Ich habe mir dieses Buch einfach mal auf gut Glück gekauft, weil ich nochmal Lust auf richtig viel Sciencefiction hatte. Das bekommt der Leser hier auch sicherlich geboten. Die einzelnen Gschichten könnte man, bis auf die letzte mit Krimis vergleichen. Lucky Starr, der strahlende makellose Held, ermittelt meistens um irgend jemandem oder wtas auf die schliche zu kommen. Die Hinweise kombiniert er am Ende meist, wie in einem guten Krimi auf logische Weise und oft fast man sich hinterher an den Kopf, weil man selber nicht auf das Offensichtliche gekommen ist. Asimov überzeugt außerdem durch spannende Actioneinlagen, die nie primitiv werden, sondern stets einfallsreich sind und die dichte Atmosphäre des Buches unterstützen. Zu kritisieren wäre jedoch, dass man dem Buch oft sein Alter ansieht, was zum Schmunzel veranlast. Asimov vermittelt zwar ein schönes Bild unseres Sonnensystems, was dazu führt, dass man sich dort nacher richtig zu Hause fühlt, aber manche Dinge sind einfach falsch, wie z.B. dass die Venus von Wasser bedeckt ist. Befremdlich mutet auch an, dass alle Computerausgaben gedruckt werden, da so etwas wie Monitore nicht zu existieren scheinen. Was auch ein wenig stört, ist die Tatsache, dass Lucky das schnellste Raumschiff hat, die bester Ausrüstung hat, sein Vater unglaublich wichtig war, seine Freunde fast alle unglaublioch wichtig sind und Lucky ohnehin der Allerbeste ist. Es stimmt übrigens schon, dass die Druckqualität, des Buches nicht so toll ist, aber macht so etwas ein gutes Buch aus?
-Ganz sicher nicht, ich finde sogar, dass die Atmosphäre des Buches dadurch gestützt wird, da dieses Buch ohnhehin so eine 50er Jahre Atmosphäre verbreitet. Darum würde ich dem Buch auch eher 4 1/2 als 4 Sterne verleihen.
Für Leute die das SF-Genre mögen und es nicht schlimm finden, dass um dieses Buch der Nebel des Alters wabert und dies evt. sogar charmant finden, eine mehr als klare Kaufempfehlung!