Pressestimmen
'...effektvoll gemacht und in jeder Hinsicht überzeugend. (...) David Albahari macht seinem Ruf als souveräner Vexierspieler, als Virtuose der literarischen Paradoxie auch in seinem jüngsten Werk alle Ehre.' (Günter Kaindlstorfer, ORF Ö1, 13. September 2009)
Kurzbeschreibung
Eine beglückend leichtfüßige Suada über Betrug, Verrat und die Eifersucht des Erfolglosen Die langjährige Freundschaft zweier Schriftsteller - der eine Ludwig, der andere der namenlose Ich-Erzähler - ist in die Brüche gegangen. Der Ich-Erzähler sieht sich von seinem besten Freund grausam hintergangen. Seine Idee für ein Buch der Bücher - Abend für Abend hat er sie seinem bewunderten Freund, dem Bestsellerautor, immer wieder vorgetragen, in langen Diskussion verfeinert, und dann das: Ludwig veröffentlicht das Buch unter eigenem Namen - und wird zum gefeierten Star der Epoche. In einer einzigen Litanei versucht der Ich-Erzähler, sein Unrecht und die Unverfrorenheit seines einst besten Freundes in Worte zu fassen. Immer wieder durchlebt er Szenen und Begegnungen, um dem Betrug auf die Spur zu kommen - und offenbart sich in den immer grotesker werdenden Umkreisungen und Obsessionen als der, der er wirklich ist: der eigentliche Betrüger. David Albaharis Romane mögen von Einsamkeit, Melancholie und der Unbehaustheit des Menschen handeln - und doch sind sie mal ein lakonischer, mal ein beredter, mal ein komischer Einspruch dagegen.