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Lucky Luke, Bd. 77: Schikane in Quebec
 
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Lucky Luke, Bd. 77: Schikane in Quebec [Gebundene Ausgabe]

Morris , Maurice de Bevere , Achdé , Laurent Gerra
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 46 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 377040288X
  • ISBN-13: 978-3770402885
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 28,8 x 22,2 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 301.885 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Lucky Luke - der glorreiche Westernheld. Siegreich in zahllosen Duellen, Beschtzer hilfsbedrftiger Ladies, Schrecken aller Viehdiebe und Falschspieler. Die gef„hrlichsten Killer bekommen weiche Knie, wenn dieser Mustercowboy zur Kanone greift.
Achd pr„sentiert sich mit dem vorliegenden Lucky Luke-Abenteuer als wrdiger Nachfolger des 2001 verstorbenen Altmeisters Morris. Schwungvoll und zugleich grazil verbeugt er sich mit seinem Strich vor der Leistung des Lucky Luke-Erfinders. Das turbulente Szenario von Laurent Gerra setzt den Westernhelden fest in den Sattel, und so reitet der lonesome Cowboy am Ende dem Sonnenuntergang entgegen!

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Obwohl ich mit Morris' Lucky Luke aufgewachsen bin und ihn so schätzen lernte, muss ich sagen, dass Achdé sowohl mein Komikzentrum als auch die Punkte, die ein Comic haben muss, sehr viel mehr trifft als der Erfinder des einsamen Cowboys. Es stimmt;: Die Zeichnungen sind nicht mehr so reduziert wie noch bei Morris, doch dadurch werden sie reichhaltiger und es gibt mehr zu entdecken. So gut die Original-Lucky-Lukes auch teilweise waren: Ich habe zum Lesen der Geschichten nie mehr als knapp eine halbe Stunde gebaucht. Und zum Ende hin haben mich die ewigen nur geringfügig geänderten Bilder, die Morris wohl nur noch mit einer Schablone abgepaust hat, extrem genervt. Ganz anders bei diesem Abenteuer: Die Bilder sind ansprechend, es gibt kaum einfarbige Hintergründe sondern großen Detailreichtum - und ich war bei diesem Werk nach 45 Minuten noch nicht mit lesen fertig, eben weil es einfach komplexer, umfangreicher und detailreicher ist - da macht das Comic-Lesen Spaß!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R. Löhr
Es fällt immer schwer, ein neues Lucky-Luke-Heft zu bewerten, denn man muss zwangsweise den Vergleich zu den bereits erschienenen Heften ziehen. Und da sind grandiose Klassiker wie "Die Postkutsche" und "Familienkrieg in Painful Gulch" ebenso vorhanden wie schwache Abklatsche a la "Fingers" oder "Marcel Dalton". Auf den neuen Lucky Luke war ich deshalb gespannt, weil zum ersten Mal nach dem überraschenden Tod des bisherigen Lucky Luke-Zeichners ein komplett neues Zeichner/Autoren-Duo eines der Alben gefertigt hat: Achdé/Gerra
Zwei Dinge haben mich sofort positiv angesprochen: Zum einen, dass endlich auch bei der Kiosk-Ausgabe das von vielen Comic-Freunden favorisierte Handlettering in den Textblasen Einzug gehalten hat und zum zweiten die liebevollen Zeichnungen, die sich sehr stark an Morris Stil orientieren, aber gleichzeitig etwas detailfreudiger sind. Wo diese Detailfreudigkeit allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig wirkt, ist bei den schon fast überzeichneten Gesichtern. Morris konnte den Figuren mit viel weniger Strichen Charakter einhauchen. Auch die Geschichte ist sehr schön geschrieben und kann sich an Witz und Ideenreichtum mit den besten Heften der Nach-Goscinny-Ära messen. Selbst Rantanplan, der in den letzten Jahren meist nur nervender aber nahezu witzloser Nebencharakter war, erhält vom neuen Team mal wieder ein paar drollig komische Szenen, die an die besten Zeiten erinnern. Ebenso positiv fällt auf, wie behutsam Autor/Zeichner mit ihrem Erbe umgehen. Das betrifft sowohl die Figuren als auch das Einflechten echter Wild-West-Mythen und von Parodien auf lebende Personen (hier Celine Dion und ein französischer Quizmaster, den man schon aus Asterix: Die Tranbantenstadt kennt) in die Story. Respekt. Nur bei Lucky himself ist man eine Weile verunsichert, ob er wirklich noch der Mann ist, der schneller schiesst als sein Schatten, aber zum Ende der Story wird man auch hier zufrieden gestellt.
Fazit: Hier wurde zwar kein Kultcomic geschaffen und natürlich hält es keinem Vergleich zu den genialsten Goscinny-Alben stand, aber: Dem neuen Team ist ein sehr schöner Einstieg gelungen, der Lust auf mehr macht und alte Fans ebensowenig enttäuschen sollte wie Neuleser. Im Gegensatz zu Asterix scheint Lucky Luke aus der Talsohle heraus zu sein.
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La Belle Province 23. September 2011
Von the_clairevoyant TOP 1000 REZENSENT
Können Schüler ihre Meister übertreffen? In diesem Fall ja! Goscinny und Morris waren großartig. Achdé und Gerra legen nach! Der Wortwitz sprüht wieder, die Bilder bieten viel Detailreichtum und Lucky Luke darf auch mal eine draufkriegen, was ihn menschlicher macht.

Am Anfang gibt's einen leichtfüßigen, dreiseitigen historischen Überblick zur Geschichte der kanadischen Provinz Quebec mit Anleihen an Asterix: "In jenen Tagen sprach jedermann in ganz Nordamerika (...) nur eine einzige Sprache: Englisch! In ganz Amerika? Nein!..." Sowie das kleine gallische Dorf den Römern trotzte, versperrte sich Quebec der englischen Sprache und blieb beim Zungenschlag der ersten Kolonisten: Französisch! Weshalb das Land bis heute den Beinamen La Belle Province behielt.

Province heißt auch eine hübsche, frankophone Stute, die selbst smarten Mustangs wie Jolly Jumper den Kopf verdreht. Ja, der gute Jolly verzehrt sich vor Sehnsucht nach seiner schöngemähnten Beauty. In Liebe entflammt auch der Hund des Gesetzes, Rantanplan, wenngleich sein Geschmack etwas exquisit ist. Wenn dann noch Celine Dion ihren Auftritt hat, wird's klar, warum die Titanic sinken musste. Ähnlich wie Asterix ist Lucky Luke dann am besten, wenn er auf Reisen ist. Nur gibt's hier ebnen keine Briten, Goten oder Normannen, sondern französelnde Quebecer.

Warum genau Lucky Luke nach Quebec kam bzw. dass er wieder mal gegen Gangster und einen größenwahnsinnigen Großkapitalisten antreten muss, ist nur Rahmenhandlung. Den Pep erhält das Heft durch die vielen kleinen Details (vom Philosophen zitierenden Jeans-Handelsreisenden Levy Strauss bis zu Gesetzesbrechern, die geahornsirupt und gefedert werden). In Achdé/Gerra steckt viel Potential.
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