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Lucia Di Lammermoor [Musikkassette]

Gaetano Donizetti , Rias Sinfonie Orchester Berlin , Maria Callas & Herbert Von Karajan Hörkassette
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Künstler: Maria Callas & Herbert Von Karajan
  • Komponist: Gaetano Donizetti, Rias Sinfonie Orchester Berlin
  • Hörkassette
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Voix de Son Maitre
  • ASIN: B00005JAJQ
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Deutscher Belcanto 24. September 2000
Von Belcanto
Format:Audio CD
Es ist sehr lobenswert, daß die EMI nun alte Aufnahmen neu auflegt. Zumal es sich um sehr gute Tondokumente, mit guten Sängern und einem trefflichen Dirigenten handelt. "Lucia di Lammermoor" in deutscher Sprache zeigt jedoch deutlich die Defizite der Besetzung und Interpretation auf: Erika Köth brillierte zwar in Mozartpartien und anderen leichten Koloraturpartien, kann aber für die Lucia nur eine kleine Stimme aufbieten und erschließt die dramatische Dimension der Partie nicht. Die heiklen Koloraturen gelingen ihr ebenfalls nicht immer sauber und mühelos. Vorbildlich dagegen ist ihre Diktion und Phrasierung in der Wahnsinnsarie. Einzig J.Metternichs Bariton kann überzeugen und muß keinen Vergleich scheuen. Er erzeugt ein stimmlich und darstellerisches imposantes Portrait des Enrico. R.Schock als Edgardo ist überfordert und bleibt der Rolle stimmlich einiges schuldig. Bei dieser Aufnahme mag der Funke nicht so recht überspringen, was keinesfalls nur am Dirigenten/Orchester oder an der deutschen Sprache liegt. Die Protagonistin liefert leider nur ein Tableau des Wohlklanges ab. Dieser Maxime schließen sich hörbar auch die anderen Solisten (Ausnahme: Metternich) an. Schüchter bleibt am Pult fade und kraftlos. Er kann kein italiensiches Brio entfachen. Dieser Querschnitt stellt also keine Konkurrenz für die Aufnahmen mit Sutherland,Callas oder Gruberova dar. Schade, da beim Rigoletto mit Erna Berger, Helge Rosevenge und Heinrich Schlußnus... deutlich wurde, daß deutschen Sängern der italienische Belcanto auch geläufig ist und keine Konkurrenz zu scheuen braucht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Feuer und Leidenschaft der italienisch romantischen Oper war etwas, das Fricsay sicherlich mit Bravour beherrschte. Auch hier, bei dieser Aufnahme, denkt man mehr als einmal, wie schade der frühe Tod des Dirigenten ist. Was hätte man nicht alles noch hören können, wär Fricsay nicht so früh aus der Welt geschieden. Interessant und sehr schön ist auch der junge Fischer-Dieskau in der Rolle von Lord Ashton. Ebenso überrascht Maria Stader, die diesen schwierigen Part sehr gut meistert. Leider sind Kürzungen im 2. (Ende)und im 3. Akt (1. Bild) vorgenommen worden. Trotzdem ist diese Aufnahme auf alle Fälle zu empfehlen.
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3.0 von 5 Sternen Luciaaufnahme der zweiten Reihe 24. Mai 2011
Format:Audio CD
Das zumindest ansprechende Einzelleistungen noch lange in der Summe keine gute oder sehr gute Gesamtaufnahme hervorbringen, wird mit dieser Lucia unter der Leistung von Charles Mackerras bestätigt. Andrea Rost in der Titelpartie hat durchaus eine ansprechende Karriere im leichten Koloraturfach gemacht, sie besitzt auch für die Lucia wirklich schöne innige Töne, aber es fehlt ihr an der notwendigen Virtuosität, die andere Vertreterinnen in dieser Partie mitbringen. Bruce Ford überzeugt mit einem gut durchgebildeten Tenor als Edgardo, seine auch an Rossinipartien geschulte Stimme besitzt bei aller Leichtigkeit einen ansprechend männlichgefärbten Kern. Auch Anthony Michaels-Moore in der Partie des Enrico ist schön anzuhören.
Paul Charles Clarke bildet die Tenortöne des Arturo sehr weit hinten, der Stimmsitz passt einfach nicht hundertprozentig, sodass seine Interpretation immer kehlig klingt. Der versierte Alastair Miles in der Partie des Raimondo schließlich besitzt an sich einen ansprechenden Basso cantante, eine arg unruhige Stimmführung aber lässt auch hier keine große Freude aufkommen.
Schließlich Charles Mackerras am Pult; von einer großen Enttäuschung zu sprechen, wäre vielleicht etwas hochgegriffen, aber wirklich überzeugen kann er nicht. Er malt mit ziemlich großem Pinsel, was zu einer arg betulichen Wiedergabe der Partitur führt, ohne auch nur annähernd an die atmosphärische Dichte anderer Einspielungen heranzukommen. Herausragend ist das Gesamtergebnis wirklich nicht...
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verschenkte Chance 15. Oktober 2006
Format:Audio CD
Diese Einspielung ist meines Wissens nach die erste Gesamtaufnahme einer Donizetti Oper auf historischen Instrumenten, hoffentlich aber nicht die letzte: Der Orchesterklang ist wesentlich differenzierter & farbenreicher, als man es von Aufnahmen mit einem modernen Orchester gewohnt ist, was allein diese Aufnahme schon hörenswert macht. Trotzdem kann ich die Einspielung nur bedingt empfehlen, da die Hauptrolle mit Andrea Rost leider alles andere als ideal besetzt ist. Ihre Stimme ist viel zu unkontrolliert & vibratös und vor allem in der höheren Lage kaum zu leisen Tönen fähig. Warum konnte man für eine Aufnahme mit Originalinstrumenten nicht auch eine Sängerin verpflichten, die den Anforderungen dieser Musik gerecht werden kann?

Die anderen Sänger sind allesamt gut bis sehr gut, vor allen Dingen Bruce Ford, der endlich auch einmal das geforderte hohe Es (!) im Duett mit Lucia singen kann. Die abschließenden Spitzentöne der Arien wurden hier übrigens nicht einfach weggelassen, sondern sind nicht komponiert & wurden zu Donizettis Zeiten auch nicht gesungen. Den Zuhörern damals war differenziertes Singen wichtiger als laut herausgebrüllte hohe Töne. Leider kann die Lucia dieser Aufnahme beides nicht bieten...
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