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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Viel Berliner Lokalkolorit,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Luise, Hinterhof Nord (Gebundene Ausgabe)
Es ist ein interessantes Projekt, diese Trilogie von Waldtraud Lewin: die Schilderung der Geschichte eines Berliner Hauses und seiner Bewohner in drei unterschiedlichen Zeitepochen: 1890, 1935 und 1989. Am gelungensten erscheint mir dieser erste Band "Luise, Hinterhof Nord". Es ist viel Berliner Atmosphäre des ausgehenden 19. Jahrhunderts in diesem Band eingefangen. Eindrucksvoll die Beschreibung der Straßen und Plätze des Berliner Nordens, insbesondere des "Scheunenviertels", eines Viertels, das traditionell von armen Leuten, vor allem auch jüdischen, bewohnt wurde. Man stellt unwillkürlich Vergleiche mit dem heutigen Zustand dieser Gegend an. Die 16jährige Protagonistin Luise wird geschildert als ein energisches Berliner Mädchen, das nicht auf den Kopf gefallen ist, die genau weiß, was sie will: raus aus den armseligen Verhältnissen des Hinterhofes, die geprägt sind durch ihre als Waschfrau arbeitende Mutter, einer "Quartalssäuferin", den invaliden Vater und drei jüngeren Schwestern. Und sie weiß auch schon wie... Damit stellt Lewin die Verbindung her zur reichen jüdischen Familie Glücksmann aus dem Vorderhaus, der Beletage, deren Leben vom frühen Antisemitismus dieser Jahre überschattet ist. Wie Luise ihr Ziel schließlich mit viel Tatkraft und Entschlossenheit auch erreicht, erzählt Waldtraud Lewin fesselnd, sehr lebendig und mit viel Detailtreue, insbesondere durch die Schilderung von kaum noch bekannten Alltäglichkeiten aus dieser uns heute sehr fern erscheinenden Zeit. Denn wer von der heutigen jüngeren Generation weiß schon noch, was zum Beispiel "Trockenwohner" sind? Ein Buch, das vor allem geschichtsinteressierende Jugendliche (aus Berlin?) erreichen wird.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
1.Band einer Trilogie,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Luise, Hinterhof Nord. Ein Haus in Berlin 1890. (Junge Erwachsene). Band 1 der Berlin-Trilogie (Taschenbuch)
Bei dem Buch "Luise" handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie. Der Ort, an dem die jeweiligen Romane spielen (eine Straße in Berlin), ist immer derselbe und das ist auch die Verbindung der drei untereinander(bzw. immer eine Person aus dem vorigen Buch kommt irgendwie im nächsten vor). Alle drei Bücher beschreiben sehr gut die jeweilige Zeit, in der sie spielen (1890, 1935 und 1989), die verschiedenen Umgebungen, was man damals so gefühlt hat als junger Mensch, welchen Zwängen man unterlegen war etc. So arbeiten die Bücher exemplarisch fast 100 Jahre deutsche Geschichte auf, aber sehr ansprechend und keinesfalls so nervtötend wie im Geschi-Buch aus der Schule. "Luise" hat mir persönlich nicht ganz so gut gefallen wie "Paulas Katze", welches ich sehr spannend fand. Am schwächsten von der Erzählkonstruktion war allerdings das letzte Buch in der Reihe. Allen Lesern (eher weiblichen) aber trotzdem empfohlen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Interessantes und durchaus spannendes Buch,
Rezension bezieht sich auf: Luise, Hinterhof Nord. Ein Haus in Berlin 1890. (Junge Erwachsene). Band 1 der Berlin-Trilogie (Taschenbuch)
Luise, sie ist ein Mädchen das unter sehr schlechten Verhältnissen aufwächst , sich aber durchaus tapfer schlägt.Mir gefällt diese Bücherreihe besonders, weil der Anfang des Nationalsozialismus bis zum Ende ,in einer packenden Familiengeschichte, geschildert wird. Der Leser ist durchaus in der Lage sich mit Luise zu indentifiezieren, da sie einen Durchschnittscharackter hat. Ein bisschen traurig ist, dass dieses Buch kein richtiges Ende hat.Man wünscht sich zu wissen, was sich die Autorin in echt noch mit ihrem Juden und seiner großen Liebe ausgedacht hat. Das zweite Buch "Paulas Katze" hilft hier auch leider nicht viel weiter. Aber alles im allem lohnt es sich auf jedenfall für die Menschen dieses Buch zu lesen, die sich für die Hintergründe Hitlers interessieren. Aber ich warne auch: Dieses Buch kan sehr depriemirend sein und es bleibt durchaus kein Auge trocken, ob nun vor Wut oder Mitgefühl. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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