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Lucy und ihre Kinder: Mit Photographien von David Brill
 
 
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Lucy und ihre Kinder: Mit Photographien von David Brill [Gebundene Ausgabe]

Donald Johanson , Blake Edgar
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sie ist zwar nicht so berühmt wie Fred Feuerstein, aber sie hat immerhin ihren Entdecker, den Anthropologen Donald Johanson, in punkto Prominenz weit überrundet: Lucy, ein weiblicher Vormensch, deren Knochen Johanson im Jahr 1978, Millionen Jahre nach Lucys Tod, aus der afrikanischen Erde grub. Manchem gilt sie inzwischen schlicht als Urmutter der Menschheit: Es gibt Lucy-Comics, Lucy-Cafés, Tatoos, Rocksongs, Theaterstücke und jetzt auch ein Buch mit dem Titel Lucy und ihre Kinder, in dem Johanson und der Wissenschaftsjournalist Blake Edwards in einem gewaltigen Panorama die Entwicklung des Menschen von Lucys Kollegen bis zum heutigen Homo sapiens ausbreiten.

Das Buch beginnt mit einer wirklich großartigen Ouvertüre: Bilder von Menschenfossilien, äußerst knapp kommentiert, die die Zeit, die sie auf ihre Entdeckung gewartet haben, buchstäblich spüren lassen: Millionen Jahre blicken hier auf den Leser herab. Diese brillianten Bilder des Photographen David Brill, die auch die folgenden Kapitel exzellent illustrieren, sind zweifellos eines der Highlights dieses Buchs. Aber der Text ist auch nicht ohne. Johanson und Edgar bieten eine durchaus enzyklopädische Einführung in das, was man heute über die Herkunft des Menschen weiß. Da müssen sie einiges zusammentragen: Denn zur Archäologie gehören inzwischen nicht mehr nur Schaufel und Pinselchen, sondern auch ausgeklügelte Verfahren aus den Physik-Laboratorien. Und was man mit detektivischem Spürsinn und diesen High-tech-Methoden wie der Elektronenspinresonanzdatierung alles aus Asche, Abdrücken und Gebeinen herauslesen kann, ist erstaunlich: Oft reichen ein paar Zähne, um ein langgesuchtes Bindeglied in unserer langen Ahnenreihe zu identifizieren.

Seit wann gibt es den aufrechten Gang? Wie lange bauen wir Behausungen? Welcher unserer Vorfahren fertigte zuerst Kleidung und gab es damals schon Mode? (Ja!) Konnten Neandertaler sprechen? (Auch ja!) Diesen Fragen gehen Johanson und Edgar auf den Grund: fundiert, nachvollziehbar und durchweg spannend. Manchmal wagen sie sich auch auf philosophisches Terrain: Dann tritt die Technik zurück, an ihrer Stelle muß dann wieder Menschenkenntnis herhalten, etwa in den Kapiteln über Bewußtsein und Sprache. Denn: "Gefühle versteinern nicht" -- manche Fragen müssen aus diesem Grund trotz aller Anstrengungen wohl für immer ohne Antwort bleiben. Wann etwa erkannte sich der erste unserer Vorfahren im Spiegebild einer Wasserpfütze? Hier können auch ausgefeilte Untersuchungen von Hirninnenabdrücken nur Vermutungen liefern. Dennoch: Was sich belegen läßt, dokumentieren Johanson und Edgar äußerst gründlich im zweiten Teil des Buches. Hier versammeln sie eine Vielzahl der bedeutendsten Funde samt Hintergrundinfos zu den Entdeckungsgeschichten, die Stoff für etliche Indiana-Jones-Folgen liefern würden.

"Und wie geht das alles weiter?" mag man sich fragen, wenn man die letzte Seite dieses Bildbands umblättert. Unsere Geschichte ist nämlich noch verdammt jung: Um uns genauso lange auf der Erde zu halten, wie die Art, der Lucy angehörte, müssen wir noch satte 9.000 Jahrhunderte durchhalten. Es sind Fakten wie diese, dazu Gesichter, die zu den Millionen Jahre alten Schädeln gehört haben mögen, Photos von Fußspuren unserer Vorfahren und Bilder von ergreifend schönen Kunstwerken, die die ersten Künstler vor knapp 30000 Jahren an Felswände gemalt haben, die einen beim Lesen dieses Buchs erschauern lassen. --Stefan Albus

Pressestimmen

Niemand, der sich ernsthaft der Paläoanthropologie widmet, kann auf diesen großartigen, enzyklopädischen Überblick über die Ursprünge des Menschen verzichten. Zu einem klaren und genauen Text kommen hier ... über 200 atemberaubende Farbphotographien von Fossilien, Artefakten und prähistorischer Kunst. ... Der zweite Teil enthält die bislang gewiß vollständigste systematische Übersicht fossiler Hominiden für den Laien. Publishers Weekly Selten begegnet man einem Buch, das verständlich, informativ und wunderschön illustriert ist, aber Lucy und ihre Kinder ist alles zugleich. Mit seinen über 200 beeindruckenden Farbaufnahmen von vielen der wichtigsten Hominidenfossilien der Welt stellt das Buch selbst eine wertvolle Entdeckung für Wissenschaftler wie interessierte Laien dar. ... Der wahre Wert des Buches liegt in seinem zweiten Teil, der eine Zusammenstellung von Bildern enthält, die ohne Parallele ist. ... An die Stelle der normalen trockenen Beschreibungen von Knochen und Zähnen setzen die Autoren Erzählungen, die mentale Bilder vom Leben in unserer fernen Vergangenheit heraufbeschwören. ... Lucy und ihre Kinder ist auf der Literaturempfehlungsliste für meine Anthropologiestudenten ganz nach oben gesprungen, auch wenn es eigentlich an eine breitere Leserschaft von Nicht-Fachleuten gerichtet ist. In einem professionell gemachten Band, der mit den überzeugendsten Belegen für die Evolution des Menschen gespickt ist, offenbaren Johanson und Edgar, warum die Paläoanthropologie zu den aufregendsten, aber auch herausforderndsten wissenschaftlichen Unternehmungen zählt. New Scientist Schlagen Sie dieses Buch auf, und Sie halten Geschichte in ihren Händen: die 137 Jahre seit Charles Darwins Entstehung der Arten und die vier Millionen Jahre seit dem Erscheinen der ersten direkten Vorläufer des Menschen. Donald Johanson und Blake Edgar ziehen den Leser in einen fesselnden Überblick über die moderne Anthropologie hinein. ... Die photographische Dokumentation ist ebenso schön wie präzise: Die uralten Knochen, die vor einem mattschwarzen Hintergrund schimmern, sehen erschütternd zerbrechlich und vertraut aus. Scientific American Lucy und ihre Kinder ist enzyklopädisch in Themenbreite und Darstellungsform. ... eine reife Leistung. ... Zu den nützlichsten Beiträgen des Buches zählt eine kurze und bündige Erläuterung der Techniken, die Molekularbiologen, Geologen und andere Wissenschaftler anwenden, um entscheidende Evolutionsschritte zu datieren und frühe Klima- und Umweltbedingungen zu erschließen. Leser, die nicht Experten in dem Gebiet sind, könnten sich beim nächsten Kontakt mit einem Artikel oder Buch über den letzten Stand der Erforschung der menschlichen Ursprünge mit Lucy und ihre Kinder als Nachschlagewerk wappnen. The New York Times Book Review Das beste Buch über die Vorgeschichte des Menschen. ... Die fossilen Schädel vor dem seidenschwarzen Hintergrund scheinen alle eine dreidimensionale Qualität anzunehmen. Näher werden die meisten von uns nie an ein „Berühren“ der echten Fossilien jener Individuen herankommen, die vor 100.000 Generationen lebten. Legen Sie Ihre Hand auf den Handabdruck eines Künstlers, der vor mehr als 27.000 Jahren auf Felswände gemalt hat; setzen Sie Ihren Fuß über die Trittspur einer „Lucy“, die vor über drei Millionen Jahren über vulkanische Asche schritt; starren Sie in die Augen eines Jungen, der vor 1,6 Millionen Jahren starb, und Sie werden sich nie wieder ganz genauso sehen wie vorher. The Tampa Tribune-Times Bild der Wissenschaft-Preis: Kategorie Ästhetik: 3.Platz Johanson, Blake, Lucy und ihre Kinder In einem Punkt ist diese Neuerscheinung allen anderen Veröffentlichungen zum gleichen Thema weit überlegen: in der Brillianz der prachtvollen, großformatigen Abbildungen. Doch das Buch ist mehr als nur ein Bildband. Der kompetente Text ist nicht nur eine Erläuterung der Abbildungen, sondern liefert einen wirklich gelungenen Einblick in die Wissenschaft der Pal

Kurzbeschreibung

Lucy und ihre Kinder ist eine beeindruckende Dokumentation der frühen Menschheitsgeschichte und ein atemberaubendes Photoalbum unserer Ursprünge. Von der Entstehung des aufrechten Ganges bis zur Entwicklung von Sprache reicht der Bogen, und alle wichtigen und berühmten Vertreter unserer Vorfahren, die Forscher an verschiedenen Orten der Erde ausgegraben haben, sind in Text und Bild vorgestellt. Der erste Teil des Buches beschreibt die großen Fragen, die sich der Wissenschaft der Paläoanthropologie stellen, und die Methoden, die bei deren Klärung zum Einsatz kommen. Im zweiten Teil des Buches kommen die entscheidenden "Beweisstücke" der Paläoanthropologie selbst zu "Wort". Über 50 der wichtigsten frühen menschlichen Fossilien sind jeweils doppelseitig dargestellt und ausführlich kommentiert, systematisch eingeordnet und beschrieben. Abgerundet wird das Buch durch einen Blick auf die Werkzeugkunst und frühe Kultur unserer Vorfahren.Die Autoren:
Donald Johanson zählt zu den weltweit bekanntesten Paläoanthropologen. Für Furore sorgte vor knapp 25 Jahren die Entdeckung von "Lucy", einem außerordentlich gut erhaltenen Skelett eines weiblichen Vertreters der Art Australopithecus afarensis, die vor über drei Millionen Jahren lebte und erstmals den aufrechten Gang "probte".
Blake Edgar ist Wissenschaftsjournalist in Diensten von Pacific Discovery. David Brill arbeitet unter anderem für National Geographic und hat sich einen besonderen Ruf als Photograph menschlicher Fossilien erworben.

Buchrückseite

Selten begegnet man einem Buch, das verständlich und informativ und wunderschön illustriert ist, aber Lucy und ihre Kinder ist alles zugleich.Schlagen Sie dieses Buch auf, und Sie halten Geschichte in ihren Händen ... Donald Johanson und Blake Edgar ziehen den Leser in ein fesselndes Panorama der modernen Anthropologie hinein.Niemand, der sich ernsthaft der Paläoanthropologie widmet, kann auf diesen großartigen, enzyklopädischen Überblick über die Ursprünge des Menschen verzichten. ist eine beeindruckende Dokumentation der frühen Menschheitsgeschichte und ein atemberaubendes Photoalbum unserer Ursprünge. Von der Entstehung des aufrechten Ganges bis zur Entwicklung von Sprache reicht der Bogen, und alle wichtigen und berühmten Vertreter unserer Vorfahren, die von Forschern an verschiedenen Orten der Erde ausgegraben wurden, sind in Wort und Bild vorgestellt. Der erste Teil des Buches beschreibt die großen Fragen, die sich der Paläoanthropologie stellen, und die Methoden, die dabei zum Einsatz kommen. Die Autoren greifen hier auch das Problem der Interpretationsspielräume auf, die die wenigen Skelettfunde aus einer Jahrmillionen währenden Geschichte zwangsläufig bieten, und sie skizzieren die aktuellen Kontroversen. Schwierige Fragen wie die nach der Abgrenzung von Rassen werden ebensowenig ausgeblendet wie hochspekulative Themen, etwa Theorien zur Entstehung des Bewußtseins. Im zweiten Teil des Buches kommen die entscheidenden „Beweisstücke“ der Paläoanthropologie selbst „zu Wort“. Über 50 der wichtigsten frühen menschlichen Fossilien sind auf eigenen Doppelseiten in eindrucksvollen Photographien dargestellt und ausführlich kommentiert; Fundort, Entdecker und Bergungsumstände werden ebenso beschrieben wie das Alter der Fossilien, ihre systematische Einordnung und die Fragen, die sie für die Fachwelt aufgeworfen haben oder noch aufwerfen. Abgerundet wird das Buch durch einen Blick auf die Werkzeugkultur und frühe Kunst unserer Vorfahren. Lucy und ihre Kinder ist Rückbesinnung und Herausforderung zugleich. In einer Zeit, in der der Mensch die Kontrolle über den ganzen Planeten und vielleicht gar über die Zukunft des Lebens zu beanspruchen scheint, kann die Beschäftigung mit der Frage, wer wir sind, wo wir herkommen und wo wir hingehen, von einer wohldosierten Portion geologischer Zeit und evolutionärer Geschichte nur profitieren.

Autorenportrait

Donald Johanson zählt zu den weltweit bekanntesten Paläoanthropologen. Für Furore sorgte die Entdeckung von "Lucy", einem außerordentlich gut erhaltenen Skelett einer weiblichen Vertreterin der Art Australopithecus afarensis, die vor über drei Millionen Jahren lebte und erstmals den aufrechten Gang "probte".
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