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Luna (Deluxe Edition) Deluxe Edition

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Audio-CD, Deluxe Edition, 5. September 2014
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Produktinformation

  • Audio CD (5. September 2014)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Deluxe Edition
  • Label: We Love Music (Universal Music)
  • ASIN: B00KTS9Z2W
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (142 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
  1. Luna Prolog 1:25EUR 1,29  Kaufen 
  2. Walpurgisnacht 3:49EUR 1,29  Kaufen 
  3. Buntes Volk [feat. Michael Rhein] 4:16EUR 1,29  Kaufen 
  4. Menuett 4:56EUR 1,29  Kaufen 
  5. Hekate 4:15EUR 1,29  Kaufen 
  6. Blaue Stunde 4:35EUR 0,79  Kaufen 
  7. Cuncti Simus 3:56EUR 1,29  Kaufen 
  8. Hörst du die Trommeln 3:23EUR 1,29  Kaufen 
  9. Die wilde Jagd 3:28EUR 1,29  Kaufen 
10. Frau Erde 4:28EUR 1,29  Kaufen 
11. Hymne der Nacht 5:00EUR 1,29  Kaufen 
12. Abschied 3:27EUR 1,29  Kaufen 
13. Wind und Geige XIV 4:04EUR 1,29  Kaufen 
14. Die Lieder werden bleiben 3:18EUR 1,29  Kaufen 
15. Era Escuro 3:32EUR 1,29  Kaufen 

Produktbeschreibungen

“Wir sind ausgezogen, um das Wesen der Nacht zu erkunden. Sind viele Monate und durch vielerlei Länder gereist. Wir haben Ozeane überquert und sind weit in die Unterwelt hinabgestiegen, um das Geheimnis des Mondes zu begreifen und der Königin der Nacht, der Mondfrau, Auge in Auge gegenüberzustehen.“ (Faun)

Das Mysterium des Mondes

Der Mond hat über Jahrtausende die Menschen bewegt. Der Mondzyklus ist seit jeher mit dem Wasser, wie auch mit dem weiblichen Zyklus verbunden und wird in den meisten Kulturen mit weiblichen Eigenschaften besetzt. Dem Gegenüber steht die männliche Sonne, die für Kraft und Tatendrang steht. Der nächtliche Mond wird mit Intuitionen, Träumen und Gefühlen in Verbindung gebracht. In unserer Kultur wird oftmals versucht unsere dunkle Seite herunterzuspielen und uns Schuld einzureden für: Neugier, Lust, Träumerei und Leidenschaft. Dabei ist es wichtig, die Kräfte, denen wir unterworfen sind, im Gleichgewicht zu halten. Die Gruppe Faun hat sich aufgemacht, mit ihrem einzigartigen Konzeptalbum Luna das mystische Bild des Mondes und der antiken Mondgöttin Luna für uns aufgehen zu lassen.

Historia

Faun ist seit über zehn Jahren ein wichtiger Bestandteil der internationalen Mittelalterszene und hat mit ihrer Musik ein eigenes Tor zu den Gefühls- und Gedankenwelten jener Zeit geöffnet. Die sechs Ausnahmekünstler Oliver s. Tyr, Fiona Rüggeberg, Niel Mitra, Stephan Groth, Rüdiger Maul und Katja Moslehner besetzen in der Mittelalterszene mit ihrem Pagan Folk ein eigenes musikalisches Feld. Die Band kombiniert romantische und mythische mittelalterliche Musikzitate mit musikalischen Einflüssen der Gegenwart zu modernem deutschsprachigem Mittelalter-Folk. Mit dem Vorgängeralbum Von den Elben gelang der Band der endgültige Durchbruch. Der Tonträger wurde weit über Goldstatus verkauft. Zusammen mit dem renommierten Produzententeam von Valicon wurde auch auf Luna wieder das Ziel verfolgt, die musikalische Stimmung des Mittelalters in die Jetztzeit zu transportieren und einzufangen.

Der Geheimschlüssel zu Luna

Luna ist als Gesamtwerk mystischer als das romantische Von den Elben. “Das Konzept zu Luna mit dem Mond als Symbol der Weiblichkeit und all den mythischen Legenden lag schon länger bei uns in der Schublade“, erklärt Oliver s. Tyr die Vision rund um das Album. “Es hatte aber bis jetzt irgendwie nicht so richtig gepasst. Nun war für uns der richtige Zeitpunkt gekommen. Wir wollten ein Stück weit zurück zu unseren Wurzeln ohne unseren neuen Weg aus den Augen zu verlieren. Wir hatten diesmal auch mehr Zeit und konnten alle Songs selbst komponieren und entwickeln.“ Das bildreiche Konzeptalbum macht den Bann des Mondes in vielfältigen Liedern erfahrbar. Jedes Stück ist ein wohlgeformtes Puzzleteil. Einige Lieder sind dabei so etwas wie die Eckpfeiler des großen Plans und sollen an dieser Stelle näher betrachtet werden.
Lieder im Angesicht der Mondgöttin

Das Tor zu Luna öffnet uns das Lied zur legendären “Walpurgisnacht“. Der Song wird von der rhythmischen Kraft und hypnotisch-tänzerischen Trommelklängen dominiert. Es entfacht die Mai-Feuer, fordert zum wilden Tanz. Die lieblichen Stimmen von Fiona Rüggeberg und Katja Moslehner verkoppelt mit tiefen Männerchören überstrahlen den stampfenden Beat. Seit vielen hundert Jahren wird dieses Fest der Fruchtbarkeit zelebriert. Der Maikönig vermählt sich mit einer jungen Frau, um die Fruchtbarkeit des Landes und Äcker zu begünstigen. Es wird über das Walpurgisfeuer gesprungen, um gereinigt in das neue Sommerhalbjahr einzutreten.

Auch das kraftvolle “Hörst du die Trommeln“ besticht durch archaisch aufregende Trommeln, mittelalterliche Instrumente wie Drehleier, Dudelsack und Flöte sowie dem eindringlichen Gesang Oliver s. Tyrs. Alles zusammen erweckt ein überirdisches Trancegefühl. Tag und Nacht, Licht und Dunkel, es geht um die Dialektik des Daseins und damit um die Kräfte, die unser Leben im Gleichgewicht halten. Das Lied fordert auf, in einer von der materiellen Ratio bestimmten Welt, dieser inneren Trommel zu folgen.

Doch Faun wären nicht Faun wenn auf dem Album nicht auch sensible Lieder ohne jedwedes elektronisches Drumherum zu hören wären. “Die wilde Jagd“ ist so eine folkige mittelalterliche Ballade, die von einem dunklen Zauberer kündet, dem es nach einem hübschen jungen Mädchen begehrt. Glücklicherweise ist auch das Mädchen der Zauberkunst mächtig und so gelingt es ihm, dem Zauberer in einer wilden, magischen Jagd zu entkommen und ihn schließlich zum Teufel zu jagen.

Ein mehr getragenes Lied mit spannungsgeladenen mythisch-dunklen Soundgebilden ist “Hekate“. Der Refrain des Liedes erinnert in seiner Intensität an die mächtigen Chöre der Orffschen Carmina Burana. In der griechischen Mythologie trat Hekate als Göttin der Magie und als Wächterin der Tore zwischen den Welten in Erscheinung. Meist wird sie hierbei als dreifache Göttin dargestellt. In ihrer weiblichen Trinität vereinen sich die drei Mondphasen – zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond werden zur Jungfrau, Mutter und Greisin. Im Neumond findet eine Zeit des Todes und der Wiedergeburt statt. Mit der Fackel, dem Dolch und dem Schlüssel in der Hand steht sie an der Wegkreuzung, um uns in Zeiten der Veränderung die rechte Pforte zu öffnen und die Falsche zu verschließen.

Ein weiterer Schlüsselsong des Albums ist “Buntes Volk“. Das Lied ist eine Hommage an das freie Leben der mittelalterlichen Spielleute. Ein ungebundenes Dasein, das seit den Anfängen von Faun, immer Inspiration und Leitbild der Gruppe war. “Zieh mit dem Wind und spür die Freiheit wieder von diesem Lied, denn böse Menschen kennen keine Lieder“ heißt es da und es ist sicher nicht zu vermessen, gerade dieses Credo auf die innere Haltung eines großen Teils der Mittelalterszene zu projizieren. Als Gastsänger leiht übrigens Michael Rhein (In Extremo) dem bewegenden Song seine raue Stimme.

Lucem demonstrat umbra*

Hypnotische Sounds und Rhythmen, mittelalterliche Musik und Gesangsformen, elektronische Klangspiele, Trance und Schamanismus verbinden sich auf Luna mit innovativem Popappeal. Faun erschaffen in diesem bewusst gewählten Spannungsfeld ihre eigene Musik-Welt, die sich neuem aufgeschlossen und doch der Musikgeschichte des Mittelalters verbunden fühlt. Das Album Luna ist der virtuose Ausdruck dieser bedeutsamen Klang- und Ideenwelt, die mit Idealen des friedlichen Miteinanders und der Naturverbundenheit in Verbindung steht. Der silberne Mond steht dabei noch beständig dort, wo er schon immer war, hoch oben, über den Dingen, ist er ein wichtiger Teil des Ganzen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

60 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Schuh am 8. September 2014
Format: Audio CD
Mit "Luna" ist nun das zweite Album der Gruppe Faun erschienen, dass in Zusammenarbeit mit Valicon entstand und bei Universal veröffentlicht wurde. Das erste Album dieser Zusammenarbeit "Von den Elben" stellte viele alte Faun-Fans auf eine harte Zuneigungs-Probe zu ihrer Lieblingsband. Die Kritik Album war zahlreich und hart: "zu schlechte Texte", "zu viel Schlager", "zu wenig Faun", so kann man es vielleicht zusammenfassen. Während sich die alten Fans vor entsetzen schüttelten und den großen Pan anflehten sie von der Krankheit "Universal" zu erlösen, die ihre Lieblingsmusik zu verseuchte, konnten tausenden von Neu-Faun- Fans nur ungläubig und den Kopf schütteln und fragten sich was an der wunderbaren Musik von "Von den Elben" denn auszusetzen sei. Diese kleine Einleitung beschreibt mein Dilemma bei der Bewertung von "Luna" - denn ich weiß, dass meine Meinung als alter Faun-Fan eben nicht unbedingt mehr repräsentativ für die potentiellen Luna-Käufer ist, aber natürlich kann und vor allem will ich eigentlich Faun nur aus dieser alten emotionalen Verbundenheit heraus beurteilen.

Als vorweggenommenes Fazit kann man zu "Luna" sagen, dass es auf der einen Seite wieder vielmehr Faun ist als beim letzten Album, aber gleichzeitig auch dieses Album den Einfluss - und meiner Meinung nach die Schwäche - der neuen Zusammenarbeit beibehält.

Wie auch bei "Von den Elben" kann man auch hier festhalten, dass das klanglich ein klares Album herausgekommen ist. Positiv bewerten möchte ich auußerdem, dass die Stimmen der zahlreichen Sänger und Sängerinnen weniger stark verfälscht zu sein scheinen.
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Von Norbert Carls am 11. August 2015
Format: Audio CD
An einer Stelle heißt es hier in einer 2-Sterne-Rezension:
'Für Hörer aus dem Pop-/ Schlagerbereich ist dieses Produkt eine tolle Sache. Hier können diese ihren musikalischen und kulturellen Horizont etwas erweitern'

Da schluckt der minderbemittelte Pop- und Schlagerhörer (was ist eigentlich mit Rock-, Jazz- und Klassikhörern?) erst mal.

Aber: bitte cool bleiben! Wer so etwas von sich gibt, lehnt sich ziemlich weit aus dem Fenster heraus.

Also, mal ganz langsam'

In der Renaissance öffneten sich zwar gewissermaßen Horizonte, aber das geschah durch Rückbesinnung auf Vergangenes, auf die Antike. Wir sind und bleiben hier im Mittelalter, und erst mit der Entdeckung Amerikas 1492 nähern wir uns wirklich neuen Gefilden, auch musikalisch, in Italien beginnt dann schon bald das Barockzeitalter.

Der musikalische Ausdruck des Mittelalters (und auch des auslaufenden Mittelalters, der Renaissance) ist eher 'spartanisch', sage ich mal, wer das in seiner Reinform hören will, dem empfehle ich z.B. die Musique d'Abord Editionen von Harmonia Mundi o.Ä., dann sprechen wir uns wieder.

Gruppen wie Faun, oder vor Jahrzehnten schon Ougenweide, Alan Stivel, Steelye Span, Pentangle u.v.a. und natürlich, ebenfalls schon vor Faun, Blackmore's Night, haben noch nie Renaissance-Musik gemacht, das waren immer schon verpoppte Ethno-Schlager-Artefakte mit mehr oder weniger originalen Renaissance-Elementen, und aus der Fusion entsteht ja auch gerade die musikalische Spannung, die so viele fasziniert und die sogar zu Kategorisierungen oder sagen wir Definitionen wie Pagan Folk oder Pagan Rock oder ähnlichen recht sinnfreien Bezeichnungen führte.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Allie am 7. September 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
"Rückkehr zu den alten Wurzeln" wurde Luna von den öffentlichen Rezensenten sowie der Band während der Promo-Phase oft genannt. Ich frage mich jedoch nach wie vor, welche Wurzeln gemeint sind. Die Mehrsprachigkeit der Texte? Das authentische Aufarbeiten historischer Werke? Instrumentalstücke? Auf all dies wartet man hier vergebens. Während die Musik viel vom Pop des Vorgängeralbums verloren hat, sind die Texte gleichbleibend langweilig und stellenweise einfach nur bescheuert. Zeilen wie "Ihre Schönheit zieht durch alle Zeiten/Ihr roter Mund wird mich ewig begleiten" wirken auch nach der fünfzigsten Wiederholung nicht poetischer (oder weniger objektifizierend). Generell sind die Lieder zwar nett zu hören, aber sehr einfach und wenig abwechselungsreich.
Das Beste am Album sind eigentlich die drei Bonustracks, die dann tatsächlich halten, was für den Rest des Albums angekündigt wurde. Wer also Pagan Folk hören will, nicht nur Mittelalter-Pop, muss sich weiterhin anderen Bands zuwenden.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter am 10. September 2014
Format: Audio CD
Für Hörer aus dem Pop-/ Schlagerbereich ist dieses Produkt eine tolle Sache. Hier können diese ihren musikalischen und kulturellen Horizont etwas erweitern. Für die alten Independent-Faun-Fans gibt es auch Lieder (Hekate, Hymne der Nacht,Hörst du die Trommeln, Era Escuro, die zeigen wie die CD sein könnte wenn nicht die Schlagerproduktion die allermeisten Ecken und Kanten (welche diese Art von Musik immer hatte und auch braucht) glattgebügelt hätte. Die Aufnahmen auf dieser CD erreichen bei weitem nicht das Niveau der ersten sieben Faun Cds .Die Instrumente klingen nicht mehr so wie sie klingen sollten, die schrecklichen Chöre zerstören jede Stimmung. Im Vergleich zu vdE 2013 ist Luna zwar ein Fortschritt, bleibt aber ein Produkt für die Massen. Zusätzliche Hörer und neue Fans aus dem Folk-, Rock- oder Gothik- Bereich bekommen Faun hiermit garantiert nicht. Vieles klingt unecht und aufgesetzt, kaputtgemischt und nicht authentisch. Über den Aufnahmen liegt ein Opa und Omi -Wohlfühl-Schleier, die Instrumente klingen teilweise wie unter einer Käseglocke. Die Live- Versionen von „Hymne der Nacht“ und Walpurgisnacht klangen auf den Konzerten wesentlich besser und kraftvoller als diese traurige Ausgabe der faunschen Fähigkeit wirklich gute und anspruchsvolle Musik zu machen.
Im Vergleich zur Live Version wurde die Hymne der Nacht um die Hälfte gekürzt, der tolle Mittelteil mit Stephans innovativem Drehleierpart entfiel bei den Berliner Aufnahmen für die CD.
Wenn Faun sich aus kommerziellen Gründen „musikalisch neu erfinden wollten“ ist es Ihnen wahrscheinlich hiermit gelungen, künstlerisch ist dies aber in weiten Teilen nicht geglückt.
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