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Lucrezia Borgia. Das Leben einer Papsttochter in der Renaissance
 
 
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Lucrezia Borgia. Das Leben einer Papsttochter in der Renaissance [Taschenbuch]

Maike Vogt-Lüerssen
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, Mai 2005 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 124 Seiten
  • Verlag: Books on Demand GmbH; Auflage: 2. A. (Mai 2005)
  • ISBN-10: 3831143803
  • ISBN-13: 978-3831143801
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 16,6 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.198.346 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Maike Vogt-Lüerssen
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In dieser Biographie möchten wir der wahren Lucrezia Borgia (1480-1519), der unehelichen Tochter des Papstes Alexander VI., die zu den bedeutendsten Frauengestalten der Renaissance gehört, auf die Spur kommen. Da sie ein Familienmitglied der berühmt-berüchtigten Borgias war, denen man Mordlust und übertriebene sexuelle Gelüste nachsagte, war sie ebenfalls unzä hligen Gerüchten und böswilligen Verleumdungen ausgesetzt. Leider basieren die meisten Biographien über die Borgias immer noch auf den Quellen ihrer Feinde und besonderer einiger sensationslüsterner Autoren des 16. und 17. Jahrhunderts. Es gibt jedoch viele zeitgenössische Aufzeichnungen und Briefe, die ein völlig anderes Bild über diese Familie vermitteln. Dass die Wahrheit den Gerüchten an Spannung nicht nachstehen muss, werden Sie zumindest im Falle der schönen, klugen und außergewöhnlich liebenswerten Lucrezia Borgia als Tatsache hinnehmen dürfen.

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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Anrührend 28. August 2007
Format:Taschenbuch
Die Historikerin Maike Vogt-Lüersen erzählt in ihrem präzise recherchierten Buch das Leben der Lucrezia Borgia, die nach allgemeiner Auffassung als blutschänderische Giftmörderin gehandelt wird. Wie falsch dieses Bild von ihr ist, welche Quellen falsch zitiert oder nicht beachtet wurden, enthüllt dieses Buch. Obwohl ich Geschichte sehr liebe und so manchen "Schinken" gelesen habe: besser bin ich nie unterhalten worden!
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Die Papsttochter Lucrezia Borgia umranken viele Gerüchte, Schmähungen, Beleidigungen und pikante Gerüchte. Das macht den Reiz dieser Figur aus der Renaissance aus. Die Autorin Maike Vogt-Lüerssen schreibt im Klappentext, sie "erzähle" das Leben von Lucrezia Borgia nach. Das tut sie nicht! Sie erzählt nicht. Sie listet auf. Lebensdaten und Lebensstationen. Sie skizziert maximal die nähere Umgebung Lucrezias. Ein trockenes Unterfangen. Fakten werden an Fakten gesetzt, Daten an Daten. Sobald es aber um Gefühle, wie Wut, Ärger und Liebe geht - zieht sich die Autorin zurück und verschanzt sich hinter ihren Quellen. Der Autor einer Biographie muss aber meiner Meinung nach auch mal Stellung beziehen!

In ihrem Vorwort stellt sie klar, dass sie aber nur bestimmten Quellen Glauben schenkt und auch nur diese berücksichtigt. Sie stellt auch klar, dass sie die Borgia kritischen Quellen nicht beachtet - diese wurden ja von den Borgia Feinden geschrieben und sind daher weniger glaubwürdig als die Borgia freundlichen Briefeschreiber und Chronisten. Somit erhält der Leser die Sichtweise nur die Sichtweise Autorin auf Lucrezia Borgia. Das erscheint zumindest mir ein wenig willkürlich und unverständlich zumal Frau Maike Vogt Lüerssen Historikerin ist.

Ich erwartete mir daher mehr vom Buch. Ich hätte gerne auch die pikanten Quellen erzählt und erklärt bekommen, ebenso die Argumente die für und die wider ihrer Glaubwürdigkeit sprechen. Das aber passiert nur ansatzweise. Dann hätte sich mir ein eigenes Bild erschlossen. So aber bleibt nur eine geglättete trockene Darstellung, die der machiavellistischen Erziehung Lucrezias widerspricht- und vieles bleibt offen. Wie reagierte Lucrezia auf die Ermordung ihres Mannes Alfonso, wie ging sie mit Verehrern um? Wie reagierte eine Frau in der Renaissance auf Verehrer generell?

Ein dürftiger Satz an sich findet darin: In der Renaissance war die Einstellung der Menschen bezüglich der Sexualität [...] weit aus offener [...]. Diese Leerstelle, über eventuell differierende Moralvorstellungen, sexualmoralische Anschauungen innerhalb der italienischen und europäischen Herrscherfamilien bleibt offen. Das ist schade, da Lucrezia Borgia zu einer Ikone dieser Fragen gemacht worden ist.

Wer in dem Buch Daten und Fakten für Referate und Hausarbeiten sucht, ist richtig. Jemand der sich aber in eine historische Person hineindenken will, der nach einer Geschichte oder einer Erzählung über Lucrezia Borgia sucht - deutlich falsch.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Kinderbuch? 22. Mai 2010
Von Ein Leser
Format:Broschiert
Auf die Empfehlungen meiner Vor-Rezensenten habe ich dieses Buch gekauft. Leider ist es nicht ausreichend als Kinderbuch gekennzeichnet. Reich bebildert, in einfacher, munterer Erzählweise wird das Schicksal der Borgia-Dynastie berichtet. Die Fakten werden korrekt aneinandergereiht, die Autorin hat recherchiert. Für einen schnellen, einfachen, unkritischen Überblick ist das Buch gut genug. Aber für jeden ernsthaft interessierten Leser über 12 Jahre möchte ich zu diesem Thema das Buch "Der unheimliche Papst" von Volker Reinhardt empfehlen.
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Selbstbeweihräucherung 0 23.07.2008
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