Nicht Pop, nicht Rock, auch nicht Jazz, sondern ein halbstündiges Hörstück, wobei ein halbes Dutzend Musikstile zu einem fast homogenen Ganzen vermengt werden - dazwischen gestreut sind Monologe/Dialoge ohne Anspruch, die leider etwas zu viel Gewicht haben. Zappas Affinität zur Neuen Musik kommt gelegentlich zum Tragen, das Intro ist so etwas wie Jahrmarktsmusik, und was folgt ist so vielfältig und zersplittert, dass man das hier nicht ausbreiten muss (die "Rezension", wenn man das so nennen will, darf nicht zu lang werden). Auf jeden Fall dürfte es Zappas radikalstes Album sein, das gleichzeitig nicht schlock-mäßig daher kommt, sondern sich erst nach fünfmaligem Hören langsam erschließt. Im Grunde pure Avantgarde und somit nicht jedermanns Sache. Selbst für Zappaisten nicht grundsätzlich goutierbar.