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5.0 von 5 Sternen
Im wilden Westen (zum Glück!) nix neues, 11. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Lucky Luke (Bd. 80). Die Daltons in der Schlinge (Gebundene Ausgabe)
Oh Schreck, die Daltons sollen gehängt werden, um Platz in den überfüllten Gefängnissen zu schaffen. Schreck lass nach, Ma Dalton findet vier heiratswillige bzw. -wütige Indianerfrauen, um die vier "Wespenjacken" vor dem Strick zu retten. Doch der Schwiegerpapa Häuptling Fröhlicher Adler will sich unserer vier Lieblingsganoven bedienen, um den weißen Männern ihren "allmächtigen Gott", den Dollar, zu rauben. Aber da gibt es ja zum Glück noch den einsamen Held, Lucky Luke, der das bestimmt wieder alles regeln wird, oder? Die Next Generation, Zeichner Achdé und Texter Gerra, stehen Morris, dem Schöpfer der genialen Comicserie, in nichts nach und haben wirklich eine gelungenen Story zu Papier gebracht. Mit dabei ganz viel klassische Zutaten, die wir immer schon mochten: die Daltons, Rantanplan, Platfußindianer, Bankraub, witzige Dialoge und Anspielungen, Gastauftritte von Filmschauspielern und einen verliebten Averell der Joe zur Weißglut treibt. Alles perfekt gezeichnet und mit stimmigen, spritzigen Worten ausgestattet.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gut!, 27. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Lucky Luke (Bd. 80). Die Daltons in der Schlinge (Gebundene Ausgabe)
Im vergleich zu den Asterix-Comics, die seit Goscinnys Tod nie mehr den Witz un den Charme der ersten Alben erreichten, baben es hier Achdé und Gerra geschafft, auch in der Nach-Morris-Ära einen tollen LL-Band herauszubringen. Dier Geschichte reiht sich nahtlos in die vielen lustigen Abenteuer Lucky Lukes ein: die Daltons sind wieder einmal die Loser und LL bringt sie auch dieses Mal hinter Gitter. Ich habe mich sehr gut unterhalten beim neuen LL und freue mich, dass Achdé und Gerra das Niveau halten konnten. Somit kann man auch voller Hoffnung auf einen neuen, ebenso guten LL-Band warten!
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3.0 von 5 Sternen
Die Dalton-Brüder bei den Plattkopfindianern, 24. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Lucky Luke (Bd. 80). Die Daltons in der Schlinge (Gebundene Ausgabe)
Den Dalton-Brüdern droht der Tod am Stang, doch aufgrund eines überalterten Gesetzes wird die Hinrichtung nicht ausgeführt, als sich vier Indianerfrauen bereiterklären die Verbrecher zu ehelichen. Dazu müssen die Daltons allerdings in die Wildnis ziehen und bei deren Stamm, den Plattkopfindianern, leben. Doch die Indianer haben ihre eigenen Gründe die Daltons bei sich aufzunehmen, denn die Brüder verfügen in gewissen gesetzeswidrigen Bereichen über Fachkenntnisse, von dennen die Indianer gerne profitieren würden. Wie üblich bei Lucky-Luke-Comics beinhaltet die Geschichte sehr viele witzige Szenen und bietet eine unzählige Menge an Situationskomik. Vor allem stehen hier die Daltons im Vordergrund und deren eheliches Leben mit ihren äußerst gewöhnungsbedürftigen Indianerfrauen. Luky Luke hingegen tritt, nach einem kurzen Gastspiel am Geschichtsbeginn, erst zum Ende hin so richtig in Erscheinung. In die Handlung werden immer wieder kleinere Anspielungen an bekannte Filme bzw. berühmte Schauspieler eingeflochten. So trifft man neben John Wayne und Kirk Douglas auch Elisabeth Taylor und wird an den Westernklssiker "Die Gewaltigen" erinnert. Die Story ist, trotz der lustigen Einspielungen, in ihrer Gesamtheit doch eher schlicht und unspektakulär. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht der große Reizer. Fazit: Lesenswerter Westerncomic, der mit der Ansiedlung im oberen Bereich der 3-Sterne-Kathegorie eine angemessene Bewertung findet.
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