Nach dem Lesen einiger Artikel zur Lichttherapie haben wir das lumie zip gefunden, das gegenüber den großen Geräten mit Leuchtstofflampen und Netzanschluss wegen seiner LED-Technik verhältnismäßig klein (wie ein Taschenbuch) und mit eingebauten Akkus autark ist.
Es lässt sich in zwei Stunden aufladen (eine eingebaute rot/grüne LED zeigt den Ladezustand an) und bietet dann einen brauchbaren Lichtstrom für ebenfalls zwei Stunden. Die Bedienung ist einfach, die Leuchtdauer lässt sich in 10-Minuten-Schritten bis zu 60 Minuten einstellen. Die Ladeanzeige, die dabei erscheint, ist nicht sehr genau - sie meldet "Batterie leer" schon nach einer Stunde, wenn noch für eine weitere Stunde "Saft" da ist. Das lumie zip kann auch, bei entladenen Akkus zum Beispiel, direkt mit dem Ladegerät betrieben werden.
Da das Gerät sehr kompakt und damit die Leuchtfläche ziemlich klein ist, sollte die angegebene Gebrauchsentfernung von 50 cm nicht überschritten werden, um den therapiegeeigneten Lichtstrom am Auge zu erreichen. Dabei ist die Zone, die gut beschienen wird, in etwa gesichtsgroß - man muss also schon ziemlich stillhalten, um im Lichtkegel zu bleiben.
Fazit: ein schönes Gerät für denjenigen, der es auf Reisen oder bei wenig Platz verwenden will. Für denjenigen, der sich entspannt dem Lichtstrom hingeben will und über den nötigen Platz verfügt, ist ein konventionelles Leuchtstofflampen-Gerät bequemer.