Mittlerweile kann man sich ja einigermaßen sicher sein, das wenn man sich ein Nada Surf Album kauft, auch ein Nada Surf Album drin ist. Auch zum 5. Mal funktioniert der gesellige Independent-Rock des Trios bestens und verzaubert den Hörer mit diesen wunderschönen Melodien, die man von Nada Surf erwartet und dann auch irgendwie glücklicherweise immer wieder bekommt. Lucky" reit sich da mehr oder weniger problemlos in die Reihe ein und man kann irgendwie auch nichts wirklich schlechtes zu diesem Album sagen. Man kann der Band auch nix vorwerfen. Gut, sicher die Tatsache, dass sich seit, sagen wir mal Let Go" musikalisch wenig verändert hat. Es gibt keine Überraschungen, aber die erwartet man von den New Yorkern auch nicht wirklich. Und es sind sicher wieder einige schwächere Songs dabei, wie From Now On" oder Here Goes Something", die einfach nicht im Kopf hängen bleiben wollen. Aber das wird halt weg gemacht durch die mehr als deutlichen Hits wie See These Bones", Whose Authority" oder Beautiful Beat". Gut, schlecht getimt, wenn die 3 besten Songs des Album gleich am Anfang kommen, aber nützt ja nix. Ansonsten sind Nada Surf wie immer. Matthew Caws unverkennbarer Gesang auf diesen eingängigen, leicht verträumten, leicht sommerlichen Melodien wirkt halt einfach sehr gut. Ich fass das einfach mal zusammen... Wer Nada Surf bisher mochte, wird die auch diesmal mögen und wer nicht, dem wird sicher auch Lucky" keine neue Erleuchtung darstellen. So er ernüchternd das auch alles klingt, aber es ist alles wie immer bei dieser Band. Das soll nicht schlecht klingen, sondern ist nur die Wahrheit. Das Trio ist mittlerweile eine feste Größe in ihrer Sparte Musik und wenn sie diesen Weg weitergehen, dann werden sie das auch noch lange bleiben... vielleicht dann sogar mit der ein oder anderen Überraschungen. Falls es die überhaupt braucht.