Ueber das Leben Tiecks habe ich nichts gelernt, was nicht schon in einschlaegigen Biographien vorlaege. Fuer die Synopsen der Werke gibt es den Kindler. Erhellendes zu den Dresdner Novellen? Nicht wirklich.
Bin ich einem methodisch oder unmethodisch schlechten Scherz aufgesessen? Der Autor klingt wie Nestor im "Zerbino" oder wie die unflaetige Version eines Nachfahren von Kotzebue, der sich mit einigen Jahrhunderten Verspaetung noch fuer die durch Tieck erfahrene Schmach raechen muss, indem er Tieck-Interessenten mit pseudo-feuilletonistischen Platitueden in schlechtem Deutsch bewirft und nicht einmal Quellen angibt (vielleicht hat er keine konsultiert, das wuerde einiges erklaeren). Ich gebe dem ganzen einen Stern, auch wenn es eigentlich gar keinen verdient, weil der Autor wenigstens keinen literaturwissenschaftlichen Anspruch erhebt--das macht den Text ein wenig weniger peinlich.