy Builds Coffins" und da ist es wieder zu hören, das Traumhafte, die Melodien und der Gesang, die dich in eine andere Welt schweben lassen. Diese unendliche Weite. Sehr gut arrangiert, vielleicht ein bisschen zu gut, aber geschenkt.
Dazwischen hört man "Cosmic Love", passt gut in die Reihe, alles wieder drin, die Weite und der Dream-Pop, aber diesmal eine echte Hymne.
Als nächstes stellt sich dem Fan die Frage, warum kommt jetzt nicht der Koloss, das Monster, der "Bird Song"?
Stattdessen folgen zwei mittelprächtige Popsongs "Hurricane Drunk" und "Blinding", wobei sich letzterer in eine, in sich absolut runde und rhythmische Nummer entwickelt, es wirkt nicht so aufgesetzt wie bei "Hurricane Drunk". Minimalistisch und clever.
Die Rettung naht. "Lungs" schließt traumhaft, emotional, kraftvoll, packend mit einem Bonustrack ("You've Got the Love"), so wie es sein sollte, so wie es beginnt und so wie vor einem Jahr alles anfing.
Und ich sage:
"I've got the love and I'm still in love and I know every hype has an end" !!!
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Produktions overkill, 16. Juli 2009
Die durch einen Werbespot gepushte vorab single ,Kiss With A Fist' der Londonder Newcomer ließ aufhorchen; es war zwar nicht mehr als ein ungestümer kleiner Indierocker, aber getragen wurde der von einer durchaus bemerkenswerten und voluminösen Stimme und klang herrlich unprätentiös. Anspuchsvoll ist anders, aber das Ding hatte Charme.
Bei dem Debutalbum will uns die Band nun offensichtlich davon überzeugen, dass Sie mehr kann, und es beginnt recht vielversprechend mit dem an die Cranberries erinnernden ,Dog Days Are Over' und dem pompösen ,Rabbit Hear (Raise It Up)' - gemeinsam mit ,Howl' der beste track dieser Platte. Der Rock der vorhanden wäre wird in ein Pop Gewand gezwängt und mit Folk-Stilmitteln verziert, Florence's Stimme beeindruckt, doch spätestens ab ,Girl With One Eye' verstärkt sich der wird klar, dass die junge Sängerin doch noch ein wenig an dem Gefühl, dass Sie mit den songs vermitteln will, arbeiten muß. Zu oft verlässt Sie sich auf die Naturgewalt ihres Organs, akzentuiert zu wenig, doch das kann Sie ja noch lernen.
Wirklich ärgerlich an diesem Produkt ist wie die an sich eigentlich guten bis sehr guten songs produktionstechnisch überladen und aufgeblasen werden und genau dadurch an Wirkung verlieren. Jeder Studiotechniker wird sich beim Anhören dieser CD zwar, ob der hier verwendeten Tricks und Techniken, der Harfen, der Streicher, des immer wiederkehrenden Indianer drum-rhythmus' im Himmel wähnen, doch die scheinbar genial in einen Pop-Rock Kontext gestellten Arrangements tun im Prinzip nichts anderes als die Platte aufzublähen. Sie gibt vor mehr zu sein als Sie ist. Wenn man dann den ,Drumming song' hört, der den Rhythmus von Joe Jackson's ,Another World' kopiert, spätestens dann weiss man, was Jackson auf ,Night And Day' so verdammt richtig gemacht hat, und was hier so verdammt falsch läuft.
Zu viele Ideen verpackt man hier, verwurstet ein wenig Indie Pop Attitüde und Folk und bläst die ohnehin schon oft pathetischen Melodien noch mit bombastischen Arrangements auf.
Weniger wäre hier mehr gewesen, und die Schwächen dieses Albums werden einem dann bei der cover version von Candi Staton's ,You've Got The Love' nochmals gesammelt vor Augen geführt. Florence's stimmliche Ausdrucksarmut tritt hier ganz stark zu Tage, und die Produktion kleistert diesen dramatischen Soulsong so zu, dass die ganze Wirkung der Komposition verloren geht.
Dennoch sind das hier gute songs, die - bescheidener verpackt - ihre Wikrung tun könnten. Dranbleiben heisst hier die Devise, denn Potential hat diese Formation auf jeden Fall.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
My favorite..., 19. Dezember 2009
...Album. Ich liebe dieses Album. Ich habe bei last fm das Lied "Youve got the love" gehört und wollte das Lied unbedingt haben. Es ist eines der wenigen Albums bei denen ich mich nicht "satt" hören kann. Ich höre die CD z.Zt ständig rauf und runter. Meine Lieblingslieder sind "Rabbit Heart", "Im not calling you a liar", "Kiss with a fist";), "Cosmic love" und "Youve got the love". Besonders gut gefällt mir, dass bei vielen Liedern zwischen schnellen und langsamen Passagen abgewechselt wird...das macht die Musik interessant und es wird nie langweilig. Danke Florence:)
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