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Lucy und ihre Kinder: Mit Photographien von David Brill
 
 
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Lucy und ihre Kinder: Mit Photographien von David Brill [Gebundene Ausgabe]

Donald C. Johanson , Blake Edgar , David Brill , Sebastian Vogel
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Spektrum Akademischer Verlag; Auflage: 2. Aufl. (11. Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827416701
  • ISBN-13: 978-3827416704
  • Größe und/oder Gewicht: 30,5 x 25,8 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 394.895 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sie ist zwar nicht so berühmt wie Fred Feuerstein, aber sie hat immerhin ihren Entdecker, den Anthropologen Donald Johanson, in punkto Prominenz weit überrundet: Lucy, ein weiblicher Vormensch, deren Knochen Johanson im Jahr 1978, Millionen Jahre nach Lucys Tod, aus der afrikanischen Erde grub. Manchem gilt sie inzwischen schlicht als Urmutter der Menschheit: Es gibt Lucy-Comics, Lucy-Cafés, Tatoos, Rocksongs, Theaterstücke und jetzt auch ein Buch mit dem Titel Lucy und ihre Kinder, in dem Johanson und der Wissenschaftsjournalist Blake Edwards in einem gewaltigen Panorama die Entwicklung des Menschen von Lucys Kollegen bis zum heutigen Homo sapiens ausbreiten.

Das Buch beginnt mit einer wirklich großartigen Ouvertüre: Bilder von Menschenfossilien, äußerst knapp kommentiert, die die Zeit, die sie auf ihre Entdeckung gewartet haben, buchstäblich spüren lassen: Millionen Jahre blicken hier auf den Leser herab. Diese brillianten Bilder des Photographen David Brill, die auch die folgenden Kapitel exzellent illustrieren, sind zweifellos eines der Highlights dieses Buchs. Aber der Text ist auch nicht ohne. Johanson und Edgar bieten eine durchaus enzyklopädische Einführung in das, was man heute über die Herkunft des Menschen weiß. Da müssen sie einiges zusammentragen: Denn zur Archäologie gehören inzwischen nicht mehr nur Schaufel und Pinselchen, sondern auch ausgeklügelte Verfahren aus den Physik-Laboratorien. Und was man mit detektivischem Spürsinn und diesen High-tech-Methoden wie der Elektronenspinresonanzdatierung alles aus Asche, Abdrücken und Gebeinen herauslesen kann, ist erstaunlich: Oft reichen ein paar Zähne, um ein langgesuchtes Bindeglied in unserer langen Ahnenreihe zu identifizieren.

Seit wann gibt es den aufrechten Gang? Wie lange bauen wir Behausungen? Welcher unserer Vorfahren fertigte zuerst Kleidung und gab es damals schon Mode? (Ja!) Konnten Neandertaler sprechen? (Auch ja!) Diesen Fragen gehen Johanson und Edgar auf den Grund: fundiert, nachvollziehbar und durchweg spannend. Manchmal wagen sie sich auch auf philosophisches Terrain: Dann tritt die Technik zurück, an ihrer Stelle muß dann wieder Menschenkenntnis herhalten, etwa in den Kapiteln über Bewußtsein und Sprache. Denn: "Gefühle versteinern nicht" -- manche Fragen müssen aus diesem Grund trotz aller Anstrengungen wohl für immer ohne Antwort bleiben. Wann etwa erkannte sich der erste unserer Vorfahren im Spiegebild einer Wasserpfütze? Hier können auch ausgefeilte Untersuchungen von Hirninnenabdrücken nur Vermutungen liefern. Dennoch: Was sich belegen läßt, dokumentieren Johanson und Edgar äußerst gründlich im zweiten Teil des Buches. Hier versammeln sie eine Vielzahl der bedeutendsten Funde samt Hintergrundinfos zu den Entdeckungsgeschichten, die Stoff für etliche Indiana-Jones-Folgen liefern würden.

"Und wie geht das alles weiter?" mag man sich fragen, wenn man die letzte Seite dieses Bildbands umblättert. Unsere Geschichte ist nämlich noch verdammt jung: Um uns genauso lange auf der Erde zu halten, wie die Art, der Lucy angehörte, müssen wir noch satte 9.000 Jahrhunderte durchhalten. Es sind Fakten wie diese, dazu Gesichter, die zu den Millionen Jahre alten Schädeln gehört haben mögen, Photos von Fußspuren unserer Vorfahren und Bilder von ergreifend schönen Kunstwerken, die die ersten Künstler vor knapp 30000 Jahren an Felswände gemalt haben, die einen beim Lesen dieses Buchs erschauern lassen. --Stefan Albus -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Der Band ist hinsichtlich Inhalt und Layout perfekt, in den wissenschaftlichen Aussagen argumentativ, nie indoktrinierend, sondern durchgehend diskussionswürdig und hinsichtlich der Gesamtgestaltung ein Juwel, schlichtweg perfekt und für interessierte Laien, Studierende und Lehrende unentbehrlich, ein Muss und dabei noch erschwinglich." (Anthropologischer Anzeiger, April 2008) "Von vorzüglicher Güte sind die nicht zu übertreffenden Photographien der Fossilien. Dies allein schon lohnen die Anschaffung des Buches." (Zentralblatt für Geologie und Paläontologie, 1/2 2007) "Großartiger enzyklopädischer Überblick und brillianter Fotoband - fesselnd von Anfang bis Ende." (Stiftung Lesen Leseempfehlungen, Juli 2007)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Präzise und Brillant 25. November 2002
Format:Taschenbuch
Das Buch ist sowohl von der Präzision der Sprache als auch von
der Brillanz der Fotos beeindruckend.Auch feine Unterschiede
in der Entwicklung bei den Australopithecinen und den verschie-
denen Homoarten werden deutlich.Die begleitende Kommentierung
erfolgt mit sehr viel Sachverstand.
Die wesentlichen Evolutionsschritte ,wie Zweibeinigkeit,Gehirn-
vergrößerung,Sprache und Kultur,werden übersichtlich dargestellt.
Bei der Frage der Zweibeinigkeit erläutert Johanson insbeson-
dere die Version des Paläoanthropologen Owen Lovejoy intensiv.
Danach ist auf Grund einer neuen Fortpflanzunsstrategie die Bi-
pedie ein wesentliches Element.Man hat den Eindruck,dass Johanson
sich dieser Meinung anschließt.Vor allem deshalb,weil er keine
Energieeffizienz in der Zweibeinigkeit gegenüber der Vierbeinig-
keit sieht.
Da halte ich es mehr mit Richard Leakey in seinem Buch "Die
ersten Spuren". Danach wurde auf Grund von Klima-und
Landschaftsveränderungen
die Zweibeinigkeit begünstigt. Sie hatte den Vorteil gegenüber den
vierbeinigen Affen,dass mehr Energie eingespart werden konnte.
Eine vermehrte Fortpflanzung ist eher ein Nebenprodukt.
Diese unterschiedliche Auffassung hindert mich nicht daran, das
Buch als herausragend zu bewerten.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Regina Karolyi TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Vor knapp 20 Jahren, als ich ein Teenie war, stieß ich zufällig auf Don Johansons Buch über die Entdeckung Lucys. Seither habe ich ein Faible für Paläoanthropologie, und Bücher zum Thema sind immer wieder durch meine Hände gegangen.
Elend teuer!, war meine erste Reaktion, als ich nach der Lektüre eines faden Paläoanthropologiebuchs eines anderen Autors auf dieses neue Werk von Don Johanson stieß. Trotzdem bestellte ich es, und die Investition hat sich gelohnt.
Ich glaube nicht, dass es ein umfassenderes und präziseres populärwissenschaftliches Buch zu diesem Thema gibt, und ganz sicher keines, das besser illustriert wäre.
Das riesige Format des Buchs hat mich zunächst überrascht - bis ich die ersten der kunstvollen Fotos sah und feststellte, dass dieses Format eine Darstellung in Originalgröße ermöglicht, die wiederum natürlich eine viel eingehendere Betrachtung und mehr Verständnis als die winzigen Bilder in anderen Büchern zulässt.
Das Buch besteht im Grunde aus zwei Teilen, einem allgemeinen Abriss der Hominiden-Evolution einschließlich der Geschichte der Paläoanthropologie und der angewendeten Ausgrabungs-, Präparierungs- und Datierungsverfahren, und der chronologisch gegliederten Vorstellung der einzelnen Hominidenarten anhand für sie typischer Fossilien, insbesondere Schädel, und Werkzeuge, soweit bereits vorhanden.
Ich mag an Johanson, dass er dem Leser zwar seine Interpretation der Fossilien darlegt und begründet, jedoch auch von anderen Forschern vertretene Meinungen vorträgt und diese sachlich betrachtet und kritisiert, ohne zu diskriminieren, was in einer doch weniger konkreten Wissenschaft wie der Paläontologie nicht unbedingt selbstverständlich ist. Vom Stil her ist das Buch ausgezeichnet und trotz aller Sachlichkeit keineswegs langweilig geschrieben und auch hervorragend übersetzt.
Viele Details gerade aus der Frühzeit der Paläoanthropologie waren mir völlig neu. Und doch hatten gerade die Irrtümer mancher renommierter Forscher weitreichende Folgen, man denke nur an das lange geschürte Vorurteil, der Neandertaler sei ein primitiver, gebückt gehender, "thumber" Geselle gewesen.
Die Qualität der Fotos habe ich bereits erwähnt. Das Buch enthält eine Fülle hochinteressanter, gut ausgewählter Abbildungen. Der Leser findet Bilder fast aller "wichtiger" Hominidenfossilien, das heißt, Farbfotos jener Skelette und Schädel, die für das Verständnis der Hominiden-Evolution und die Definition der einzelnen Arten von richtungsweisender Bedeutung waren.
Jeder einzelne Euro dieser Investition hat sich gelohnt!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wissenschaft IST spannend 24. Januar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das nun auch auf Deutsch vorliegende Buch zeigt in hervorragend lesbarer Form die Entwicklung bis zum Jetztmenschen, doch damit nicht genug. Es befasst sich auch auf wissenschaftstheoretischen Ebene mit den jeweils neuen Errungenschaften der einzelnen Phasen, z.B. Geräte, Feuer, Sprache, ohne langschweifig zu werden. Der Text wird von exzellenten Bildern ergänzt. Wer mehr von der Paläoanthropologie kennen lernen möchte als keulenschwingende Neanderthaler ist mit diesem Buch bestens beraten. Es bietet zudem ein auaaergewöhnlich gutes Preis-Leistungs-Verhältniss.
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Lucy und ihre Kinder
Donald Johanson, der ja auch Lucys Überreste in der Afar-Gegend in Äthiopien gefunden hat, legt hier ein Meisterwerk vor, sowohl im Text als auch, was das fotographische... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Bärchen veröffentlicht
Geniales Buch - Unbrauchbares Format
Ich habe bisher kein besseres Buch über die Paläoanthropologie als dieses gelesen. Verständlich, dennoch detailiert. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten veröffentlicht
Einfach Spitze
Das Buch ist ein wahres Muss für jeden Studenten der Ur- und Frühgeschichte!
Dadurch, dass es nicht allzu wissenschaftlich geschrieben ist, ist es gerade für... Lesen Sie weiter...
Am 10. November 2004 veröffentlicht
Brillant
Das Buch ist in Wort und Foto eine brillante Arbeit über die Evolution.
Auch feine Unterschiede zwischen den einzelnen Fossilien beim Australopithecus und Homo werden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. November 2002 von Torolv Prokosch
Spannend wie ein Krimi!
Ein unbedingtes Muss für jeden, der sich für die Abstammung des Menschen interessiert. Für Darwin wäre dieses Buch ein Traum gewesen, er hätte es... Lesen Sie weiter...
Am 9. Februar 2000 veröffentlicht
Spektakulär
Es ist kaum zu glauben, dass es im Bereich der Paläoanthropologie so ein sensationelles Buch gibt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 1999 von pbrandhuber@t-online.de
Grandios
Um es gleich vorweg zu sagen: Dieses Buch gehört ins Regal eines Jeden, der sich auch nur marginal für den Ursprung des Menschen interessiert. Lesen Sie weiter...
Am 30. August 1999 veröffentlicht
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