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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen65
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am 22. Januar 2015
..........einer klassischen Legende. Anders ist es nicht zu beschreiben was studiocanel mit der Blu -Ray Veröffentlichung von Luchino Viscontis Meisterwerk gemacht hat. Ich gehe davon aus das die Handlung bekannt ist. Die zahlreichen Bewunderer dieses Filmes können getrost die vorher gegangen DVD Veröffentlichung ein Motten. Die blue ray ist wunderschön geworden . HD Transfer von feinsten. Restaurierung in Bild und Ton. Wenn man bedenkt wie schlecht die deutsche Ton Fassung in der Kino Welt arthaus DVD Ausgabe war,ist diese nun gereinigt und klar restauriert. Das gleiche gilt für das Bild. Weder Bild rauschen noch geflacker wie in der schlechten DVD. Viscontis visuelle Bild Kraft und des Meisters Aussage dadurch ist nie klarer gewesen. Ungeschnitten und in des Meisters richtigen Kino Bildformat liegt nun dieser Film endlich für die Ewigkeit vor. Eine Wiedergutmachung die lange auf sich warten ließ.
Der Deutsche Ton liegt in HD Master 2.0 vor und klingt klasse.
Das selbe gilt für die Italienische Fassung.
Hätte mir gewünscht auch die englische Orginal Version vor zu finden. Der Film wurde seiner Zeit in englisch gemacht. Vermutlich existieren dazu keine brauchbare Master mehr, durch die Jahrzehnt hindurch geschneide und Vergewaltigung des Meisterwerkes.
Kann man aber verkraften bei der nun vorliegenden restaurierten Fassung welche die Visconti Erben erstellen ließen um die Aussagekraft Viscontis zu verdeutlichen. Zu Lebzeiten dessen war es ihm nicht mehr vergönnt seinen Ludwig so zu erleben. Um so schöner ist diese blu ray für die Nachwelt.
Eine verdiente digitale Wiedergutmachung.
Bedauerlicherweise gibt es auf der blu-ray keine Bonus und Zusatzmaterial. Ist für Visconti Bewunderer schade,da es bekanntlich einige Turbulenzn gab bei den Dreharbeiten. Dennoch entschädigt die HD Fassung des Filmes dieses Manko.
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am 31. Mai 2001
Visconti schuf ein sensibles und ergreifendes Portrait des Märchenkönigs, in elegischen Bildern und untermalt mit Musik von Wagner, Schumann und Offenbach. Im Mittelpunkt dieser Verfilmung steht Ludwigs Beziehung zu Richard Wagner und Kaiserin Elisabeth, dessen einzig aufrichtige Beziehung, die Wahlverwandtschaft mit Elisabeth, in romantischen Bildern eingefangen wird. Visconti zeigt Ludwig sowohl als Phantasten und zerrissenen Menschen als auch kritisch durch subjektive, dem Film unterlegte Betrachtungsebenen verschiedener Personen, welche dem Film einen dokumentarischen Charakter geben. Jede Geste, jede Mimik und jedes Wort Helmut Bergers wurden von Visconti überwacht. Mit Erfolg: Besser hätte sich Ludwig selbst nicht spielen können! Romy Schneider interpretiert ihre Rolle als "Sissi" ohne gesetzte Herzlichkeit, sondern mit gemessener Haltung und Unnahbarkeit, und wirkt damit in jeder Szene glaubwürdig. Alle Figuren sind ihren historischen Vorbildern mehr oder weniger wie aus dem Gesicht geschnitten (man beachte die verblüffende Ähnlichkeit Trevor Howards mit dem echten Richard Wagner). Die Ausstattung ist perfekt bis ins Detail (selbst die Veilchensträuße an der Kutsche Elisabeths sind echt), Schmuck, Gemälde und sonstige Gegenstände sind der Familie der Wittelsbacher entliehen, da Visconti größten Wert auf Authentizität legte. Die Schlussszene jedoch, die ausgedehnte Suche nach der Leiche des Königs, ist durch ihr Kolorit und dem nichtvorhandensein von Musik, von überwältigender dokumentarischer Kraft, und damit schon ein Meisterstück für sich. Szenen, wie z. B. die romantische Schlittenfahrt Ludwigs durch die Berge, seine Bootsfahrt in der Venusgrotte von Linderhof oder die homoerotische Orgie in der Waldhütte, sind cineastische Gemälde, voller Sinnlichkeit und atmophärischer Dichte, mit einer einzigartigen Licht- und Farbgestaltung. Rätselhaft ist nur, dass Viscontis Spätwerk bis heute von Kritikern unterschätzt, bisweilen sogar als schwaches Werk abgetan wird. Dabei ist Ludwig II. eine der kraftvollsten schauspielerischen und inszenatorischen Leistungen in Viscontis Gesamtwerk überhaupt!!!
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am 20. Dezember 2007
Der Film ist zweifelsohne ein Meisterwerk! Ginge es in dieser Rezension nur um den Film, müßte ich an dieser Stelle 5 Sterne vergeben!

Dass es bei nur 2 Sternen verbleibt, liegt an der Qualität der Arthaus Premium Edition. Man hat lediglich ein wunderschönes Digipack gestaltet (bei dem jedoch die DVD-Halterung negativ auffällt), ein ebenso geschmackvoll gestaltetes Booklet hinzugefügt und zusätzlich neue Menüs geschaffen, die ebenfalls gut zum Stil der neuen Verpackung passen. Inhaltlich hat man im Vergleich zur alten Ausgabe noch eine weitere Dokumentation über das Leben Helmut Bergers hinzugefügt. Und damit wären dann die positiven Seiten der Neuausgabe auch schon aufgezählt.

Weder am Bild (das zugegeben für einen Film diesen Alters schon bei der Erstausgabe erstaunlich gut war) noch am Ton wurde etwas verbessert. Und gerade letzterer hätte dringend eine Überarbeitung nötig gehabt. Vor allem der deutsche Ton ist streckenweise schon fast eine Zumutung. Außerdem wäre es wünschenswert gewesen, wenn man sich bei Arthaus darum bemüht hätte, die englische Tonspur auf die DVD draufzupacken. Denn gedreht wurde der Film ursprünglich in Englisch! Wobei hier noch anzumerken wäre, dass seltsamerweise nicht mal die englische DVD eine englischsprachige Tonspur bietet.

Fazit: Eine Neuauflage, die sich Besitzer der alten Fassung sparen können. Es sei denn, man legt wert auf eine schöne Verpackung! Ob diese den höheren Preis rechtfertigt, muss jeder für sich entscheiden. Den Film sollte man jedoch in jedem Fall gesehen haben!!
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am 15. Januar 2009
Kurz zusammengefasst: exzellente Bildqualität, miserabler Ton. Wie in der anderen Rezension schon angemerkt, ist die Audiospur das Hauptmanko dieser Edition. Ich möchte das noch einmal anschaulich beschreiben: die gesamte Tonspur ist durch einen permanenten Störpegel (Rauschen, Knistern etc.) gekennzeichnet. Wenn dann noch die Streicher bei der Filmmusik einsetzen, klingt es wie ein leiernder Cassettenrekorder. Auf die Dauer (240 Minuten!) ist das nur schwer erträglich.
Zusätzlich ist bereits der Vorspann so miserabel geschnitten, dass die wichtige Klaviermusik irgendwo mittendrin einsetzt, aber nicht mit dem Anfang des Stücks. Wenn man dann noch in Teil 1 bei ca. 25 Minuten auf die italienische Fassung umschaltet, ist man erstaunt, dieselbe Szene mit Richard Wagners Musik aus "Tristan" zu hören. Die deutsche Fassung ist in dieser Szene musikfrei. Wie sind solche Qualitätsmängel möglich und wie solche eklatanten Unterschiede in einer vom Regisseur autorisierten Filmfassung? Da ich für das Bild die volle Punktzahl, für den Ton max. einen Punkt vergebe, den gesamten Film aber ein Kulturgut ersten Ranges finde, bleibe ich mal bei drei Punkten. Gerecht kann man diesen Widersprüchen nicht werden. Schade.
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am 22. März 2015
Disc Anzahl: 1 /REGION B
Lauflänge: 238min
Bildformat: 2,35:1
Ton: Deutsch und Italienisch (MONO)
Untitel: deutsch
Wendecover: JA
Bonusmaterial: nein

Helmut Berger spielt unter der Regie von Luciano Visconti wohl die Rolle seines Lebens: "Ludwig II"-König von Bayern. Dessen Interesse an Politik hält sich in Grenzen, wendet sich dagegen den künstlerischen bzw, schönen Dingen des Lebens zu, in dem er zunächst Wagner unterstützt. Doch dann entdeckt er auch die Interesse am männliche Geschlecht und schon bald etliche Schönlinge um sich hat.

"Ludwig II." wurde mit einer International Cast inszeniert zu der unterem Trevor Howard, Gert GOLDFINGER Fröbe, Helmut Griem, Romy Schneider gehören, sowie ein junger John-Moulder Brown.

Der Film lebt vor allem durch seine tollen Darsteller und den Dialogen (die zugegeben aus heutiger Sicht schwer verdaulich ist und nicht jedem schmecken) und der tollen Kameraführung. Den "viel passieren", tut eigentlicht nichts. Zumal noch der ganze Film ohne Filmmusik/Soundtrack daherkommt (mit abgesehen in jener Szene, wo Wagner ein Stück zum Geburtstag vorträgt, bzw, jemand ein Klavier spielt). Auch wird nicht geklärt, ob Ludwig Selbstmord verübte oder eben nachgeholfen wurde. Darum geht es auch nicht.

Der Film ist aus meiner Sicht gut gelungen und unterhaltsam. Romy Schneider stiehlt hier quasi die Show wenn sie die Szene betritt, die so eine ganz andere Sissi ist, wie wir sie sonst so kennen.

Bildqualität ist recht gut. Das Bild ist frei von jegliche Schmutz, Kratzern, Defekten und die Schärfe ist auch gut. Das kleine i-Tüpfchen für die Details in HD fehlt allerdings.

Der Ton in Deutsch / Italienisch ist Mono und immer gut verständlich. Die Synchro läuft bzw, wurde nicht ganz Lippensynchron hingebracht.

Leider gibt es keinerlei Bonus-material. Nicht mal eine Retrospektive oder Interview über/mit Helmut Berger, was durchaus interessant hätte werden können.

FAZIT: guter Film, wenn auch etwas schwer verdaulicher und ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack.
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Der legendäre Märchenkönig Bayerns Ludwig II wird in dieser sehr aufwendigen, mehr als 4-stündigen biographischen Verfilmung prunkvoll, glaubwürdig und realitätsnah präsentiert. Visconti als Regisseur, der für seine intellektuellen und künstlerisch begabten Filme bekannt ist, beweist auch mit diesem Streifen mal wieder sein Können und Wissen in der Welt der Filme. Helmut Berger als Ludwig II ist optisch sehr gut ausgesucht worden und könnte nahezu sein Zwillingsbruder sein. Die leicht homosexuelle Ader Ludwigs II und sein Wahn für den Bau mehrerer Schlösser wird gut gezeigt, ebenso seine Liebe zu seiner Cousine Sissi, die er jedoch letztendlich nicht heiratet. Die Drehorte an Originalschauplätzen wie dem Schloss Neuschwanstein oder der Münchner Residenz verleihen dem bereits vorhandenen Ambiente eine noch treffsicherere und eindrucksvollere Note für den historischen Wahrheitsgehalt. Romy Schneider spielt ihre Rolle perfekt, um nicht perfektionistisch sagen zu müssen und harmoniert gemeinsam mit Helmut Berger. Visconti hatte einen Spürsinn für alles: Die Darsteller, die Drehorte, die interessanten Dialoge, die Requisiten und die Handlung. Er ist somit ein Meister seines Werks und der sehr aufwendig gestaltete Spielfilm ist auf jeden Fall sein Geld wert, wenn man sich etwas für die Geschichte Bayerns oder die sagenumwobene, legendäre Figur um Ludwig II interessiert!

~Bücher-Liebhaberin~
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Nach der Krönung Ludwig II. (Helmut Berger) 1864 zum König von Bayern bestand seine erste Amtshandlung darin, den verehrten Richard Wagner (Trevor Howard) nach München zu holen und großzügig zu fördern. Dessen Verhältnis mit Dirigentengattin Cosima von Bülow (Silvana Mangano) übersieht er ebenso wie die persönliche Geringschätzung seitens des Komponisten. Cousine Elisabeth "Sissi" von Österreich (Romy Schneider), die Ludwig hochmütig begegnet, verehrt er in schwärmerisch-romantischer Bewunderung. Die von Elisabeth und dem Vertrauten Graf Dürckheim (Helmut Griem) forcierte Verlobung mit Prinzessin Sophie von Bayern 1867 wird schon nach kurzer Zeit wieder aufgehoben, denn der in einer Traumwelt lebende Monarch wird sich mehr und mehr seiner Homosexualität bewusst, die er zunächst mit seinem Bediensteten Richard Hornig auslebt. Als Bayern 1871 als Teil des neugegründeten Deutschen Reiches ein Bündnis mit Preussen eingeht, kann Ludwig sich nur durch erheblichen Einfluss seiner Vertrauten zu diesem Souveränitätsverlust durchringen und widmet sich nun vor allem dem Bau neuer Schlösser. Ludwig entfremdet sich - nachdem bereits sein Bruder Prinz Otto dem Wahnsinn verfiel - mehr und mehr seiner Umwelt ...

Luchino Visconti (1906-1976) schuf mit dem Abschluss seiner "Deutschen Trilogie" (Vorläufer: DIE VERDAMMTEN und TOD IN VENEDIG) ein facettenreiches Porträt des als Märchenkönig verklärten bayerischen Monarchen, der an seinen persönlichen Utopien scheiterte und letztendlich als tragische Figur in die Geschichte einging. Wie bereits in IL GATTOPARDO (Der Leopard, 1962) beschwört Visconti mit hohem Aufwand das opernhafte Bild einer vergangenen Epoche, das in der hier vorliegenden integralen Fassung erst wirklich zur Geltung kommt. Die deutsche Kinofassung wurde seinerzeit erheblich gekürzt, wobei Ludwigs homoerotische Neigungen ebenso wie einige als zu lang empfundene Szenen der Schere zum Opfer fielen. Diese Szenen wurden 1992 für die ZDF-Ausstrahlung erstmals deutsch synchronisiert.

Die Blu-ray von STUDIOCANAL präsentiert den Film in hervorragender Bildqualität in einem Stück - frühere DVD-Ausgaben wurden durch die Abspänne der 5 TV-Folgen unterbrochen. Die deutsche Tonspur enthält die ZDF-Fassung und lies sich aus nachvollziehbaren Gründen nicht deutlich verbessern, da die Sprecherwechsel zwangsläufig irritierend sind. Alternativ steht die deutsch untertitelbare italienische Tonspur zur Verfügung. Etwas enttäuschend ist, dass keinerlei Extras vorhanden sind. Die 2007 veröffentlichte DVD-Special-Edition bot auf einer zusätzlichen Disc Dokumentationen über Helmut Berger und Luchino Visconti. Weshalb wurde diese beim Label vorhandene DVD nicht einfach als Sonderausstattung beigefügt? Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Auf Grund der hervorragenden Bildqualität dennoch 5 Sterne!
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am 17. April 2014
Zum Film selbst sei hier nichts gesagt. Aber einige Informationen zur DVD selbst sollen hier gegeben werden.

(1) Der Ton ist, wie schon einige andere hier beschrieben haben, wirklich unterirdisch. Als ich die entsprechenden Rezensionen las, dachte ich durchaus, dass hier wohl einige Freaks mit höchsten Ansprüchen am Werk seien - aber nein: Der Ton ist wirklich grauenhaft und das ließe sich heute mit technischen Mitteln unschwer verbessern. Ich gab den Ton über die Stereoanlage wieder und selbst mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten ließ sich durchgängig kein halbwegs befriedigendes Ergebnis erreichen. S- und Zischlaute tun manchmal regelrecht in den Ohren weh.

(2) Auf der DVD-Hülle wird eine Spieldauer von 247 Minuten angegeben. Dazu muss man wissen, dass der Film in fünf Teile, jeweils mit vollem Vor- und Abspann gesplittet ist. Wenn diese Vor- und Abspänne herausgerechnet werden, beträgt die Abspieldauer lediglich 228 Minuten und entspricht in etwa der Spieldauer der Versionen, wie sie in ARTE, 3SAT und dem BR gezeigt wurden. Also nicht glauben, dass auf der DVD eine längere Variante des Films zu sehen ist. - Übigens war der Ton, wie er unlängst vom BR gesendet wurde ebenfalls ungenießbar.

(3) Die Bildqualität ist besser, als eine Digital Aufnahme in SD-Qualität über Kabel-TV.

Ich vergebe einen Punkt, nicht wegen des Films, sondern wegen dessen Darbietung auf dieser DVD.
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am 22. Februar 2004
Als ich den FIlm zum erstenmal in seinem Veroeffentlichungsjahr im Kino sah war ich ueberbeeindruckt. Ich wollte dieses grosse Erlebnis wiederverfolgen mit der DVD.
Ich war deshalb sehr enttaeuscht als ich Ludwig II in mehreren, fuers Fernsehn zerstueckelte, Teilen vorfand. Obendrauf war die Ton und Bildqualitaet stellenweise aeusserst mangelhaft - zum Teil gar nicht verstaendlich. Da hat's dem Film Musik and auch die Sprache verschlagen.
Ich habe alte super8 Filme von den 50ger Jahren die in besserer Form sind. Fuer den Preis haette ich wirklich eine aufgearbeitete und digitalverbesserte Fassung erwartet.
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Der legendäre Märchenkönig Bayerns Ludwig II wird in dieser sehr aufwendigen, mehr als 4-stündigen biographischen Verfilmung prunkvoll, glaubwürdig und realitätsnah präsentiert. Visconti als Regisseur, der für seine intellektuellen und künstlerisch begabten Filme bekannt ist, beweist auch mit diesem Streifen mal wieder sein Können und Wissen in der Welt der Filme. Helmut Berger als Ludwig II ist optisch sehr gut ausgesucht worden und könnte nahezu sein Zwillingsbruder sein. Die leicht homosexuelle Ader Ludwigs II und sein Wahn für den Bau mehrerer Schlösser wird gut gezeigt, ebenso seine Liebe zu seiner Cousine Sissi, die er jedoch letztendlich nicht heiratet. Die Drehorte an Originalschauplätzen wie dem Schloss Neuschwanstein oder der Münchner Residenz verleihen dem bereits vorhandenen Ambiente eine noch treffsicherere und eindrucksvollere Note für den historischen Wahrheitsgehalt. Romy Schneider spielt ihre Rolle perfekt, um nicht perfektionistisch sagen zu müssen und harmoniert gemeinsam mit Helmut Berger. Visconti hatte einen Spürsinn für alles: Die Darsteller, die Drehorte, die interessanten Dialoge, die Requisiten und die Handlung. Er ist somit ein Meister seines Werks und der sehr aufwendig gestaltete Spielfilm ist auf jeden Fall sein Geld wert, wenn man sich etwas für die Geschichte Bayerns oder die sagenumwobene, legendäre Figur um Ludwig II interessiert!

~Bücher-Liebhaberin~
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