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Wie Ludwig Wittgenstein Karl Popper mit dem Feuerhaken drohte [Gebundene Ausgabe]

David J. Edmonds , John A. Eidinow
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 10,90  

Kurzbeschreibung

2001
Nach einer in vielen Varianten überlieferten Anekdote bedrohte bei ihrer ersten und einzigen persönlichen Begegnung Wittgenstein Popper mit einem Feuerhaken. Was sich tatsächlich hinter der bekannten Geschichte verbirgt, was am 25. Oktober 1946 bei der Begegnung wirklich geschah, decken die beiden Autoren in einer historisch-philosophischen Recherche auf.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 283 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt DVA; Auflage: DEA, (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421053561
  • ISBN-13: 978-3421053565
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,2 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 619.971 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Anekdoten werfen manchmal ein grelleres Licht auf weit reichende intellektuelle Kontroversen als die nüchterne Betrachtung der zur Debatte stehenden Fragen selbst. In ihnen findet der Ernst und die Unversöhnlichkeit solcher Differenzen gleichsam persönliche Gestalt und wird dadurch greifbarer. Karl Popper und Ludwig Wittgenstein waren außergewöhnliche Erscheinungen der Philosophie des vergangenen Jahrhunderts. Wenn sie aufeinander treffen sollten -- ein einziges Mal kam es zu solch einem Treffen, nämlich am 25. Oktober 1946 in Cambridge zu einem Vortrag Poppers vor dem Moral Science Club -- dann müsste man sich auf mehr gefasst machen als auf eine der üblichen akademischen Abendveranstaltungen.

Beide, Wittgenstein und Popper, waren als ebenso unerbittliche wie ungeduldige Diskutanten gefürchtet. So kann es kaum überraschen, dass das Treffen mit einem Eklat endete: Wittgenstein verließ nach einem kurzen Wortgefecht lautstark den Raum. Popper hatte in seiner Autobiografie eine Version der Ereignisse geliefert, bei der ein Schürhaken, mit dem Wittgenstein ihn bedroht haben soll, eine nicht unerhebliche Rolle gespielt hat. Doch hat Wittgenstein ihn wirklich mit dem Schürhaken bedroht? Und wenn nicht, warum hat Popper so großen Wert darauf gelegt, dieses Treffen auf solche Weise zu stilisieren?

Diese Frage nehmen die beiden Autoren zum Anlass um die Wege nachzuzeichnen, die die beiden Philosophen schließlich in das schlecht beheizte Zimmer in Cambridge an jenem Abend zusammenführten. Selbstverständlich erfahren wir auch am Ende nicht, was wirklich in Raum H3 geschah. Es interessiert auch gar nicht mehr, weil die Anekdote längst zum Sinnbild für die Konfrontation zweier philosophischer Selbstverständnisse geworden ist. Ergebnis ist jedenfalls ein unterhaltsam zu lesendes und auch für Laien verständlich geschriebenes Kapitel Philosophiegeschichte. Wittgenstein hätte es wohl verurteilt, weil er das Anekdotische, asketisch und ernsthaft wie er war, als belanglos verachtet hätte. Popper hätte sich seinerseits über den Versuch, seine Eitelkeiten psychologisierend zu demaskieren auch nicht unbedingt gefreut. Der Nichtphilosoph kann sich wiederum daran ergötzen, dass es auch in den Sphären des Geistes allzu menschlich zugeht. --Jens Kertscher

Über den Autor und weitere Mitwirkende

David J. Edmonds und John A. Eidinow sind mit vielen Preisen ausgezeichnete Journalisten bei der BBC. David Edmonds, studierter Phiosoph, arbeitet im Dokumentarbereich, John Eidinow seit Jahrzehnten als Autor, Interviewer und Moderator.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
In diesem Buch wird in spannender und fazinierender Weise die Geschichte und die Geschichten der Philosopie und Ihrer Protagonisten am Ende des 19. Anfang des 20. Jahrhunderts nachgezeichnet. Das Hauptaugenmerk liegt augenscheinlich auf einer Recherche zu einer Konfliktsituation zwischen L. Wittgenstein und K. Popper. Diese Investigation dient aber am Ende "nur" als Roter Faden, um die viel spannendere Popper-Wittgenstein-Problematik mit Ihren unterschiedlichen Charakterären und Ihren unterschiedlichen Auslegungen der Philosophie bzw. der Wissenschaftstheorien zu beleuchten. Darüber hinaus ist dies auch die Geschichte der deutschen bzw. österreicher StaatsbürgerInnen jüdischer Abstammung. Deren Schicksale in beklemmender (nichtdeutscher) Klarheit nacherzählt werden. Alles in allem ein absolutes "Strong buy"
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 2 gegensätzliche Philosophen und Philosophien 4. Dezember 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Es handelt sich bei diesem Buch im Prinzip um eine Doppelbiographie von Popper und Wittgenstein, deren Leben (vielleicht ein bisschen hingetrimmt) als geradliniger Konfrontationskurs beschrieben wird, bis zum Showdown im Oktober 1946 bei der ersten und einzigen Begegnung der beiden, diese Feuerhakengeschichte eben. Wittgenstein wird beschrieben als der souveräne und geniale Alleskönner aus reichstem Elternhaus, immer eine Schar gleichgekleideter Jünger im Schlepptau. Popper dagegen ist ein Emporkömmling, ehrgeizig, eitel und nachtragend. Obwohl als Philosoph ein Leben lang der Wahrheitsfindung und der Meinungsvielfalt verschrieben, mogelt er in seiner Biographie und macht Diskussionsgegner gnadenlos nieder. Man sieht schon, die Sympathien in dem Buch sind einseitig verteilt. Leider kommt es bei der Konfrontation der beiden garnicht richtig zum argumentativen Schlagabtausch, weil Wittgenstein nach kurzer Zeit eingeschnappt den Raum verlässt.Das gibt Raum für ein Abschlusskapitel "Wer hat denn nun gewonnen?"
Das Buch ist sehr kurzweilig zu lesen mit vielen interessanten Geschichten, die man normalerweise nicht in den Philosophiebüchern findet. Natürlich ist es kein Lehrbuch über die Philosophien, aber man kriegt eine Idee davon. Allerdings frage ich mich, wie weit weg von der Realität diese beiden "Vordenker" waren, die sich 1946 allen Ernstes erbitterte Gefechte über die Frage liefern konnten, ob es "Probleme" überhaupt gibt oder ob es sich nur um sprachliche Missverständnisse handelt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie ein Schürhaken zur Legende wird... 15. Februar 2009
Format:Taschenbuch
Dieses Buch hat mich in einer Angelegenheit enttäuscht: man erfährt letztlich nicht, ob der berühmte Schürhaken nun vor oder nach der angeblichen Wittgensteinschen Frage an Popper (ob es nämlich ein Beispiel für philosophische Probleme gebe) geschwungen wurde. Im Grunde erfährt man nur soviel, dass nichts sicher ist: Wir wissen, dass wir über diese Angelegenheit im Grunde nichts wissen. Eben bis auf sich widersprechende Aussagen, die jeweils verschiedene Ansichten zu den Geschehnissen in H3 (dem Raum des Geschehens) ermöglichen.

Dennoch: das Buch bietet - auch wenn der Titel ein wenig in die Irre führt - weit mehr als bloß keine eindeutige Antwort auf die Schürhakenfrage, sondern außerdem noch jede Menge an Hintergrundwissen, so dass man eine - meiner Ansicht nach - sehr gute Vorstellung davon bekommt, was damals im Bereich der empirisch gearteten Philosophie (Wiener Kreis bis Cambridge) zur Diskussion stand. Die jeweiligen philosophischen Positionen werden zwar kurz und prägnant erwähnt, ohne dabei aber oberflächlich zu sein. Unter anderem werden Russell, Carnap, Schlick und zahlreiche andere (bekannte und auch weniger berühmte) Philosophen in einen Gesamtzusammenhang gestellt.

Im Mittelpunkt stehen dabei freilich Wittgenstein und Popper, die - um es milde auzudrücken - schonungslos von ihrer menschlichen Seite her gezeigt werden. Schwächen und Stärken der beiden Protagonisten werden sorgfältig mit- und gegeneinander abgewogen, es kommt nicht der Eindruck auf, dass an irgend einer Stelle ein einseitiges Fazit gezogen wird.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wittgenstein und "das freie Denken" 1. September 2008
Format:Taschenbuch
Das Buch kommt in den Untertiteln daher wie eine Ermittlungsakte. Ermittelt wird in einem Fall der amüsanten Philosophie-Nebenkriegsschauplatz-Geschichte: Ein gewisser Karl-R. Popper hielt in Oxford vor honorigem Publikum einen Vortag über "Probleme in der Philosophie", wohl auch über solche der Moralphilosophie. Anwesend waren einige Herren, deren berühmtester und der berüchtigste der Österreicher Philosoph Ludwig Wittgenstein gewesen ist. Nun, wie aus dem Text hervorgeht, muss das, was Popper darlegte, dem "großen Wittgenstein", der wohl neben "groß" auch arrogant, solipsistisch, und selbstverliebt gewesen sein muss, nicht besonders gefallen haben; so wenig, dass es zu einem Vorfall mit einem Feuerhaken kam (mehr wird nicht verraten).Das schöne oder auch nicht-so-schöne, je nach Geschmack, an dem Buch ist, dass hier keine philosophischen Probleme behandelt werden, die Philosophien der abgehandelten Personen wird erwähnt, nicht diskutiert. Neben Wittgenstein, der breiten Raum in der Beschreibung einnimmt und dem "zu kurz gekommenen" Popper weden auch die Personen abgehandelt, die bei jenem Vortag anwesend waren; fast alle wurden von Wittgenstein als "dumm" und "unqualifiziert" betrachtet. Sehr schön kommt heraus, dass Wittgenstein eine gestörte Persönlichkeit gewesen sein muss, der einen Zirkel von Jüngern, die ihn bis ins letzte nachahmten, um sich reihte (was diese "Wittgensteinerei" dann mit "Denken" in der Philosophie zu tun haben soll: kann ich nicht sagen. Fast hätte ich "Nichts" gesagt). Mit Verlaub, aber Wittgensteins "Tractatus": genial, mag ja sein - aber kann der von einem normalen Mesnschen verfasst sein ? Lesen Sie weiter... ›
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