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Luisas Töchter Gebundene Ausgabe – 2006

4.7 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Lynn Austin ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt am Lake Michigan. Ihre zahlreichen Romane sind allesamt Bestseller und mit unzähligen Preisen ausgezeichnet worden. In Deutschland gilt sie als die beliebteste christliche Romanautorin. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Kapitel 1
Deutschland, im Rheintal, 1894

Zunächst war alles wie an jedem anderen Weihnachtsfest gewesen. Gelächter war aus Vaters Bauernhaus gedrungen, zusammen mit dem Duft nach gebratener Gans und Apfelkuchen. Ich war zu Hause und verbrachte das Weihnachtsfest bei meiner Familie, nachdem ich vor nur vier Monaten Friedrich Schröder geheiratet hatte. Auch meine Schwestern, Anna und Marie, waren mit ihren Familien hergekommen, und mein Bruder Kurt hatte seine Familie aus dem eigenen Bauernhaus quer über die Felder zum Feiern in das Haus geführt, in dem er aufgewachsen war. Emil, der noch bei den Eltern lebte, sprang aufgeregt um uns alle herum und war glücklich, dass er alle seine Geschwister auf einmal sah und das Haus zur Abwechslung einmal wieder so voller Leben war.
Ich verbrachte natürlich den ganzen Morgen in der Küche, in der drei Generationen von Fischer-Frauen sich bei dem Versuch, das Weihnachtsessen fertig zu machen, gegenseitig auf die Füße traten. An den Rockzipfeln meiner Schwestern hing eine Schar kleiner Kinder, als wir arbeiteten, und ihr Schniefen und Heulen vermischte sich mit dem Klappern der Pfannen und dem Blubbern in den Töpfen. Ich liebte diesen fröhlichen Lärm und schälte an einem Küchentisch glücklich einen riesigen Berg Kartoffeln. Die sieben Kilometer, die zwischen Vaters Hof und dem Dorf lagen, in dem ich jetzt lebte, hatten die Verbindung zwischen mir und den anderen Frauen nicht schwächen können. Wir waren wie aus einem Guss, und die drei K - Kinder, Küche und Kirche - verbanden uns miteinander, wie auch mit allen Frauen in Deutschland. Wie die anderen Frauen in meiner Familie lebte ich mein Leben in diesen drei Bereichen und war glücklich dabei."Ihr kriegt gleich was mit diesem Holzlöffel hinter die Ohren", warnte Anna, als ihre zwei Kinder mit einem ihrer Vettern durch die Küche fegten und versuchten, eine der eingelegten Gurken zu stibitzen, die in einer Schale auf der Anrichte standen."Ach, lass sie doch", meinte Mutter. "Ein Gürkchen verdirbt ihnen schon nicht den Appetit. Außerdem ist schließlich Weihnachten." Sie hielt den Kindern die verbotene Schale hin. Ich wunderte mich wieder einmal, wie Mutter, die ihre eigenen fünf Kinder mit Strenge und eiserner Disziplin großgezogen hatte, sich in eine völlig andere Frau verwandelt hatte, seit sie Großmutter war."So, das reicht jetzt! Raus aus der Küche!", befahl Anna, als die Kinder davonhüpften und zufrieden an ihren Gürkchen kauten. "Immerhin sind die Männer schlau genug, hier nicht auch noch ihre Nase hereinzustecken", grummelte sie."Wo stecken die alle überhaupt?", wunderte ich mich."Drüben in der Stube", vermutete Mutter, "und bestimmt reden sie über Politik und Viehpreise."Marie schüttelte den Kopf. "Glaub das bloß nicht, Luisa. Ich wette, sie rauchen Zigarren und trinken ein Glas Schnaps nach dem anderen. Und vermutlich bringen sie deinem Friedrich das auch gerade bei.""Oh oh", meldete sich Großmutter. "Da würde ich aber zusehen, dass ich den schnell nach Hause schaffe, wenn ich du wäre, Luisa." Alle lachten. Weil ich die Letzte war, die geheiratet hatte, wurde ich von allen aufgezogen. Das gehörte einfach dazu, und ich wusste, dass das nicht der letzte Spaß an diesem Abend sein würde, der auf meine Kosten ging.
Großmutter stand einer Küche voller Frauen vor. Ihre grauen Augen leuchteten, und ihr faltiges Gesicht strahlte. Bei der Arbeit am warmen Herd hatte sich eine Strähne weißen Haars aus dem Knoten gelöst, den sie mit unendlich vielen Haarnadeln an ihrem Kopf befestigt hatte. Sie war ganz in ihrem Element, als sie die letzten Fäden um die Weihnachtsgans wickelte und die Ofentür schloss. Sie blieb neben dem Küchentisch stehen und streichelte mir die Wange. Ich mochte ihre weichen, fülligen Hände. Heute rochen sie nach Zimt und Nelken."Wie hübsch du heute aussiehst, Liebchen", sagte sie zu mir. "Und so erwachsen, wenn du dir das Haar hochsteckst." Ich hatte mich nie für hübsc -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert.

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Format: Gebundene Ausgabe
Beim Umzug ihrer Oma Emma ins Heim entflammt zwischen Suzanne und ihrer tiefreligiösen Mutter Grace ein Streit. Um nicht in die Fußstapfen ihrer fügsamen Mutter zu treten, will sie sich von ihrem Mann trennen, der sie in einer wichtigen Entscheidung übergangen hat. Emma ist ebenfalls traurig über die Ankündigung. Sie selbst ließ sich in den 20er Jahren scheiden, als dies noch ein Makel war. Um Suzannes Ruf geht es ihr weniger. Die rüstige Dame möchte verhindern, dass die junge Frau ihr Glück und das ihrer Kinder wegwirft. Sie weiß aus eigener Erfahrung, wie zerbrechlich es ist und will die Enkelin davor bewahren. So beginnt sie, über ihre Mutter Luisa sowie sich selbst zu erzählen und enthüllt lang gehütete Familiengeheimnisse - über gewachsene, verbotene und zerbrochene Lieben.

Unsentimental und doch so berührend skizziert Lynn Austin das Leben und die unterschiedlichen Liebesgeschichten vierer Frauen aus vier Generationen einer Familie. Neben Luisa, die im späten 19. Jahrhundert ihrem gottesfürchtigen Ehemann aus Pflichtgefühl von Deutschland nach Amerika folgt, Emma, die den Abstieg aus den Goldenen 20ern in die Depressionszeit tapfer als allein erziehende Mutter bewältigt, offenbaren sich auch Grace und Suzanne. Jede der Frauen versucht vermeintliche Fehler ihrer Mütter zu vermeiden, begeht dabei aber eigene, die große Auswirkungen auf die jeweilige Tochter haben. Die starken weiblichen Figuren sind trotz teilweise übermenschlicher Kraftakte wie aus dem Leben gegriffen. Ihre Geschichten, die bewegende Kaleidoskope aus Trauer, Verzweiflung, Freude, Hoffnung, Glauben und vor allem Liebe sind, bilden eine erhellende Familienchronik, die fesselt, aufwühlt und unglaublich zu Herzen geht. (TD)
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Format: Broschiert
Der Titel des Buches hat mich zunächst nicht so angesprochen, aber als ich anfing zu lesen, wollte ich es fast nicht mehr aus der Hand legen. Die einzelnen Figuren sind gut beschrieben worden und man kann sich leicht hineinfühlen.
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Format: Broschiert
Schreibstil sehr ansprechend - die Personen werden lebendig! Christliche Version von "Hannas Töchter". Bringt zum Nachdenken und man findet sich irgendwo wieder! Motivation zur Sündenbereinigung und nicht zur Vertuschung! Sehr empfehlenswert!
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
interessante und spannende geschichte über 4 frauen/generationen einer familie. nicht sentimental. gut gemacht, geschichte schön miteinander verwoben - nicht 4 einzelne geschichten. es geht um verzweiflung, freude, glaube, hoffnung, falsche entscheidungen, vergebung und natürlich liebe.

nicht von den 500 seiten abschrecken lassen. die lohnen sich wirklich. sehr nettes buch. wenn man einmal angefangen hat, kann man das buch nur sehr schwer aus der hand legen...
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Format: Broschiert
Eigentlich bin ich nicht so der Typ für Frauenbücher. Sie sind mir leicht zu seicht oder in der neueren Strömung zu oberflächlich. Dieses Buch habe ich vor Weihnachten gewonnen und habe einfach damit einen Versuch gewagt, weil ich die Autorin noch gar nicht kannte. Zwar habe ich einige ihrer Bücher, weil sie mir empfohlen wurden, aber sie warten noch auf dem SuB.

Und ich bin ja so begeistert! “Luisas Töchter” beschreibt die Geschichte von vier Generationen von Frauen, mit ihren speziellen Sorgen und Problemen, und beschreibt nebenbei, wie jede Tochter mit den Entscheidungen ihrer Mutter leben muß. Und mit ihren eigenen und deren Folgen.

Am Ende verbindet die Autorin die verschiedenen Erzählstränge auf beispielhafte Weise und mit außerordentlicher inhaltlicher Tiefe. Die einzelnen Personen in ihrer jeweiligen Umgebung werden so lebendig, als wäre man sein Leben lang mit ihnen zusammengewesen. Die Vorstellung, sie seien nur Romanfiguren, ist fast undenkbar. Alle vier sind mir richtig ans Herz gewachsen, ihr Ergehen hat mich berührt und ich habe aufgrund dessen viel über mein eigenes Leben nachdenken müssen. Ein hervorragendes Buch, das ich am liebsten gleich nochmal lesen möchte, nachdem ich jetzt die Auflösung kenne (die nicht nur die Identität von Graces Vater bedeutet; so flach ist das Buch nicht).

Jedem zu empfehlen! Das wird nicht mein letztes Buch der Autorin bleiben.
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Format: Broschiert
Ich bin immer wieder begeistert von den Büchern dieser Autorin. "Luisas Töchter" spielt zwischen 1894 und 1980. Die Urgroßmutter Luisa wächst in Deutschland auf. Sie wird mit Friedrich verheiratet. Als sich gerade eine Zuneigung zwischen den beiden entwickelt, wandert Friedrich nach Amerika aus, um der allgemeinen Wehrpflicht zu entgehen. Luisa folgt ihm nur, weil ihr keine andere Wahl bleibt. Sie ist todunglücklich und wünscht sich nichts mehr, als zu ihren Eltern zurückzukehren.
Luisas Tochter Emma ist Amerikanerin. Nach einer kurzen unglücklichen Ehe und der Scheidung lebt sie mit ihrer Tochter Grace alleine als Protestantin im irischen Viertel. Doch sie verbirgt ein dunkles Geheimnis, das ihre Tochter und ihre Enkelin 1980 ans Licht ziehen wollen.
Grace wächst als arme Außenseiterin auf. Doch dann ändert sich ihr Leben, als sie eine Ausbildung macht.
Und die Enkelin Suzanne schließlich leidet darunter, dass ihr Vater ihr nie Anerkennung zeigt und mit ihrem modernen Lebensstil nicht einverstanden ist. Sie will sich von ihrem Mann Jeff scheiden lassen. Dabei war er ihre große Liebe.
Die Geschichte der vier Frauen ist durch die Begegnungen zwischen Emma, Grace und Suzanne verknüpft. Sie wird hintereinander für sich erzählt. Nur Emmas Geheimnis bekommt noch einen "Nachschlag".
Ein toller, spannender Roman über Leben und Liebe.
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