Ich erwartete nicht viel von diesem Buch. Anfangs las ich es mit sogar sehr wenig Interesse. Das Buch ist einen anderen Weg gegangen als die Bücher die ich normalerweise lese. Für mich stellt dieses Buch nicht so sehr den Roman mit der sich zuspitzenden Handlung eines Krimis oder dem Zauber einer Liebesgeschichte dar. Nein was es für mich zu etwas besonderem macht ist, dass alles sehr real erscheint. Es ist als würde man an dem Leben der Hauptperson, Natascha, teilhaben, sie beobachten. Ein Stück Ihres Lebens mit Ihr gehen. Es ist nicht der in den meisten Büchern und Filmen vorhandene unreale Schleier da der einem die Gewissheit verschafft: Es ist alles Erfindung und weit weg. In einer Rezension weiter oben steht, dass auf sehr vielen Seiten nichts passiert. Doch, es passiert etwas. Man lernt Natascha kennen.... Ihre Probleme... ihre momentane Situation in der Sie sich befindet. Dabei kommen viele bekannte Situationen aus dem eigenen Leben wieder hervor. Das Buch ist kein Roman um es sich gemütlich zu machen und in eine Traumwelt zu flüchten, auch wenn das damit durchaus möglich ist, in das Leben Nataschas. Es regt auf eine mir unbekannte Art zum Nachdenken an. Am Ende des Romans bleibt das Gefühl zurück die Romanpersonen kennen lernen zu wollen und mehr von Ihnen zu erfahren.
Eine vielleicht etwas ungewöhnliche Rezension.
Woran lässt sich die Qualität eines Buches messen? Für mich nur daran wie es auf mich wirkt und was es dabei in mir bewegt.