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Lucky Luke, Bd.26, Familienkrieg in Painful Gulch
 
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Lucky Luke, Bd.26, Familienkrieg in Painful Gulch [Gebundene Ausgabe]

René Goscinny , Morris
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Egmont EHAPA; Auflage: 4., Aufl. (1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770401379
  • ISBN-13: 978-3770401376
  • Größe und/oder Gewicht: 28 x 21,2 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 452.098 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ganz witzig! 12. März 2010
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Lucky Luke ist auf dem Weg nach Painful Gulch, der "Stadt des Fridens und der Libe", wie es auf dem Schild am Ortseingang steht.
Plötzlich bedroht ihn ein Bewaffneter. Lucky Luke soll seine Nase zeigen. Als der Unbekannte sie sich angesehen hat, ist er zufrieden und Luke kann weiter reiten. An der nächsten Wegbiegung wird er wieder bedroht. Diesmal verlangt der Mann, Luckys Ohren genau in Augenschein zu nehmen. Nach einem Blick ist er zufrieden und Lucky Luke darf weiterreiten.
In Painful Gulch erklärt man ihm die Sachlage. Seit Urzeiten sind die Clans der O?Haras und der O?Timmens verfeindet. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit bekämpfen sie sich. Gott sei Dank sind es allesamt miserable Schüten, so ist bisher niemand zu Tode gekommen. Aber die Bevölkerung ist diesen Kleinkrieg allmählich leid. Jede Neuerung, seien es Brücken oder Gebäude, wird von den Clans abgelehnt, sie könnte ja den anderen nützen.
Lucky geht das alles nichts an. Er reitet weiter. Doch er ist noch nicht weit gekommen, da fliegt samt Lucky und Jolly Jumper, seinem Pferd, die Brücke über die sie grade reiten, in die Luft. Wütend reitet Lucky zurück. Jetzt will er es den O?Haras und den O?Timmins zeigen.
Frisch zum Bürgermeister gekürt, schlägt er ein großes Fest vor, um die beiden Clans zu versöhnen. Es endet im Desaster.
Lucky Luke ist es endgültig leid, er verhaftet alle O?Haras und alle O?Timmins, bis auf die Großväter, Chef der Clans und Verursacher des lange währenden Streits. Doch Lucky hat nicht mit der Sturheit der beiden Alten gerechnet. Die weigern sich kategorisch, Frieden zu schließen. Was nun?

Die genialen Zeichnungen von Morris und der herrlich amüsante Text von Goscinny sind in diesem 26. Band von Lucky Luke, dem Mann, der schneller zieht als sein Schatten, aufs Beste vereint.

Diesem glorreichen Helden, der nie lange an einem Ort verweilt und am Ende jedes Albums mit dem Lied "I?m a poor lonesome Cowboy, far away from home ..." in die Abendämmerung reitet. Er ist gekleidet in eine blaue Jeans, ein gelbes Hemd, rotes Halstuch und weißer Stetson, zwei Colts an der Seite und ein Gewehr an der Satteltasche. Begleitet wird er von seinem treuesten und einzigen Gefährten: Jolly Jumper, einem weißen Hengst mit gelber Mähne und Schwanzhaaren.
Die Geschichte dieses Familienkriegs ist zwar etwas schwach und die Lösung des Ganzen zu einfach, aber Wortwitz und Detailreichtum der Bilder entschädigen weitgehend dafür.
Es fehlen die meist anzutreffenden vier Daltons-Brüder und der sie meist verfolgende Hund Rantanplan.
Leider fehlt ebenso ein starker Gegner oder Fiesling, der das Album trägt. Gesichtslose Familienmitglieder, deren einziges Kennzeichnen entweder große Ohren oder eine rote Nase sind, genügen leider nicht, um Spannung aufkommen zu lassen.
Dieses 1971 erstmalig veröffentlichte Album gehört zwar zu den Schwächeren der Reihe, aber Fans müssen es einfach haben. Freunde intelligenter Comics, die auch für Erwachsene gemacht sind, können bedenkenlos zugreifen.

In diesem Album darf Lucky Luke auch noch mit einer Kippe im Mund durch den Wilden Westen der Pionierzeit Amerikas reiten - bei späteren Alben wurde durch permanente Lobby-Arbeit der Anti-Raucher-Liga in den USA, ein Cowboy präsentiert, der einen Strohhalm im Munde führt.

Stefan Erlemann
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In diesem Band muss Lucky Luke zwei aus nicht mehr bekannten Gründen verfeindete Familien (wo die Mitglieder der einen riesige Ohren, diejenigen der anderen riesige Nasen haben) versöhnen, die durch ihre Bombenanschläge eine Provinzwildweststadt immer mehr zerstören. Die Witze sind nicht von allerbester Qualität, es gibt aber ein paar gute Szenen, vor allem die Darstellungen der ständigen Abwehrbereitschaft der beiden Familien (sie scheinen überhaupt nichts anderes zu machen). Mit dieser ernsten Situation glaubt Lucky Luke sich selber sogar überfordert; er muss mehr Rückschläge als sonst hinnehmen und will sogar einmal aufgeben.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lustiges gegen Vorurteile 15. September 1999
Von Ein Kunde
Der Band "Familienkrieg in Painful Gulch" ist eine Persiflage auf die Vielfalt von verschiedenen Vorurteilen, die sich häufig an äußerlichen Merkmalen festmachen. Lucky Luke versucht in diesem Band, (der übrigens nicht zu den besten gehört, jedoch auch nicht zu den schlechtesten) zwischen zwei Familien Frieden zu stifen, deren Fehde das ganze Dorf Painful Gulch lähmt. Lucky Luke ist wie üblich ein wenig farblos, dafür ist der Rest der Protagonisten um so aktiver. Dieser Comic ist aufgrund seiner Geschichte durchaus unterhaltend, und auch die Gags in diesem Band können sich durchaus sehen lassen. Gut dargestellt wird auch, wie sich grundloser Haß, dessen eigentliche Ursache schon längst vergessen ist, immer wieder weitervererbt. Schließlich zeigen uns die beiden verfeindeten Familien in Painful Gulch, das es oft lächerlich ist, sich über die äußerlichen Besonderheiten anderer lustig zu machen: während die einen über die riesigen Nasen der verhaßten Feinde lustig machen, sind ihre eigenen riesigen Ohren ganz okay. (Dieses gilt natürlich auch im umgekehrten Fall.) Ein an sich ganz spaßiges Comic, das vielleicht sogar ein bißchen zum Nachdenken anregen kann. Es kann sich jedoch nicht mit den Klassikern unter den Lucky-Luke Bänden messen. Fast alle wirklich guten Lucky-Luke Bände enthalten Geschichten mit den Daltons- ein etwas farbloser Westernheld wie Lucky braucht halt richtig lustige Superschurken. Und die fehlen in diesem Band leider. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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