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Luftkrieg und Literatur: Mit einem Essay zu Alfred Andersch [Taschenbuch]

W.G. Sebald
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,95 kostenlose Lieferung Siehe Details.
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Produktbeschreibungen

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Luftkrieg und Literatur ist die Buchfassung einer Vorlesungsreihe, die W. G. Sebald an der Universität Zürich gehalten hat. Hauptthese und Kollektivvorwurf: Die deutsche Nachkriegsliteratur hat sich vor einer Thematisierung des Luftkrieges gedrückt. Von Ausnahmen abgesehen (Heinrich Bölls Roman "Der Engel schwieg", in den vierziger Jahren geschrieben und 1992(!) veröffentlicht; H. E. Nossacks Dokumentarerzählung "Der Untergang"), haben sich erst in den frühen Siebzigern Vertreter einer jüngeren Schriftstellergeneration diesem Phänomen zugewandt (Alexander Kluges Der Luftangriff auf Halberstadt am 8. April 1945; Hubert Fichtes Roman Grünspan).

Die literarische Verarbeitung des Luftkrieges bei Autoren wie Arno Schmidt, Peter de Mendelssohn, Hermann Kasack u.a., hält er wohl mit Recht für zu marginal, um seine These nachhaltig zu erschüttern. Der an jene gerichtete Vorwurf allerdings, "pseudoästhetische Effekte aus den Trümmern einer vernichteten Welt" zu produzieren, mag nun wohl etwas zu üppig dosierter polemischer Toback sein.

Die heftigen Proteste auf seine Vorlesung von Seiten der üblichen Verdächtigen auf der Linken und der naturgemäß unerwünschte Applaus auf der Rechten hat Sebald veranlaßt, der Buchveröffentlichung noch eine ergänzende Antwort an Gegner und falsche Freunde beizufügen.

Als Schmankerl zum Schluß, von der Sache her vielleicht nicht ganz logisch, bietet uns Sebald noch einen Essay über Alfred Andersch als Beispiel für Eitelkeit, Selbstüberschätzung und Anmaßung eines ansonsten durchaus sympathischen Autors. Wer die halbwegs deftige, aber grundsätzlich an der Sache interessierte Polemik schätzt, wird an diesem Buch seine Freude haben. Das Thema verdient in jedem Fall Interesse. --DTH -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

Als W. G. Sebald im Herbst 1997 seine Thesen zu Luftkrieg und Literatur an der Züricher Universität vortrug, war das Echo unerhört. Sebald sprach über »die Unfähigkeit einer ganzen Generation deutscher Autoren, das, was sie gesehen hatten, aufzuzeichnen und einzubringen in unser Gedächtnis«. Wichtiger als die Schilderung der realen Verhältnisse sei ihnen die Wiederherstellung ihres eigenen Selbstverständnisses gewesen. W. G. Sebalds provozierender Angriff erscheint hier zum ersten Mal, ergänzt durch einen Essay, mit dem der Autor auf die erregten Diskussionen antwortet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

W. G. Sebald, geboren 1944 in Wertach im Allgäu, lebte seit 1970 im ostenglischen Norwich, wo er als Dozent für Neuere Deutsche Literatur an der Universität lehrte. Er starb 2001 bei einem Autounfall. Im Fischer Taschenbuch Verlag liegen vor die Prosabände »Schwindel. Gefühle«, »Die Ausgewanderten«, »Die Ringe des Saturn« und »Austerlitz« sowie der Nachlassband »Campo Santo«; weiterhin das ›Elementargedicht‹ »Nach der Natur«, die Essaybände »Logis in einem Landhaus« und »Luftkrieg und Literatur« sowie die beiden Bände zur österreichischen Literatur »Unheimliche Heimat« und »Die Beschreibung des Unglücks«. Über W. G. Sebald und sein Schreiben gibt Auskunft der Band »›Auf ungeheuer dünnem Eis.‹ Gespräche 1971 bis 2001«.
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